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| Bericht |
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| Woche 1 |
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| So, die erste Woche ist beendet. Es war sehr interessant und man füllte den Kopf mit vielen Zahlen und vieler Theorie.
Montag stand nur zur Verfügung um alles Material im Zeughaus zu beziehen. Zum Guten Glück muss das nur einmal gemacht werden, denn der Sack mit Kleidern, Schuhen war "verdammt schwer" und wir mussten alles zirka 1 km weit tragen!
Am Dienstag konnten wir unser Korps-Material beziehen. Ausserdem war noch Arzt-Visite angesagt. Am Abend war Materialkontrolle, das heisst, jedes Kleidungsstück, Gamelle, Stgw wurde kontrolliert, dass auch ja alle alles haben. Anschliessend war alles von der VE-Halle zurück zu unserem Camp zu transportieren... Zeltplache zusammenziehen und dann hiess es tragen...
Am Mittwoch ging es dann endlich zu den Fahrzeugen. Am Morgen noch am CUA (Computer-Unterstützte-Ausbildung) und am Nachmittag Inventaraufnehmen, das heisst kontrollieren, ob alles Material auf Lastwagen ist. Ausserdem begannen am Mittwoch die ersten Fahrstunden.
Am Donnerstag fand meine erste Fahrstunde auf einem Steyr statt. Muss sagen, wenn der rechte Randstein nicht immer so Nahe gewesen wäre, wäre es fast perfekt gewesen... Am Freitag hatte ich die erste Fahrstunde auf einem 2DM. Der Saurer 2DM ist wirklich schön zu fahren, aber es hat einige Hebel, welche bei neueren Autos automatisch betätigt werden. Zum Beispiel Blinker zurückstellen.
Irgendwie war es ein komisches Gefühl rechts im Fahrzeug zu sitzen und zu steuern...
Ausserdem fanden jede Menge Grundausbildungen statt, wie Stgw 90 Manipulationen, Formelle Ausbildung oder medizinische Ausbildung.
Am Donnerstag fand unser erster und bis jetzt einziger Ausgangsabend statt.
Am Freitag hatten wir bereits Inspektion durch Major Meier. Wir mussten uns an- und abmelden, ihr denkt jetzt sicher, ist doch einfach. Tja, das war wirklich einfach, aber mit der Zeit suchte der Major bei uns jeden Fehler (z.B.: Daumen nicht genau an der Hand).
Zusätzlich fand ein Grad-Test statt (Irgendwie hatte ich dort zwei Fehler, wodurch ich am Samstag bis um 9 Uhr bleiben musste und den Test nachholen musste, normalerweise wird man um 7 Uhr entlassen. Weiss zwar nicht wo diese Fehler steckten...)
Bis jetzt gefällt es mir recht gut und wenn es so weitergeht kann ich mich nicht beklagen.
Zu unserem Zug. Zugführerin ist Leutnant Spitteler. Sie hat wirklich alles im Griff und unser Zug ist auch einer der besseren. Die Leute kommen von der Umgebung Biel, Zentralschweiz, Wallis und sogar Graubünden.
Die RS 48/248 wird es aber nur noch bis Mitte nächstes Jahr geben, danach wird die Rekrutenschule nach Grandvillard verlegt und der Standort Payerne der Motorfahrer wird aufgelöst. (Stinger etc. werden aber in Payerne bleiben.) |
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| Woche 2 |
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| Am Sonntag hiess es um 24.00 Uhr ZV, wir mussten also vor oder im Bett sein..
Am Montag war wieder Grundausbildung angesagt. Schiessstellungen, Gewehr-Manipulationen und die verschiedenen Gewehrtragstellungen wurden uns erklärt. Daneben hatten wir noch einen Theorieblock betreffend Kartenlesen.
Am Dienstag morgen lernten wir den Steyr-Simulator am CUA kennen. Anschliessend ging es in den Fatran. Mit der Note genügend und ein wenig Schwindlig hatte ich den Fatran verlassen... (Da die Umgebung auf eine Leinwand projiziert wird, ist dadurch das Verhältnis in die Weite gestört.)
Am Dienstag Nachmittag ging es wieder zu unserem Fahrzeugpark. Einerseits lernten wir die verschiedenen Betriebsmittel und Betriebsstoffe kennen, andererseits konnten wir bereits einmal die Fahrzeuge in Betrieb nehmen, aber noch nicht damit fahren! Am Abend war wiedermal Ausgang angesagt.
Mittwoch war Premiere. Wir hatten unsere 1. Kollektivfahrstunde! Doch bevor es richtig losging, konnten wir mit den 2DMs auf dem Manövergelände in Vesin üben. Rückwärtsfahren, im Kreis fahren, Slalom vorwärts und anschliessend rückwärts, Parkieren (Vorwärts und Rückwärts) und im Berg zurückfahren um einige Dinge zu nennen. Am Nachmittag galt es Ernst. Wir konnten zu zweit ohne Fahrlehrer auf Tour gehen. Es ging recht gut, keine kaputten Autos, keine defekten Rückspiegel, nur einige welche falsch geblinkt haben oder welche ein Auto (stillstehend) überholt haben und nicht mal die Bremse betätigt haben, obwohl die Strasse sehr knapp war! Aber alles in allem war es für das erste Mal sehr gut. Der Rest des Abends war wiederum für unseren Ausgang gedacht.
Donnerstag hatten wir Sanitätsausbildung und wieder Grundausbildung des Gewehrs (verschiedene Störungen). Ausserdem noch Sport. Ich hatte zudem noch meine 3 Fahrstunde mit dem Fahrlehrer. Am Donnerstag hatten wir unseren FAK-Ausgang.
Freitag war für mich persönlich langweilig. Am Morgen war es noch tiptop. Wie jeden Freitag hatten wir Theorie. Einerseits einen kleinen Test und zudem noch Informationen über die Militärpolizei.
Von 12 Uhr hiess es für mich bis am Samstag um 7 Uhr auf der Meldesammelstelle die Zeit verbringen... Unser Rest des Zuges durfte den Nachmittag mit Schiessen auf 300m und anschliessendem 6 km Marsch verbringen.
Das war die ganze Woche. Es war eine tolle Woche. Und wir haben viel gelernt. |
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| Woche 3 |
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Der Montag begann uns ja schon mit aussergewöhnlichem!!! (Mehr dazu im Ende des Abschnitts...)
Kollektivfahrschule mit dem Saurer 6DM war angesagt. Der Morgen stand uns zur Verfügung um den 6DM genauer kennenzulernen. Das heisst, wir mussten wiederum den Parcours abfahren, diesemal einfach mit dem 6DM. Ging ganz gut. Am Nachmittag war Kollektivfahrschule angesagt. Auf einem Rundkurs von zirka 45 min lernten wir den 6DM auch im Fahren kennen. Dazu kann ich noch sagen, dass ich in der ersten Runde mit Frau Leutnant Spitteler mit dem Puch unterwegs war und in gedeckter Tarnung kontrollieren musste, ob ja alle die Kurven schön ausholen und dass sie auch nicht zu schnell in die Kurve fahren... In der zweiten Runde durfte ich die Fahrt auf dem 6DM absolvieren. In einem Dorf war die Hauswand verdammt nahe und der Rückspiegel streifte... Aber sonst hatte ich keine Schäden. Apropos Rückspiegel, das war bei unserem Zug das aussergewöhnliche. Alleine unser Zug brachte es fertig, dass wir am Montag 3 Rückspiegel über den Haufen fuhren!!! Dies war Grund, dass wir am Abend beim Major Meier, Einheitsinstruktor vortraben mussten. Nachdem wir dachten, es gebe ein Höllengewitter, blieb es aus und er informierte uns ganz anständig über Konsequenzen für ein andermal etc.
Dienstag war am morgen wieder FATRAN angesagt. Ehrlich gesagt, es lief mir viel besser als am ersten mal und ich konnte sogar ein Sehr gut bekommen. Am Nachmittag war es mühsam. In der Hitze von zirka 25 Grad mussten wir Radwechseln. Ging eigentlich ganz gut, mit der Ausnahme, dass wir pflotschnass waren, weil es so heiss war und wir so schwitzten. Ausserdem fand die Kollektivfahrt mit dem IVECO (KLIMAANLAGE und RADIO!!!) statt. Leider war ich dort nicht dabei, da ich noch Fahrschule hatte.
Mittwoch war der schlechteste Tag!! Fit-Check, das heisst 1 Minute Liegestütze, 1 Minute Rumpfbeuge und anschliessend 12 min. Lauf. Eigentlich machbar. Der anschliessende Hindernis-Parcour war auch noch zum meistern. Kurz vor Mittag machten wir noch ein Basketball-Match. Am Nachmittag ging es auf die Drillpiste! Zum guten Glück hatte ich Fahrschule, denn es war keiner so richtig glücklich, dass er auf die Drillpiste musste und das gleich dreimal hintereinander. Ausserdem lernten wir noch Störungen des Sturmgewehrs kennen.
Donnerstag war 1. August Nationalfeiertag. Beim AV wurde mit Nationalhymne und Fahnenmarsch die Schweizerfahne gehissen. War etwas besonders, einmal bei einer solchen Zeremonie dabeizusein. Nachdem AV hatten wir Theorie. Testprüfung war angesagt, denn am Freitag in einer Woche gilt es für uns Ernst. Mein Ziel ist es, die Prüfung zu bestehen. 3 Fehler hatte ich und es sollte machbar sein. Wenn ich 0 Fehler hätte, wäre es noch schöner, dann müsste ich nicht auf den 20km Marsch...
Von Donnerstag Mittag bis Sonntag Abend heisst es: "Kompanie Achtung, Ihr habt bis Sonntag Abend 24.00 Uhr Urlaub! Ruhn, Schöne Urlaub!" |
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| Woche 4 |
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Als Beginn möchte ich einige positiven Mitteilungen anbringen . Nachdem unser Zug es fertig gebracht hatte, 3 Spiegel kaputt zu machen, fuhren wir diesemal mit den Steyr herum und siehe da, alles blieb ganz. Bei der Inspektion des TPD (Tagesparkdienstes) hat unser Zug mit bester Note abgeschlossen (2 Fahrzeuge waren schlecht, Keil fehlte und ein Fahrzeug nicht herausgeputzt). Und jetzt das beste, in unserem Det Deutschschweizer haben ALLE die Theorieprüfung bestanden. im Det Französischsprechende haben gerademal 2 die Prüfung bestanden!!!
Montag hiess es am Morgen für uns wieder auf die Drillpiste um durchzurobben... Ausserdem übten wir die Störungen, bis auf Störung 3 kann der ganze Zug die Störung innerhalb der vorgegebenen Zeit beheben... Mit der Munitionstasche schliessen gibts allerdings noch ein wenig Mühe.
Ausserdem hiess es Zugschule, Zugschule, Zugschule, Zugschule...
Am Abend gab es für etwas weiteres Premiere. Wir durften zum ersten Mal einen Wochenparkdienst (WPD) durchführen.
Dienstagmorgen konnten wir für Sport verwenden. Als Abwechslung einmal Sport ist sich etwas sinnvolles. Krafttraining, Stangenklettern und Basketballspielen war angesagt.
Am Nachmittag hatten wir wieder Theorie. Und zwar Theorie über Landkarte. Anschliessend hatten wir eine weitere ACSD (Atom und Chemischer Schutzdienst) Theorie. Da durften/mussten wir endlich den Cäsar anziehen. Wir waren aber glücklicher, als wir wieder aus dieser "Gratis-Sauna" konnten...
Am Mittwoch hatten wir Kollektivfahrschule mit dem Steyr-Lastwagen. Am Morgen absolvierten wir den Manöverparcour. Ausser beim Parkieren hatte niemand irgendwelche Probleme... Am Nachmittag gings auf eine längere Fahrt. Wir absolvierten die Runde 2 Mal. Zum ersten Mal konnten wir während der Fahrt einen Marschhalt einlegen und den Fahrer wechseln.
Am Donnerstag ging es wieder ans Praktische. Zum einen schauten wir die Motoren an, welche Arten es gibt, wie Dieselmotor, Wankelmotor, Ottomotor etc. Zum anderen mussten wir, wie schon beim Radwechsel, in brühender Hitze Schneeketten montieren ( Bei dieser Hitze gibts sicher kein Schnee...). Und da wir früher fertig waren hiess es wieder Zugschule, Zugschule, Zugschule. Ausserdem gab es noch eine kleine Instruktion über die Sanität, wie SaniPinz etc.
Freitag, im wahrsten Sinne des Wortes, "Spiel mir das Lied vom Tod"... Am Morgen war Theorieprüfung angesagt. Alle mit 0 Fehler konnten am Abend um 5 Uhr abtreten... Leider hatte ich zwei dumme Fehler und ich musste somit noch ein wenig bleiben... Anschliessend hatten wir Theorie über den Dienstbetrieb und die Sicherheitspolitik. Ausserdem lernten wir auch noch viel über Verschiebungen und Truppentransporte.
Am Nachmittag ging es ans Sturmgewehrschiessen. Zum ersten Mal in meinem Leben konnte ich in der KD-Box schiessen. Ich übertreibe jetzt nicht, aber das war so etwas von leicht. Da rasch liegend 8 Schüsse praktisch ins gleiche Loch zu schiessen... (bin halt vom Jungschützenkurs geübt...). Auf 300m musste ich zuerst mein Gewehr einstellen, aber als es stimmte, konnte ich auch noch 5er an 5er reihen...
Und jetzt hiess es Vs (Verschiebung nach Vesin). In Vesin durften wir das zweite Mal aus der Gamelle leben. Es gab den "Jonny". Ist so eine Art Geschnetzeltes mit Spätzchen etc. Ist aber noch recht gut. Anschliessend nahmen wir den 12km Marsch unter die Räder, pardon unter die Füsse. Mit militärischen Abkürzungen kamen wir nach 8 Kilometern und zirka 70 (!!!) Minuten zu unserem Verpflegungsposten. 7 Minuten Pause und weiter gings nach Payerne. 1 Stunde früher als Programmmässig angenommen kamen wir am Ziel an. Da wir so schnell gelaufen sind und wirklich alles tiptop gemacht haben, wurde das ZV um eine Stunde früher verschoben. Was für unser Stress hiess. Doch die Vorgesetzten änderten wieder die Meinung und es wurde wieder eine Stunde auf später verschoben... Das ist Militär.
Ausserdem hatten wir noch ein Gespräch mit dem EinheitsInstr. Die meisten sind so auf der Kippe um weiterzumachen oder nicht...  |
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| Woche 5 |
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So, bereits einen Drittel der Rekrutenschule geschafft. Es war für alle eine ziemlich witzige Woche, aber lest doch selber...
Am Montag stand Kollektivfahrschule an. In unserem Zug ist bereits abgemacht worden, dass jeder der sich verfährt etwas in die Zugskasse zahlt. Und zwar bezahlt der Fahrer 2 Franken und der Beifahrer 3 Franken. Nun, unser Team von 3 Rekruten hat sich bereits ausserhalb von Payerne mit dem IVECO verfahren. Der Witz an der ganzen Sache, da wir das zweite Fahrzeug waren folgte uns ein weiteres Fahrzeug... Nachher gings ohne Probleme wieder weiter. Nach dem Marschhalt hatte ich das Vergnügen, dass ich 10DM mit unserem Korporal fahren kann. Scheint ja, dass ich mich nicht verfahren kann - Denkste. Kurz vor Payerne "schlief" mein Beifahrer und somit wurde ich wieder Geld los. Hier folgte uns aber nicht ein Fahrzeug sondern gleich 3 Fahrzeuge!!!
Kurz nach Mittag mussten wir die Zugschule vordemonstrieren. Tja, wie bereits Zug 2 am Morgen waren auch wir ungenügend. (Anmerkung, die Zugschule hat kein einziger Zug bestanden!!).
Weiter mussten wir am Nachmittag Teilschutz und Vollschutz erstellen. War noch besonders witzig mit Gasmaske im Zelt herumzulaufen, wenn da Tränengas ist...
Am Abend war Ausgleichsausbildung. Und es hiess, Zugschule, Zugschule, Zugschule, Zugschule...
Dienstag war wieder etwas besonderes. Wieso montiert man im schönsten Sommer Schneeketten Diesmal mussten wir die 6/10DM und Steyr mit Schneeketten ausrüsten. Ausserdem schauten wir das Getriebe an und am Nachmittag konnten wir noch bei den 6/10DM und Steyr-Fahrzeugen Radwechseln... Am Ende konnten wir noch den 2DM entlüften.
Am Abend war wiederum Ausgang. Als Hinweis, Zug 3, 4, 5 konnten nicht komplett in den Ausgang. Zug 1 und 2 mussten je die Zimmerchefs bleiben und der Rest konnte gehen!
Mittwoch nutzen wir um erste Kontakte mit den Seilwinden zu schaffen. Wir lernten das Seilspill und die Seilwinde kennen.
Am Nachmittag durften wir 5km laufen (joggen). Wir mussten es innerhalb von 35 Minuten geschafft haben. Ausserdem kam noch ACSD.
Am Nachmittag hiess es wiederum Ausgang. Da ich aber noch ein wenig Probleme hatte mit Rückwärtsfahren, konnte ich noch ein wenig manövrieren. Endlich habe ich den Knopf aufgemacht. Wenn ich jetzt rückwärtsfahren muss, gehts ohne gross überlegen, alle Handgriffe sind praktisch intus.
Am Donnerstag lernten wir die Bremsen der Lastwägen kennen. Ausserdem nahmen wir noch den Luftkreislauf unter die Lupe.
Am Nachmittag hiess es wieder Stgw 90 in den Griff zu bekommen und natürlich wie immer Drillpiste... Am Abend um 19 Uhr stand wiedereinmal der FAK-Ausgang auf dem Plan. Es hiess: "Kompanie, Achtung! Sie haben Ausgang bis 23.00 Uhr. Unteroffiziere bis 24.00 Uhr! Kompanie Ruhn. Schöne Usgang..."
Freitag morgen hatten wir Theorie, WPD (Wochenparkdienst). Am Nachmittag konnten wir noch 300m schiessen. Diesmal aber auf die B-Scheibe. Die meisten haben es bestanden.
Am Abend mussten wir wieder einmal unser Korps-Material zeigen. Da wir nach 30 Minuten fertig waren (berechnet waren 2 Stunden) hiess es bei uns um 21.00 ZV vor oder im Bett. Bereits um 21.15 war LiLö...
Samstag um 6.45 Uhr: "Kompanie, Aaachtung! Sie haben Urlaub bis Sonntag Abend 24.00 Uhr! Kompanie Ruhn. Schöns Wuchenänd..." |
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| Woche 6 |
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Montag
Am Montag hatten wir Theorie über die Anhängerbremsen, wie sie funktionieren und auch, dass es bereits Anhänger mit ABS gibt (so zum Beispiel beim Fahrschulsteyr). Ausserdem übten wir das Abschleppen von Lastwagen. Das Abschleppen war insofern speziell, da man beim Schluss feststellen musste, dass eine Gruppe beim Abschleppen das hintere Fahrzeug mit angezogenem Federspeicher gezogen wurde... 2 zirka 30 Meter lange und 20 Zentimeter breite Linien kennzeichneten ab jetzt den Fahrzeugpark...
Am Mittag war etwas tolles. Wir durften auf dem Flugplatz Payerne mit Anhängern manövrieren. Als Anhänger konnten wir die Anhänger 70 und 95 gebrauchen. Ausserdem standen uns zwei Flab-Kanonen 7,5mm und ein Skyguard zur Verfügung.
Am Abend war OL angesagt. Wir überraschten den Kadi umsomehr, als wir zu Ende des OLs erstens alle Pösten erreichten und zweitens freiwillig 10 Liegen machten. (Liegestützen von Zugführern befohlen ist in unserer RS eigentlich verboten...)
Dienstag
Heute lernten wir einiges über den Frostschutz und Zubehör. Ausserdem schauten wir noch kleinere Reparaturen an.
Anschliessend durften wir beim Duro, Puch, 6DM, 10DM, IVECO, 2DM und Sprinter "Schneekettelen".
Am Nachmittag war Seilwinden und Seilspill im Gelände in Vesin auf dem Programm. War eindrücklich, wie steil man so einen Duro den Hang hinaufziehen kann.
Am Abend hiess es: "Kompanie, Achtung! Sie haben Ausgang bis Sonntagabend 24 ääähhh, Kompanie Ruhn!" Und ein gelächter ging durch die Kompanie. "Kompanie, Achtung! Sie haben Ausgang bis 22.00 Uhr! Kompanie Ruhn, schöne Usgang!"
Mittwoch
Mittwochmorgen nützten wir aus, um die Zugskasse zu füllen. Wir hatten Kollektivfahrschule. Und es verfuhren sich so viele... Irgendjemand brachte es fertig, an einem Pfosten in der Nähe des Bahnhofes Yvonand zu streifen und ein wenig schräg zu stellen...
Am Nachmittag stand Kraftraum, Klettern, Medizinball werfen und Fussball auf dem Programm. Anschliessen hatten wir wieder ACSD-Theorie und ein kleiner Test.
Am Abend hatten wir wiederum Ausgang.
Donnerstag
Zu Beginn des Morgens wurden wir in die IGA eingeführt. IGA steht für Infanterie-Gefechtsausbildung. Dort lernten wir die Formation Igel, gedeckte Tarnung, Schätzen von Distanzen etc. kennen.
Da wir eine Woche zuvor in der Zugschule ungenügend waren, hatten wir am Nachmittag 30 Minuten mit unserem Kadi verbracht, die Zugschule zu üben. Es ging tiptop.
Wiederum stand anschliessend Schneeketten, Radwechseln und FATRAN auf dem Programm.
Am Abend geniessten wir einen ganz tollen Ausgang. Man stelle sich vor, fast der ganze Zug 1 war im gleichen Lokal am dancen... Als dann aber eine Tänzerin unserer Zugführerin das Béret wegnahm, war dann eine Person nicht mehr so zufrieden... Aber es änderte sich wieder rasch...
Freitag
Freitagmorgen hatten wir Theorie in Sicherheitspolitik und zwei Grenzwächter aus dem Kreis III (Genf) erklärten uns ihre Arbeit.
Anschliessend Stand, wie eine Woche zuvor, Mat-Kontrolle der Fz und WPD auf dem Programm.
Am Nachmittag hatten wir in der KD-Box training und bereits Test 1, welcher alle bestanden haben... Anschliessen stand Marsch "GRANDE" auf dem Programm. Das heisst, wir hatten einen 20km Marsch vor uns. Es tönt vielleicht lange, war aber in der Wirklichkeit noch recht locker, zudem waren wir wieder 45 Minuten zu früh in Payerne...
Samstag
Heute war Nacharbeit der Züge 1-3. Das heisst wir mussten Zugschule präsentieren. Es war ganz toll, wir hatten bestanden und zwar mit Gut. Es gibt einige Details, aber sonst waren wir perfekt.
Um 9.30 hiess es Abtreten! |
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| Woche 7 |
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Montag
Den Montag begannen wir mit der Kollektivfahrschule "Berner Oberland". Diese Fahrt führte von Payerne über Bulle, Gstaad, Wimmis nach Thun, wo wir auf dem Gelände des Militärs das Mittagessen gegessen haben. Rekord von einem Rekrut war, dass er an einem Steyr alle 3 Spiegel kaputtgefahren hat...
Am Abend war im strömendem Regen Schneeketten montieren angesagt. Doch das Programm wurde kurz in Pause geändert...
Dienstag
Wieder Schneeketten und Radwechsel auf dem Programm. Ausserdem besuchte ich zum letzten Mal den FATRAN.
Nach dem Mittagessen gings erst richtig los. Wir durften mit den DUROs, Steyr, 2DM, 6DM, 10DM, Puch über die Geländepiste holpern. War recht amüsant. Leider war das ausser am Besuchstag unser einziges Mal, wo wir die Geländepiste gefahren sind. Leider fuhr einer mit dem 2DM leicht retour, damit er um die Kurve kommt und touchierte dabei einen Steyr - Dies gab leider, leider eine Nacht in der Zelle...
Ausserdem erhielten wir eine Einführung auf dem SANI PiNZ.
Am Abend war Ausgang angesagt.
Mittwoch
Wir hatten Sport zu Beginn des Morgens. Anschliessend übten wir Störungen beheben und gingen auf die Drillpiste.
Am Nachmittag war KFS Seeland angesagt. Ich hatte das Vergnügen mit einem IVECO zu fahren. In Erlach hatte es mitten im Dorf eine scharfe Einfahrt nach Rechts. Ein bisschen zuviel ausgeholt und ich konnte trotz vollem Einschlag nicht weiterfahren, da einen Pfosten im Weg war. Passanten merkten es und nahmen einfach den Pfosten weg... So musste ich mit der Kanone nicht retour fahren...
Am Abend war wiederum Ausgang angesagt.
Donnerstag
Heute hatten wir das Thema Ladungssicherungen, welches wir in Theorie und Praxis kennenlernten. Es war sehr interessant, wie so Kisten im DURO umhergeschlaudert wurden. Anschliessend stellten wir die Fz für die Inspektion bereit.
Am Nachmittag war Insepktion. Schneeketten und Drillpiste schloss unser Zug mit einem NEF ab, Radwechsel und Zugschule war gut und unser Zugführer war die einzige, welche von 5 Leuten, Namen, Wohnort und Hobbys wusste...
Freitag
Freitag hiess wie immer WPD und Mat-Kontrolle. Ausserdem stellten wir alles Material für die Verschiebung Payerne - Alpnach bereit. Es hiess für alle Vollpackung erstellen...
Da ich am Abend LAP-Feier hatte, konnte ich bereits um 12.00 Uhr abtreten. |
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| Woche 8 |
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Montag
Am Montag war Verschiebung "DEPARTO" angesagt! Es hiess, alle Fahrzeuge von Payerne nach Alpnach Flugplatz zu verschieben. Von unserem Einheits-Instruktor waren wir Rekruten sehr gut. Unser Kader nur genügend. Und noch etwas, es hiess, es wäre das erste Mal, dass sich kein Fahrzeug verfahren hat und alle waren zur richtigen Zeit auf dem Flugplatz eingetroffen.
Dienstag bis Freitag Mittag
Diese Tage war es unterschiedlich, was gemacht wurde. Es waren verschiedene Routen auf dem Programm. Zum Beispiel Alpnach - Giswil - Buochs - Alpnach. Oder um den Vierwaldstättersee. Ausserdem fuhren wir noch durchs Freiamt. Am Mittwoch abend hatten wir unsere erste Nacht-Kollektivfahrschule. Donnerstag war eine eintägige Tour angesagt. Sie führte über den Brünig, Interlaken nach Thun durchs Emmental bis ins Freiamt nach Luzern und anschliessend nach Alpnach. Es war eine ziemlich harte Zeit. Das fahren selber war noch recht locker, aber bis wir mal alle den TPD oder aufkolonniert hatten, waren wir ziemlich gestresst.
Es waren sehr interessante Verschiebungen und wir sahen zum ersten mal so richtig, wie es dann später für die meisten von uns sein wird.
Bis Freitag war ein Detachement von uns in Payerne, welche dort den SDR-Ausweis gemacht haben. Ab Donnerstag bis und mit Montag wird ein Det von uns in Murten für die Expo anlässlich der Kadettentage eingesetzt. |
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| Woche 9 |
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Montag
Der Montag begann damit, dass alles Material, alle Fahrzeuge etc. von Alpnach nach Payerne zurückverschoben wird (Verschiebung hiess "Returno"). Es lief alles praktisch rund, ausser dass ein Schlüsselbrett auf der MST liegen blieb... Und somit gab es eine kleine Verzögerung.
Am Nachmittag mussten wieder alle Fahrzeuge aufkolonniert werden und natürlich Zimmerordnung erstellt werden.
Dienstag
Am Dienstag morgen stand GPD auf dem Programm. Da ich aber die Vorprüfung und Prüfung der Lastwagenführerprüfung hatte, betraf mich dies wenig. Die Führerprüfung habe ich mit zwei, drei kleinen Fehlern bestanden.
Am Nachmittag mussten wir noch einige Dinge für die Inspektionn durch Oberst i Gst Fuhrer vorbereiten. Ausserdem konnten wir noch am Abend noch ein wenig üben.
Mittwoch
Nun galt es für uns Ernst. Wir hatten Inspektion durch den Chef Verkehrs- und Transporttruppen. Am Morgen musste unser Zug, welcher in zwei Gruppen aufgeteilt war, Schneeketten und Radwechseln, beziehungsweise auf Kollektivfahrschule gehen. Diese Arbeiten gingen ohne grosse Probleme über die Bühne.
Am Nachmittag hiess es für uns Manövrieren mit Flab-Kanone, Skyguard, Anhänger 87. Ausserdem mussten wir noch einen ACSD-Test und ein zusätzlicher Test über Transport absolvieren.
Ende der Inspektion konnte der Oberst i Gst Fuhrer unsere Kompanie als Gut bis Sehr gut einstufen. Das heisst, wir hatten den FAK-Ausgang (bei unserem Zug zugleich Zugsabend) verdient.
Am Abend nach dem Essen gings dann nicht mehr so mit rechten Dingen zu und her...
Um 11.00 Uhr war ZV und um 11.15 war Licht löschen.
Donnerstag
5.00 Uhr: SAMMELALARM! Auch das noch! Wir wurden regelrecht aus dem Bett gerissen. Innert kurzer Zeit war unser ganzer Zug angezogen und auf den 6DM auf dem Fahrzeugpark verladen. Anschliessend mussten wir wieder zurückmarschieren und die ganze Ausrüstung im Rucksack wurde kontrolliert...
Nach dem Morgenessen stand für die meisten Sporttest und Sturmgewehr-Test auf dem Programm. Da ich aber einen Fahrauftrag von Payerne ins Eigental hatte, konnte ich dem fernbleiben. Am Nachmittag standen verschiedene Vorbereitung für den Freitag, Besuchstag an.
Am Abend war die Hauptprobe. Es gab einige Verbesserungen einzubringen.
Freitag
Besuchstag! Endlich, wir durften unsere Kompanie den Angehörigen zeigen.
Auf dem Programm stand Zugschule, Fahrzeug Präsentation, Modeschau, Motorradausbildung, Fahrschul Steyr und Schneekettenmontage, ACSD, Präsentation 2DM, Radwechseln und Fahrtechnik der Motorradfahrer. Anschliessend fand ein Defilée aller Fahrzeuge statt.
Schlussendlich war es Mittag und wir durften unsere Angehörige Begrüssen und mit ihnen essen.
Am Nachmittag konnten die Besucher zuschauen, wie einige mit den Fahrzeugen manövrieren.
Ausserdem konnten die Besucher mit Steyr und 2DM über die Geländepiste fahren. Zugleich wurde das Seilwinden und Seilspill gezeigt.
Um 16.15 hiess es für die meisten Urlaub bis Sonntag Abend 24.00 Uhr!
Leider ist der Zug in der heutigen Besetzung nie mehr zu sehen. Aber es war der BESTE ZUG der Motf RS in Payerne! Das sagte sogar Lt Therese Spitteler!!! |
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| Woche 10 |
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Montag
Der Montag begann ja wieder mal gut... Wir mussten die Fahrzeuge aufkolonnieren, TPDieren und in Vesin das Gelände säubern.
Am Nachmittag mussten wir noch 6 Fahrzeuge nach Grolley AMP bringen, welche irgendwelche Defekte erlitten haben. Am Abend hatten wir noch einige Dinge zu erledigen wie zum Beispiel das Mat-Mag auszuräumen und Inventar aufnehmen.
Dienstag
"Jetzt gehts los! Jetzt gehts los!" Der Tag der Wahrheit kam. Die ganze Kompanie musste die TTU 1 und TTU 2 in Angriff nehmen. Am Dienstag Morgen stand TTU 1 an. Diese Technisch-Taktische Übung fand im Wald Chénea in Montagny-le-Mont statt. Wir mussten in einem Wald unsere Fahrzeuge tarnen! Da ich im Vordetachement war, bekam ich da nicht viel mit, denn wir mussten für die TTU 2 bereits am Morgen in Biezwil unsere neue Umgebung erkunden. Mit Glück konnten wir uns bei der Holzbau-Firma Fink niederlassen. Alle Fahrzeuge konnten wir in Hallen stellen... Das heisst, fast keine zusätzliche Tarnung... Am Abend hiess es C-Teilschutz erstellen... Schlafen durften wir selbstverständlich im normalen TAZ... Durch die ganze Nacht mussten wir eine Wache von 5 Leuten haben. Zutrittskontrolle und Absicherung.
Mittwoch
Mittwoch morgen hiess es C-Teilschutz erstellen. um zirka 9 dann der Alarm! C-Vollschutz... Und das drei Stunden lang! Der grösste Teil des Zuges schlief aber, da man es kaum aushalten konnte... Beim morgenessen kam die nächste Wahrheit ans Licht. Beim Sprinter war vorne Links ein Plattfuss. Hat da der Major evt. ein wenig herumgeschraubt? Jedenfalls sah es sehr schlecht aus, denn das musste um 21.30 (Dienstag) passiert sein und unser Zugführer fuhr mit diesem Sprinter noch einige Kilometer. Zum Guten Glück ist kein Unfall nichts passiert... Am Nachmittag mussten wir enttarnen. Und es stand ein fiktiver Materialtransport von Schnottwil, Schulhaus nach Payerne, Schiessstand an. Zu dritt gingen wir nach Schnottwil um den Parkplatz abzusichern. Ein weiteres Missgeschick war passiert. Sie hatten uns vergessen abzuholen... Nun so konnten wir mit Glück reden, haben wir einen tollen Leutnant, welcher uns kurzerhand geholt hat... Tragisch daran ist nur, dass der Major und ein Feldweibel alles filmtechnisch aufgenommen haben... Ausserdem hiess es ein Fahrzeug auf Platz - im schlechtesten Fall waren es 4 Fahrzeuge auf Platz...
Anschliessend an den Mat-Transport mussten wir unsere Fahrzeuge in Vesin tarnen. Da konnten wir zum ersten Mal biwakieren. Wiederum stand für uns eine Harte Nacht mit Wache schieben an...
Donnerstag
Morgen um 6.30 wurden wir geweckt! Enttarnen und innert 3 Stunden abfahrt bereit sein. Stress kam auf. Und um 7.30 war alles enttarnt. Anschliessend C-Teilschutz erstellen. Und der Oberst Rist besuchte uns persönlich. Danach gab es eine Änderung. Alle Fahrzeuge wieder Tarnen!!!!!!! Und dann waren einige von uns am Anschlag und wollten den Bettel hinwerfen. Doch es gab eine Motivationsspritze durch Lt Schneider und wir hatten die Fahrzeuge wieder gut getarnt. Danach kam der Hammer! C-Vollschutz erstellen... Und nach zirka einer Stunde im C-Vollschutz alle Fahrzeuge wieder enttarnen. Und das war das mühsamste! Mit SchuMa auf den Fahrzeugen herumklettern...
Anschliessend fuhren wir nach Payerne. Dort konnten wir den C-Teilschutz ausziehen und wir begaben uns zum Videoraum. Zuerst einige positiven und negativen Bemerkungen von Major und anschliessend ein witziges Video über die 3 Tage. Es gab wirklich amüsante Episoden...
Anschliessend TPD und PD-ID. Am Abend der grossverdiente Ausgang mit FAK-Essen!
Freitag
Endlich, wir konnten die Expo besuchen. Morgen war Biel und am Nachmittag Yverdon angesagt.
Am Abend um 18.15 hiess es: "Sie haben Urlaub bis Montag, 24.00 Uhr. Schöne Urlaub!" |
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| Woche 11 |
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Montag
Wir hatten verlängertes Wochenende und darum mussten wir erst am Montag um 24.00 Uhr einrücken.
Dienstag
Eine Herausforderung kam auf uns zu. Unter dem Namen "Engiadina Uno" verschoben wir uns nach S-Chanf. Mit Zwischenhalt in Emmen um Skyguide und Flab-Kanonen zu holen. Ausserdem machten wir in Chur einen Halt um aufzutanken. Es war eine ziemlich schöne Strecke. Vorallem trafen wir auf dem Julier auf Schnee. Doch es reichte noch und wir mussten keine Schneeketten montieren. Aber bei der Abfahrt hatten einige ein wenig Mühe. Warum nur die Fussbremse betätigen? Retarder gibts ja auch noch. Aber wer den Retarder oder Intarder auf der Abfahrt nie gebraucht hat, der hatte spätestens in Silvaplana ein Problem: Warum rauchen da meine Bremsen hinten beim Anhänger??  (Ist übrigens einigen passiert.)
Mittwoch
Heute war "Engiadina Due" angesagt. Alle Fahrzeuge nach Payerne zurückverschieben, so lautete unser Auftrag. Es schneite, doch wir hatten Glück, wir blieben wieder vom Schneeketten montieren verschont. Ausserdem war unser Oberst Rist persönlich auf dem Julier anwesend um uns darauf zu hinweisen, dass es rutschig sein könnte. Dif 1 wurde bei den meisten eingeschaltet... Diesmal benutzen alle den Retarder und Intarder...
Donnerstag
Heute war Repetitorum TTU angesagt. Wir mussten unsere Fahrzeuge im Wald Chénéa wie eine Woche zuvor tarnen. Unsere Korporäle, Zugführer und Instruktoren besichtigten das ganze Gelände per Helikopter von oben. Es war ziemlich gut getarnt, man konnte fast nichts erkennen...
Anschliessend am Nachmittag hatten wir Theorie über den Felddienst der RS 245, bei welcher die meisten die nächsten 3 Wochen verbringen. Am Abend war Fak-Nachtessen und Ausgang.
Freitag
Freitag morgen begann bei uns mit Tests. Zum Beispiel Kriegsvölkerrecht, Stgw90 Repetition, ACSD und Sanitätsausbildung.
Nach dem Mittag gings so richtig los. Es fand auf dem Flugplatz Payerne eine Airshow statt. wir konnten zirka 1 1/2 Stunde zuschauen. War toll, wie das PC7-Team geflogen ist oder wie ein Super Puma einen Anhänger 70 transportieren konnte...
Leider mussten wir frühzeitig gehen und so verpassten wir die Patrouille Suisse...
Anschliessend war TPD angesagt und wir mussten die Fahrzeuge aufkolonnieren.
Am Abend hatten wir noch Sport. Das heisst, wir spielten Unihockey, Fussball, Volleyball, Basketball...
Samstag
Am Samstag hatten wir normal Abtreten. |
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| Woche 12 |
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Montag
Am Montag begann der Tag damit, dass wir Vollpackung erstellen mussten. Anschliessend Mat-Kontrolle der Fahrzeuge. Nach dem Mittag verschoben wir unser DET 245 nach Emmen. Dort kolonnierten wir alle Fahrzeuge schön der Reihe nach auf. Mit so einer langen Fahrt ist der Tag schnell gelaufen...
Dienstag
Am Dienstag morgen gingen wir ans AV. Anschliessend war Pause bis um zirka 10.30 angesagt. So gingen wir uns noch ein wenig hinlegen... Um 10.30 konnten wir unsere Fahrzeuge neu beschriften, das heisst, wir haben jetzt nicht mehr DFN11 sondern DFK11 oder DFK12. Ausserdem brachten wir noch Kleber an, ob eine Kanone, Feuerleitgerät oder ob es der Matlastwagen ist. Am Nachmittag mussten die Kanoniere und Radaristen unsere Lastwägen aufladen, abladen, aufladen, abladen... Damit ja alles schön aufgeladen ist!
Mittwoch
Heute verschoben wir uns von Emmen nach Amriswil. Dort hatten wir zuerst die Fz getarnt und anschliessend enttarnt und die Kanonen auf das Feld gestellt, damit die Truppe manövrieren üben kann. Gegen Mittag holten wir die Kanonen wieder und am Nachmittag gingen wir in die Unterkunft um uns "einzunisten"...
Donnerstag
Heute nochmals manövrieren. Hinzu kam, dass das Geschütz 1 und das Feuerleitgerät aber zuerst zirka 1.5 Stunden mit Vorkopf manövriert wurde. Anschliessend wurde wieder Hand angelegt.
Am Abend war dann Ausgang angesagt. Einige hatten doch ein wenig zuviel getrunken...
Freitag
Der Einsatz begann. Wir verschoben uns in den Wald. Dort wurde getarnt bis der Befehl enttarnen kam. Anschliessen fuhr Geschütz 1 in Position. Haben die Kanoniere fertig eingerichtet, fuhr Feuerleitgerät in die Position. Hier konnten die Radaristen ihr Können beweisen. Und zu guter letzt fuhr Geschütz 2 in Position. Zum Schluss fuhr ich mit dem Mat-Lastwagen zum Bauernhof und unterstellte ihn der Scheune. Bis vor dem Nachtessen waren wir so in Position. Anschliessend verschoben wir uns wieder zur Unterkunft. Eine kleine Bemerkung am Rande. Die Positionen der Lastwägen müssen immer stimmen. Das heisst: "Geschütz 1", "Feuerleitgerät 1", "Geschütz 2", "Mat-Lastwagen". Falls eine Reihenfolge nicht stimmt, ist es ziemlich schwierig, die Kanone hereinzuholen oder hinauszustellen...
Samstag
Um 5 Uhr war Tagwache und um 6 Uhr bereits abtreten. |
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| Woche 13 |
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Montag
Heute ging es noch einmal den ganzen Tag daran, die Kanonen ins Gelände zu stellen. Einerseits mit Hilfe des Vorkopfes des 6DM oder Steyr und andererseits mit Hilfe der Kanoniere. Wir als Motorfahrer mussten eigentlich sehr wenig leisten. Das heisst ins Gelände fahren, den Anhänger wegnehmen und wiederum in den Bereitschaftsraum.
Dienstag bis Mittwoch
Die erste Übung!!! Am Dienstag morgen mussten wir bereits um 03.30 aufstehen und um 4 Uhr fuhren wir bereits in den Berreitschaftsraum. Anschliessend stellten wir die Kanonen wieder in die Stellung. Und fuhren aber nicht in den Bereitschaftsraum, sondern in den Warteraum, in welchem wir auch übernachteten. Die Nacht war sehr hart für uns. Es war sehr kalt und ausser der Wärme des Feuers konnten wir uns kaum erwärmen. Und die Feuereinheit 1 und 1, wir mussten die ganze Nacht Wache schieben, das heisst immer 4 h schlafen, 2 h Wache etc... Am Mittwoch, als wir die Kanonen holen wollten, gabs eine kleine Panne eines Steyr der Batterie 4. Leider gabs da ein Missgeschick und unser Geschütz1-Lastwagen schleppte den Steyr ab. Dies ist klar gegen den Befehl. Es wird aber glücklicherweise für den Fahrer keine Konsequenzen haben. Am Mittwoch abend nahmen wir die wohlverdiente ("kalte" Dusche...
Donnerstag bis Freitag
Eine weitere Übung stand bevor. Diesmal mussten wir aber "erst" um 4 Uhr aus den Federn. Die Kanonen waren aber viel früher als bei der Übung vorher feuerbereit. Um 9 Uhr war alles soweit eingerichtet. Wir Motorfahrer zogen uns wieder in den Warteraum zurück. Aber im Gegensatz zur obengenannten Übung konnten wir in einer nahegelegenen Försterhütte übernachten. Ausserdem bekamen wir noch Besuch von einem Pizzakurier und zwei Damen ("Sie haben sich verfahren" ..
Anschliessend am Freitag konnten wir die Kanonen wieder vom Feld holen und am Abend WPD etc. machen. Die Dusche war kalt, aber doch wärmer als 2 Tage zuvor...
Samstag
Heute hiess es um 5 Uhr aufstehen und um 6.15 war abtreten... In den wohlverdienten Urlaub selbstverständlich...
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| Woche 14 |
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| Am Sonntag anschliessend ans Einrücken hiess es für die ganze Batterie Vollpackung erstellen. Wir Fahrer brachten anschliessend die Vollpackung mit Ausnahme des GTs und Sturmgewehres zu unseren Fahrzeugen.
Am Montag mussten wir bereits um 4.00 aufstehen. Eine halbe Stunde später waren wir in unseren Fahrzeugen und fuhren Richtung Zuzwil. Dort begaben wir uns in den Berreitschaftsraum. Anschliessend wurden die Kanonen, das Feuerleitgerät ins Feld gesetzt. Es stellte hohe Anforderungen an jeden Fahrer, denn es waren ziemlich schmale Strässchen und am Schluss konnten wir Motorfahrer noch rückwärts aus den Strässchen fahren, denn die Wiesenwege wurden schmäler bis sie zu schmal waren...
Anschliessend mussten wir uns in den Fahrzeugpark nach Uzwil begeben. Leider verfuhren wir uns Richtung Wil. Als wir wenden wollten war so ein tolles Restaurant mit grossem Parkplatz am Weg. Leider wurden wir anschliessend von einem Adj erwischt...
Im Fahrzeugpark herrschte das grösste Chaos. Niemand wusste was läuft. Und die Feuereinheit 1 war in einer Sackgasse. Ich mit Anh 70 hatte natürlich das grösste Problem rückwärts zu fahren...
Bis Dienstagabend zirka 14.00 Uhr war in Uzwil unser Fahrzeugpark. Nachher mussten wir wiederum in den Berreitschaftsraum um unsere Kanonen, Feuerleitgerät etc. holen gehen. Um 20.00 Uhr gings dann via St. Margrethen nach Sargans, wo wir wieder Stellung bezogen! War ein bisschen ein besserer Fahrzeugpark als in Uzwil... Diese Zeit bis Donnerstag morgen verbrachten wir immer mit 4 Stunden schlafen, 2 Stunden Wacht. Am Donnerstag holten wir wiederum die Kanonen. Um 12.30 ging es via Chur nach Thusis, über Tiefencastel, Julier nach S-Chanf. Und jetzt hiess es Abschied nehmen von der Flab RS 245 Emmen. Es war eine ziemlich tolle Zeit, auch wenn wir einen Verweis für den Restaurants-Besuch bekamen... Am Freitag verschoben wir uns zurück nach Payerne - in unsere geliebte Unterkunft. Endlich wiedereinmal so richtig Duschen (obwohl fast kein Wasser kam) und wiedereinmal in einem schönen Bett mit Decke schlafen!!!!! In dieser Zeit des Felddienstes merkt man, wie verwöhnt man ist!!!
Bereits ist die RS fast gelaufen. Retablierung, WEMI und Detailinsepktion des Materials stehen uns noch in der letzten Woche bevor. Ausserdem findet unser Kompanieabend statt!!! |
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| Woche 15 |
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Montag
Am Montag wurde der Morgen für WEMI an den IVECOs und Anhänger gebraucht. Ein Det gab in Grolley die IVECOs ab und ein Det säuberte die Anh 70, etc... Am Nachmittag hatten wir noch Theorie über die Mobilmachung. Am Nachmittag hatten wir verschiedene Posten, wie Mat-Kontrolle der Fahrzeuge, Theorie Mobilmachung etc. Am Abend stellten wir unsere restlichen Fahrzeuge fürs WEMI bereit.
Dienstag
Am Dienstag brachten wir unsere restlichen Fahrzeuge ins AMP Grolley. Dort wurden sie gewaschen, repariert etc. Dies dauerte bis am Nachmittag um 3 Uhr. Anschliessend mussten wir unser Korps-Material mit einigen Ausnahmen abgeben. Am Abend hatten wir Ausgang.
Mittwoch
Heute begann es SchuMa-GPD. Ganzer Tag wurden nur Reglemente und das PA-Material kontrolliert und falls erforderlich konnten wir unser Material ersetzen oder wenn nicht vorhanden beziehen. Am Abend wiederum Ausgang
Donnerstag
Heute war Gewehrinspektion. Anschliessend bereitstellung für Mat-Kontrolle. Am Nachmittag war dann diese grosse PA-MAT-Kontrolle. Natürlich fehlte nichts, da wir ja am Vortag schon alles kontrolliert hatten.
Am Abend war unser langersehnte Kompanieabend, wobei einige nicht mehr so nüchtern waren...
Freitag
Heute konnten wir Unterkunft reinigen, was das Zeug hält. Alles blank putzen war unsere Hauptaufgabe. Am Nachmittag so um 13.30 hiess es: "Kompanie Achtung, Sie sind aus der Rekrutenschule entlassen, Kompanie Ruhn, en Schöni Zit!" |
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