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Bericht |
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Thomas |
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Motorfahrer WK |
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Küchen Chef Lehrgang Thun (22.02.2006 - 27.02.2006) |
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| Mittwoch 22.02.2006 |
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| 1000 |
Einrücken in der Dufour Kaserne in Thun (8 Soldaten davon 2 Fahrer)
Begrüssung durch unsern Hauptfeldweibel und seinem Stellvertreter inkl. „Duzis machä“
Anschliessend gaben sie uns den Auftrag bekannt, den uns in den nächsten Tagen erwarten sollte > In Andermatt an der SOISM (Schweizerische Offiziers und Instruktoren Ski Meisterschaft) am Galaabend am Freitag in der MZH Andermatt ca. 270 Personen (von Unteroffizieren bis Korps Kommandanten) zu verpflegen und am Samstagnachmittag für ca. 40 Personen Fondue machen in der Kaserne Andermatt. |
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| 1015 |
Material fassen (Arbeitstaz mit Kälteschutz inkl neue Abzeichen mit Klettverschluss, Schlafsack)
Anschliessend mussten wir die Packung erstellen für die Verschiebung nach Andermatt. |
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| 1030 |
Mussten wir (ich und der andere Fahrer) zu unserem Chef, wo wir die Schlüssel für die Fahrzeuge und einige Infos zur Verschiebung erhalten hatten.
Bei den Fz`s handelte es sich um einen Zeughaus VOLVO 4x2 FL 6 mit Hebebühne und einen Mercedez Sprinter Personentransporter. Der VOLVO war bereits mit Kochkisten, Besteck, Geschirr, Tücher, Abfallkübel, und viele weitere Utensilien für den Galaabend beladen.
- Mittagessen
- Besprechung des Fahrauftrags mit dem Chef D. Anschliessend machten wir
mit dem VOLVO noch eine kleine Übungsfahrt auf der Panzerpiste. Der VOLVO ist zwar nicht gerade der Hammer aber immerhin fährt er.
- Begrüssung durch den Schulkommandanten des Küchenchef Lehrgangs.
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| 1430 |
Abfahrt mit dem VOLVO und dem Sprinter Richtung Interlaken, Brünig, Stans, Altdorf, Göschenen bis nach Andermatt. Durch die Schölenenschlucht hinauf kam der beladene VOLVO doch noch ein bisschen ins schwitzen. Mit dem Schnee gab es jedoch keine Probleme. (Schad chli chötälä wär o schön gsi!) |
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| 1730 |
Ankunft in der Kaserne Andermatt. Anschliessend hiess es warten. Es käme jemand der uns sagt wo was abgeladen wird. Nach einer halben Stunde warten im LKW hiess es schliesslich wir sollen zum Nachtessen gehen. |
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| 1845 |
Nun hatten wir unseren direkten Vorgesetzten gefunden. Wir fuhren mit unseren Fahrzeugen zur Mehrzweckhalle, die sich ebenfalls auf dem Waffenplatz befand, um das Material abzuladen. Ich musste mit dem VOLVO rückwärts durch 1,5m hohe Schneewände 150m bis zur MZH fahren. Dies gelang erst nach mehrmaligem Anlauf holen mit Hilfe der Differenzialsperre. Anschliessend konnte ich den LKW wieder in der Kaserne parkieren. Von da aus ging es ins Notspital Andermatt welche in den nächsten Tagen unsere Unterkunft sein sollte. (3 Stöckige Betten mit Schlafsack).
Nach dem Zimmerbeziehen hiess es AUSGANG und das ohne Frist. Das heisst nächster Termin um 0800 am nächsten Morgen resp. ab 0700 Morgenessen. |
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| Donnerstag 23.02.2006 |
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| 0800 |
Nach dem Morgenessen in der Kaserne ging es Richtung Truppen Küche und MZH wo wir mit den Vorbereitungen für den GALA – Abend vom Freitag 24.02.06 beginnen konnten. Das hiess in erster Linie die verschiedenen Salate vorbereiten, Saucen für Pasta vorbereiten, Teller ausbreiten, Fassstrasse aufstellen, Geschirr abzählen etc.
Zwischendurch gab es für uns Fahrer ein paar kurze Fahrten mit dem Sprinter aber leider nur Waffenplatz intern. |
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| 1730 |
Das ganze ging nach dem Mittagessen weiter bis um 1730. Ab diesem Zeitpunkt hiess es wieder Ausgang! Und der war lang und auch ein bisschen teuer! |
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| Freitag 24.02.2006 |
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| 0800 |
Wiederum nach dem Morgenessen gingen wir in die Küche um die letzten Salate vorzubereiten. Auch in der Mehrzweckhalle ging es nur noch darum die Feinarbeiten zu machen. In dieser Zeit geschah nichts mehr Nennenswertes. |
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| 1400 |
Nach dem Mittagessen hatten wir noch eine kurze Info zum Ablauf am Abend. Anschliessend hatten wir Pause bis um 1800. Dies nützte ich aus um einmal nach Hospental und Realp zu fahren. |
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| 1800 |
Von da an ging es richtig los. Bereits waren die ersten Gäste in der MZH zu sehen. Hinter den Kulissen hatten wir bereits begonnen die Salatteller (270 stk.) anzurichten. Im Vordergrund war die Gala bereits voll im Gange als die ersten Salate serviert wurden. Als erstes gingen die Teller zum Tisch wo unser Armeechef Korpskommandant Keckeis sass. Anschliessend mussten wir an einer Doppelfassstrasse die Pasta auf die Tellerschöpfen und immer so das es noch schön aussieht J . Nach dem grossen Stress kam bereits das Nächste. Die Desserts mussten noch vorbereitet werden. Das Dessert bestand aus Fruchtsalat und oben drauf noch ein Vanillecremecornet.
Nach dem Essen mussten wir mit dem Sprinter alles Geschirr in die Truppenküche transportieren wo es gewaschen wurde. |
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| 0100 |
Die Aufräumarbeiten dauerten bis um 0100 in der Nacht.
Danach gönnten wir uns noch einen langen Ausgang im Dörfchen Andermatt. |
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| Samstag 25.02.2006 |
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| 0800 |
Mit etwas Katerstimmung und ohne Morgenessen hatten wir wieder mit den Abwasch und Aufräumarbeiten begonnen. Zeitgleich habe ich den VOLVO mit dem sauberen Material beladen. Danach suchte ich die BEBECO Tankstelle in Andermatt. Diese ist, wenn man es nicht kennt, relativ gut versteckt. |
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| 1200 |
Endlich war alles sauber und auf dem LKW verladen. Nach dem Mittag ging es an die Vorbereitungen für das Fondue, welches wir um 1500 für ca. 40 Personen in der Kaserne Andermatt servieren mussten. Um ca. 1800 wäre die Verschiebung nach Thun geplant gewesen, aber… |
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| 1500 |
Die ersten Gäste kamen bereits. Wie befürchtet kamen nur gerade 20 Personen zum Fondueessen. So kam es, dass ich mit dem Zeughaus VOLVO bereits um 1515 in Andermatt losfahren konnte. Die andern kamen dann später nach dem Fondue mit dem Sprinter nach Thun.
Der Weg führte wieder über Stans, Brünig, Interlaken nach Thun. |
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| 1815 |
Nach der Ankunft in Thun parkierte ich den VOLVO vor dem Magazin und konnte ins verdiente Wochenende. |
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| Montag 27.02.2006 |
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| 0800 |
Nun ging es darum den VOLVO und einen IVECO 4x4 mit Hebebühne, der durch ein anderes Detachement von Andermatt nach Thun gebracht wurde, zu entladen und das Material an die jeweiligen Standorte zurückzubringen. Mit dem IVECO musste ich über den halben Waffenplatz Material verteilen. Mit dem VOLVO und einem Sprinter mit Kastenaufbau inkl. Hebebühne mussten wir anschliessend ins Zeughaus fahren wo wir das restliche Küchenmaterial zurückgeben konnten. |
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| 1130 |
Kurz vor dem Mittag musste ich noch den VOLVO ins AMP Thun bringen. Die Abgabe verlief schmerzfrei. Der Bundesangestellte sagte mir: „Einfach die Kabine herauswischen, tanken und abgeben. Fertig!“ Gesagt getan. |
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| 1330 |
Nach dem Mittagessen konnten wir unser Material (TAZ, Schlafsack und den Mutz zurückgeben. Anschliessend gab es noch die EO-Karten und Sold. Um 1345 hiess es Abtreten. |
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