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| RAG1000 / RAG2000 (Restwegaufzeichnungsgerät) |
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| Quelle: Mobatime Swiss AG |
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Alle neuen Armeefahrzeuge (zB: Duro / Saurer 6/10DM / Steyr 6/10t / Iveco 4x4/6x6/8x8) sind mit einem RAG ausgerüstet. In Falle eines Unfalles ermöglicht dieses elektronische Aufzeichnungsgerät den Untersuchungsbehörden eine präzise Rekonstruktion der zuletzt gefahrenen Strecke.
In einem elektronischen Ringspeicher werden laufend die letzten 12 km aufgezeichnet. Festgehalten werden Wegstrecke, Geschwindigkeit, Datum, Zeit sowie die Zustände der angeschlossenen Staten (zB: Blinker rechts, Blinker links, Bremse, Hupe und bei Einsatzfahrzeugen zusätzlich das Blaulicht und die Sirene).
Zur Zeit sind 2 verschiedene Geräte erhältlich:
RAG1000 (4 Eingänge)
RAG2000 (8 Eingänge)
Die Armee verwendet in den grossen Fahrzeugen den Typ RAG 2000.
Ein RAG kann überall dort eingesetzt werden, wo das Gesetz anstelle eines Fahrtschreibers einen Restwegschreiber zulässt. Dies ist zBsp. bei Kommunalfahrzeugen (Strassenwischmaschinen, Abfuhrwesen) oder auch bei nicht kommerziell eingesetzten schweren Fahrzeugen wie Schausteller-, Schleppfahrzeugen, Traktoren und Forstfahrzeugen. Dies gilt ebenfalls für schwere Fahrzeuge, welche mittels eines Tagesschildes (Überführungsfahrten) gefahren werden.
W I C H T I G
Bei einem Unfall muss das RAG zwingend ausgebaut und dem zuständigen Trsp oder Vrk Of resp. Untersuchungsbehörden übergeben werden, damit die Auswertung erfolgen kann.
Dieser verfügt über ein Reserve-RAG, welches anstelle des ausgebauten RAG montiert wird.
Nach einem Unfall darf das Unfallfahrzeug erst nach der Entfernung des RAG verschoben resp. weggefahren werden damit die Daten nicht überschrieben werden!
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