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| RS - Berichte |
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Unbenanntes Dokument
| Woche 5 - Routine kehrt ein by Ben |
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| 04.12.2011. 17:35 |
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Sonntag: Einrücken um 22:00, ABV um 22:45.
Montag: Am Morgen war wieder mal Einzelfahrschule angesagt. Am Nachmittag war Theorie bei einem anderen Lehrer, da unserer verhindert war. Danach gab es erstmals 90 Minuten CBA (Chillen bis Ausgeruht) und nach dem Abendessen noch Kartenlehre.
Dienstag: Endlich durften wir die Schuma (Schutzmaske) richtig einweihen und damit in den Bananengas Container. Ausserdem lernten wir noch die BG (Bereitschaftsgrad) 0-4 kennen. Danach wieder einmal Manövrieren dran, diesmal aber mit Anhänger und in zweier Teams. Dann wieder einmal in den FATRAN. Die Schuh und STGW PD wurden heute von einem Gruppenführer geleitet, welcher beweisen wollte, wie hart er ist. Folglich war dies mit einigen Liegestützen verbunden. Nach dem Abendessen war noch der Neue und Nacharbeit des letzten Wochentest was für einige von uns noch 45 Minuten Ausgang bedeutete. YEAY!
Mittwoch: SanD (Sanität Dienst) war angesagt, viel Theorie und gelernt wie das Tourniquet funktioniert. Dann Fachdienst Wiederholung im Ketten auflegen und Räder wechseln. Am Abend zum zweiten Mal Theorie Selbststudium. Ein relativ entspannter Tag.
Donnerstag: Eigentlich wäre heute Theorie und am Nachmittag Einzelfahrschule für mich gewesen, aber aufgrund der Tatsache dass ich in der Auswahl für den Of Lehrgang stehe musste ich den Pol wechseln um die Einzelfahrschule am Morgen zu absolvieren. Dies sogar alleine mit dem Fahrlehrer, ich konnte so also 4 Stunden Fahren. Am Nachmittag hatte ich dann das Of Anwärter Assessment. Dabei waren wieder die Of Anwärter aus Burgdorf anwesend und wir wurden von mehreren Hohen beobachtet. Im Grossen und Ganzen ein sehr spannender Nachmittag. Dach dem Abendessen, welches eigentlich fakultativ ist, hatten 21 Personen Nachschulung Sport. Dies bestand aus einer Stunde in Bewegung bleiben auf dem Vita-Parcours bei der Rettungstruppen Kaserne. Danach ID und ab in den Ausgang.
Freitag: Zwangsausbildung am Morgen, was aus verschiedenen Teilen (die verschiedenen Zwangsmittel, Sicherheitsvorschriften, Gegner Abwehren, Ansprecher und Abdecker auf der Wache und Schläge mit Stöcken abwehren in der warmen Turnhalle bestand. Am Nachmittag dann FATRAN, Manöver mit Anhänger und am Abend Fachdienst am Anhänger was aber nicht viel mit Anhängern zu tun hatte, denn es war eher Karteneiträge machen und Fahrzeuge bei strömendem Regen umparkieren. Es regnete übrigens das erste Mal richtig seit wir in Wangen sind.
Samstag: Abtreten um 6:45. |
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| Woche 4 - Die kurze Woche by Ben |
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| 04.12.2011. 15:24 |
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Sonntag: Einrücken um 22:00, ABV um 22:45.
Montag: Am Morgen wieder einmal Einzelfahrschule und am Nachmittag Theorie. Am Abend war dann Sprot angesagt. Um eine HiBa (Hindernissbahn mit folgenden Elementen: Purzelbaum, Slalom, obenuntenoben durch Schweden kastenteile, auf einen Schweden Kasten, über ein Bänkli, wieder runter vom Schweden Kasten, unter einem tiefen Barren Holmen durch, über den hohen Barren Holmen, über zwei Pferde und unter einer dicken Matte auf zwei Bänkli hindurch) in Maximum 30 Sekunden und einen KKT (Kondition und Kraft Training bestehend aus einigen lockeren Hindernissen während 12 Minuten) zu absolvieren. Die HiBa habe ich leider nicht bestanden, was Nachschulung bedeutete. Danach gab es noch eine Schuh PD, wo wir das Gefühl bekamen, dass die vorhandene Zeit einfach genutzt wird. Heisst, wenn wir 3 Minuten Zeit haben, dann ist die PD auch in 3 Minuten erledigt. Haben wir 50 Minuten Zeit, so dauert es eben 50 Minuten.
Dienstag: Nach dem Frühstück ging es ins Chleihölzli in den FATRAN und zum Manövrieren. Am Nachmittag dann in die KD Box um weitere Schiessstellungen und Techniken zu lernen. Darunter aus der Drehung, von nahe, dazu noch die Doublette. Danach noch einen vom Gruppenführer erfundenen Drill Parcours um Manipulationen unter Zeitdruck zu machen. Am Abend hatten wir noch Theorie Selbststudium, wobei ich die Führung des Zuges übernehmen durfte, auch die Verschiebung zurück in die Kaserne und die PD durfte ich leiten. Ab heute bin ich bis nächsten Montagabend Zimmerchef, was bedeutet dass ich bei ABV vor dem Zimmer stehen und das Zimmer anmelden darf, wenn jemand vorbeikommt.
Mittwoch: Am Vorabend habe ich Bescheid bekommen, dass ich um 5:15 bereit zu stehen habe, um die Stecke für die Kollektivfahrschule zu jalonieren. Heisst so viel wie die Stecke mit einem Sprinter abzufahren und die militärischen Wegweiser aufzustellen. Danach ging es ziemlich direkt auf die Kollektiv mit den Fahrzeugen. Diesmal mit Wechsel im Chleihölzli nach jeder Runde. Ich fuhr die Strecke also je einmal mit Sprinter, Saurer und Steyr. Für die Runde mit dem Iveco hat es leider nicht mehr gereicht. Am Nachmittag dann Fachdienst Pneu Wechsel an allen grünen Fahrzeugen. An Steyr und Saurer ist das relativ anstrengend. So ein Steyr Reifen hat zum Beispiel 160kg. Zurück in der Kaserne wurde dann eine Schutzmasken PD durchgeführt. Am Abend durfte ich dann an den Of Anwärter Sport, wo nochmals die HiBa und der KKT dran waren. Diesmal bestand ich die HiBa mit etwas um 29 Sekunden. Auch beim KKT war ich besser ohne mich gross anzustrengen. Am Of Anwärter Sport trafen wir auf die Of Anwärter von der Trsp Kp5. Zusammen waren wir 14 Personen die in der Auswahl stehen für den Offiziers oder höherer Unteroffiziers Lehrgang. Danach konnten wir noch die Schuh PD selbstständig durchführen.
Donnerstag: Der Morgen war wieder voll mit C Theorie. Am Nachmittag wurden die Kompanie Fotos gemacht und im Anschluss mit dem Fahrlehrer nochmals den Anhänger an- und wieder abkuppeln, so dass es jeder einmal komplett gemacht hat. Danach noch die Theorie wie ein Militärisches Unfallprotokoll auszufüllen ist. Im Anschluss war abtreten in den Urlaub bis Sonntagabend, passend auf mein Geburtstagswochenende. |
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| Woche 3 - viel fahren, wenig Zeit! by Ben |
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| 04.12.2011. 13:47 |
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Sonntag: Einrücken um 22:00, ABV um 22:45
Montag: Zuerst in den FATRAN im Chleihölzli und mit Saurer auf dem Manöverplatz weiter Parkieren und Manövrieren üben. Am Nachmittag dann in die KD Box (Kurz Distanz Box) um das Gewehr einzustellen und die ersten zwei Schiesspositionen zu lernen. Zum einen die normale „liegend auf Zweibeinstütze“ und zum anderen „sitzend“ (im Schneidersitz). Überraschenderweise traf ich recht gut und der Schiessleiter war zufrieden. Anschliessend zurück in die Kaserne, wo das Gewehr endlich mal richtig geputzt wurde. Nach dem Abendessen gab es noch einen Theorieblock vom Feldprediger bzw. Armeeseelsorger und einen Theorieblock über ABC (Atomar, Biologisch, Chemisch) dabei geht es eher um Schutz und Abwehr als den Einsatz solcher Waffen. Danach durften alle komplette ABC Ausrüstung anziehen inklusive Schuma (Schutzmaske), um das ganze Zeugs anzupassen und zu schauen ob die Klamotten auch passen. Bei mir mussten die Schuhe und die Jacke ersetzt werden weil zu klein. Während des Tages wurde uns vom Zugführer versprochen, dass wir in Zukunft mehr Zeit für ID (innerer Dienst) haben werden weil es bisher öfters mal knapp bemessen war. Trotzdem gab es nur knapp 15min Zeit bis ABV.
Dienstag: Zum zweiten Mal ging es nun auf die Streck 1 der Kollektivfahrschulstrecke. Diesmal mit Steyr und Saurer. Für mich gab es einen Steyr. Von mir aus gesehen ein riesen Geschwür aber OK. Jeweils der Pol welcher nicht am Fahren ist, hat FD (Fach Dienst) Ausbildung. Diesmal über Anhänger und die Armaturen der Lastwagen. Der Zugführer war so zufrieden, dass wir in Duros zusammengequetscht in die Kaserne der Rettungstruppen verschieben konnten, wo das KA (Kranken Abteilung) ist und wir geimpft wurden. Für mich gab es nur eine Spritze. Auch die Verschiebung zu unserer Kaserne fand in den Duros statt. Nach dem Abendessen gab es noch eine Theorie über Stellenlose und das Angebot einen Kurs zu besuchen, wo man das Schreiben von Bewerbungen und so weiter lernt. Danach kleiner Ausgang wo es mich wiederum auf ein Bier in die Beiz gegenüber zog und danach zurück ins Zimmer, wo ein Paar Karten für Angehörige und Freunde geschrieben wurden.
Mittwoch: Auf dem Programm für heute war wieder einmal Einzelfahrstunde und Theorie. In der Einzelfahrstunde war ich alleine mit dem Fahrlehrer da mein Binom einen Hexenschuss erlitten hatte und somit nicht Fahrtüchtig war. Bedeutet eigentlich vier Stunden Fahrzeit statt nur zwei für mich. Jedoch brach nach zirka einer Stunde die Schaltgabel mitten auf einer Kreuzung und wir mussten zurück um den Laster in die Rep zu bringen und einen Ersatz zu holen. Somit konnte ich doch nur drei Stunden fahren und die Kaffee Pause wurde ebenfalls übersprungen. Am Nachmittag in der Theorie war zuerst mal Repetition angesagt. Es lohnt sich tatsächlich wenn man am Wochenende die eine oder andere Stunde ins Theorieheft investiert, denn bei der Probeprüfung hatte ich interessanterweise 0 Fehler. Am Abend gab es noch einen Theorieblock mit praktischer Tätigkeit übers Kartenlesen.
Donnerstag: Pol A ging zuerst ins Chleihölzli in den FATRAN und auf den Manöverplatz wo wiederum weiter Parkieren seitwärts, rückwärts, an eine Rampe und ein Slalom geübt wurden. Am Nachmittag tauschten die Pol’s die Standort und wir gingen in die KD Box wo weitere Schiessstellungen gelernt wurden (kniend, liegend frei und stehend). Danach gab es einen Vortest und einen Schiesstest. Ich bestand knapp mit den erwarteten 35 Punkten von 50. Je länger ich schiesse, desto schlechter wird die Fokussierfähigkeit meiner Augen, hoffentlich wird das kein Problem während der Ausbildung. Gesamthaft schossen wir heute je 60 Schuss auf die Scheibe. Genau wie am Montag wurde das Stgw90 heute wieder komplett geputzt, also eine Gewehr PD (Park Dienst) durchgeführt. Danach war die Kompanieaussprache angesagt, wo beim Kompanie Kommandant über die Zugführer gelästert werden konnte. Bei dieser Gelegenheit wurden sinnvolle, aber auch absolut sinnfreie Themen von den Rekruten zur Sprache gebracht. Nach der Aussprache war eine Kompanie Schuh PD angesagt. Heisst der ganze Zug hört auf ein Kommando. Danach hatten wir sieben Minuten Zeit zum Duschen, Zimmerordnung erstellen und Tenue A zu montieren. Ein Teil der Kompanie musste noch Nacharbeit leisten für den Wochentest welchen sie vergeigt hatten und zwei Rekruten unseres Zuges die meinten im Kampfer einzustehen weil es zeitlich nicht gereicht hatte, um den Ausgänger anzuziehen durften auch noch bleiben. Im Ausgang waren wir zuerst ein Cordon Bleu essen und danach noch im Schützenhouse.
Freitag: Zum zweiten Mal diese Woche und zum letzten Mal im geschützten Rahmen durften wir auf die KFS (Kollektiv Fahr Schule) 1c. Diesmal hatte ich einen Saurer, welcher wohl am allergeilsten zum Fahren ist. So macht Motorfahrer doch richtig Spass, denn da muss man den Kopf bei der Sache haben und wenn man das mit dem Schalten mal raus hat geht’s richtig gut. Am Nachmittag war wieder FD (Fach Dienst) angesagt, diesmal „Chettele“. Wir lernten auf allen Fahrzeugtypen die Ketten aufzuziehen. Dies ist meines Erachtens angebracht, beachtet man die Jahreszeit in der wir uns befinden (es ist arschkalt). Nach dem TPD (Tages Park Dienst) hatten wir wieder einmal Zeit für die Zugschule und konnten dann Essen gehen. Nach dem Essen gab es einen weiteren FD im Bereich WPD (Wochen Park Dienst). Dieser ähnelt dem TPD sehr bis auf ein paar zusätzliche Kontrollen.
Samstag: Statt nach Hause zu gehen durfte der ganze Zug Nachschulung machen, da jemand am Dienstag Diesel in den Abfalleimer und den Ölbindekübel gelehrt hatte. Die Person hatte die Möglichkeit die Verantwortung zu übernehmen hatte aber den Mut nicht dazu, somit musste der ganze Zug im Kollektiv ran. Im Kampf Komplett ins Chleihölzli um dort die Garage mit den Parkdienstutensilien auszuräumen, auszunehmen und wieder einzuräumen, den Platz von Öl und Dieselresten zu befreien und alle Fahrzeuge die es nötig hatten zu Betanken. Zum Glück wurden wir in Gruppen aufgeteilt, welche je eine Aufgabe davon erfüllten. Da wir relativ zügig vorankamen, konnten wir doch um 09:00 abtreten. |
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| Woche 2 - wie gemütlich! by Ben |
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| 12.11.2011. 15:52 |
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Sonntag: Einrücken um 22:00, ABV um 22:45
Montag: Wie gewohnt erhielten wir am Vorabend den Sackbefehl (was mitgenommen werden muss) und haben dann auch so gepackt, jedoch war dies dann doch falsch und wir mussten „seckle“ um die Packung zu vervollständigen. Dann wurde im Laufschritt ins Chleihölzli verschoben, da wir natürlich die Zeit aufholen mussten. Auf dem Programm stand für den gesamten Zug den ganzen Tag Fahrzeugfassung (Fahrzeug komplett ausräumen, putzen, Bestand mit Liste im Kollektiv kontrollieren). Den Grossteil des Tages war ich „persönlicher Sekretär“ für den Gruppenführer, der immer wieder etwas zum schreiben für mich hatte. Cool mal zuzusehen wie die Anderen arbeiten und man selbst nur den Kugelschreiber bewegen muss. Als die von uns zu bearbeitenden Duros dann fertig kontrolliert waren, machten wir noch das eine oder andere Spiel. Zum Beispiel „Reservereifen runter, ums Fahrzeug, wieder rauf“, und das zwei Mal. Dann wechselten wir zu den Steyr um dort das selbe Spiel nochmals zu machen. Erstaunlicherweise konnte ich mich als Informatiker gegen die Gruppe Handwerker behaupten und war als erster fertig *freu*. Jedoch begann es während dieser Übung zu regnen, was nicht lustig war, denn unsere Kampfrucksäcke lagen alle draussen. Später wurden wir wieder aufgeteilt. Die eine Hälfte bekam zuerst die Theorie zur Kollektivfahrschule (sehr spannende Sache) und die andere konnte zuerst einen Parcours mit Pylonen rückwärts, nur mit einem Weiser vorne, ohne Rückspiegel fahren. So konnten wir die gerade eben gelernten Handzeichen fürs Manövrieren üben. Am Abend gab es dann nur eine Nass-PD für die Schuhe, da diese nicht gefettet werden dürfen, wenn sie nass sind, also werden sie einfach abgespült und so gesäubert. Dafür durften wir am Stgw90 eine PD durchführen. Ich fand das jedoch einen Witz, denn wir haben genau die Gasdüse gefettet und sonst nichts.
Dienstag: Auf dem Programm stand heute am Morgen Einzelfahrstunde für Pool A (Aufteilung des Zuges in zwei gleich grosse Pools) und am Nachmittag CE Theorie. Da ich im Pol A bin ging es am Morgen für mich mit dem Fahrschul-Steyr (ziviles Fahrzeug) nach Langenthal, dort etwas Manövrieren und dann fuhr mein Kamerad zurück (man ist immer zwei Rekruten in der Einzelfahrschule). Am Nachmittag dann sind wir alle fast eingeschlafen in der Theorie. Zum Glück gab es manchmal Pausen und der „Schoggipanzer“ kam vorbei für ein „zvieri“. Die Theorie ist sehr interessant, vor allem klären sich auch Dinge, welche beim Auto manchmal nicht so klar sind. Nach der Theorie meldete ich mich freiwillig für die Fassmannschaft, welche die Essensausgabe und den Abwasch übernimmt. Dies macht noch recht Freude und man hat etwas mehr Zeit zum essen und so weiter. Am Abend gab es dann noch eine Theorie-Lektion über Marschbefehl, EO (Erwerbsersatz) und Sold. Danach musste noch die Zimmerordnung perfektioniert werden und wir hatten unseren ersten kleinen Ausgang. Die meisten zog es nicht weit, ich zum Beispiel war nur ein paar Meter von der Kaserne mit ein paar Kameraden ein Bier trinken.
Mittwoch: Der Morgen fand für mich auch heute wieder im Chleihölzli statt, dort wurden wiederum die Pol's aufgeteilt. Die eine Hälfte konnte zuerst in den FATRAN und die Hälfte, in der ich war, konnte zuerst mit dem Steyr und dem Saurer auf den Manöverplatz. Dort wurden das seitwärts und rückwärts Parkieren und das Slalom fahren geübt. Danach ging es in den FATRAN. Davon bin ich nicht so ein Fan. Die Simulation ist zwar sehr realistisch, aber doch nicht das Selbe wie tatsächlich hinter dem Steuer zu sitzen. Vielen wird auch schlecht in der Kabine. Einfach komisch das Ding. Zum Glück nur 10h während der Ausbildung. Mittagessen gab es endlich wiedermal in der Kaserne und nicht auf dem Feld mit Gamelle. Danach konnten wir ins alte Zeughaus verschieben (etwa 300m entfernt) und hatten dort die RSG (Reizstoff-Sprühgerät) Ausbildung und konnten wiedermal am Stgw90 manipulieren. Es lief niemandem richtig gut und den Test, welchen der Zugführer sehen wollte, haben fast alle nicht bestanden. Alle rechneten von da an mit Nacharbeit am Samstagmorgen. Nach dem Abendessen in der Kaserne war Trifit angesagt. Das heisst, ab in die Turnhalle der Rettungstruppen-Kaserne und dort einlaufen, vermessen, Standweitsprung, Rumpfkrafttest und 12 Minuten-Lauf. Trotz je einer offenen Blase pro Fuss konnte ich meine angestrebten 2,5km laufen. Nach diesen Strapazen hatten wir tatsächlich 1h5m zeit für PD/ID. Wunderbar.
Donnerstag: Kollektivfahrschule steht auf dem Programm, und zwar den ganzen Tag! Ab ins Chleihölzli und dort Fahrzeuge entgegennehmen, MPD (Marsch-Parkdienst) durchführen und dann der Nummer, die man gefasst hat, entsprechend losfahren, den militärischen Wegweisern entlang. Diese Strecke waren wir am Freitag vorher abgelaufen. Ca 5km. Da ich als Letzter starten konnte, stieg bei mir der Gruppenführer zu, wodurch ich zum Rep-Fahrzeug wurde. Das heisst, hätte jemand eine Panne, müssten wir helfen. Die Strecke war extrem schmal und mit dem gefassten IVECO 6x6 kaum befahrbar, es wurde oft knapp, aber von mir wurde weder ein Landschaden angerichtet, noch eine Pylone umgefahren. Als der andere Pol mit Kollektiv dran war, machten wir Signalgebung und den Parcours vom Montag einfach mit Lastwagen statt Duros, Sprinter und Puch. Am Abend gab es noch den TPD (Tages-Parkdienst) welcher nicht ganz so zügig verlief, wie sich das Kader dies vorgestellt hatte. Auch wurde behauptet, es fehle ein Schlüssel. Am nächsten Morgen kam aus, dass dieses Fahrzeug gar nicht auf Platz ist. -.- Für PD/ID hatten wir heute noch je 10 Minuten Zeit, da der Ausgang noch mit einem HV (Haupt Verlesen) eingeläutet wird. Das heisst, Schuhe putzen, duschen, rasieren, Zimmerordnung erstellen und Tenue A montieren und das alles in 10 Minuten.So ein Stress ist einfach unnötig, dafür entschuldigte sich der Zugführer aber auch am nächsten morgen. Im Ausgang kam mich meine Freundin abholen und wir gingen essen, aber das ist privat. ;-)
Freitag: Das Programm gleicht sehr dem vom Dienstag. Nur diesmal zuerst CE Theorie und am Nachmittag Einzelfahrstunde. Diesmal bereits mit Anhänger. 2.50m Breit, 16,2m Lang. Das ist etwas anderes als mit einem PW rumzukurven. Wir gingen über irgendeinen Hügel durch Dörfer und schmale Strassen. Alles um die Spurhaltung zu fördern. Man sieht bereits Fortschritte, aber das Ziel des Billets ist noch in weiter Ferne. Nach dem Nachtessen konnten wir nochmals 30 Minuten für die Zugschule (Formationen bei denen jedes Glied identisch sein muss, macht Spass) aufwenden und danach nochmals Stgw90 Weiterbildung. Diesmal lief es allen richtig gut und die Gruppenführer, sowie der Zugführer waren sichtlich zufrieden. Ab ins Bett um 22:45 (verhältnismässig früh).
Samstag: Da wir bis nach dem Aufstehen nicht wussten, wer Nacharbeit leisten muss, waren alle unsicher, bis es hiess, ganzer Zug im Tenue A antreten zum AV (Antritts Verlesen). Der Komplette Zug konnte um 6:50 nach hause gehen, da keine Nacharbeit geleistet werden muss. Die anderen Züge waren aber grösstenteils im Kämpfer am AV. Ab nach hause! |
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| Woche 1 – Besser als erwartet by Ben |
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| 06.11.2011. 19:24 |
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Montag: Heute war Einrücken angesagt. Um 10:00 vor dem Salzhaus gegenüber der Gemeindekaserne. Zuerst wurden die Führerscheine kopiert und etliche Formulare ausgefüllt. Dann mit dem soeben ausgehändigten GS (Grund Schulung) begonnen die Grade und das An/Abmelden zu üben. Nach einiger Zeit mussten wir dann einstehen und bekamen bereits die „Ruhn“ und die „Achtung“ Stellung gezeigt, welche wir bei der folgenden Ansprache auch gleich anwenden konnten. Die Ansprache wurde relativ kurz gehalten und so ging es auch fast direkt zum Mittagessen. Nach dem Essen war verschieben ins Zeughaus angesagt, dort Waffe, PA TAZ (Persönliche Ausrüstung Tarnanzug) und etliches sonstiges PA material fassen, Bestand kontrollieren und eine wichtige Regel lernen. Es wird erst auf den Befehl „Ausführen“ bewegt. Alles andere hat einen ZS (Zusammenschiss) zur Folge. Auch konnten wir bei dieser Gelegenheit feststellen, dass unser Zugführer wohl der Strengste ist, denn mit den anderen beiden Zügen wurden fast schon in zivilem Ton geredet. Dafür war unser Zug aber auch um einiges schneller fertig und wir konnten mit der gefassten Muschi (Mutterschiff) und dem Stgw90 zurückverschieben. Nun war Zimmer-Bezug angesagt. Da ich relativ weit hinten in der Schlange stand, fasste ich das Bett direkt neben der Türe. Ich war schon komplett eingerichtet, als der Zugführer kam und nach drei Freiwilligen verlangte. Ich meldete mich und bereute es sofort wieder, denn Zimmerwechsel war das Thema. Zuerst ein Stockwerk nach oben und wir Fluchten ohne Ende. Dann wieder runter, nach oben war ein falscher Befehl. Wir kamen in ein anderes Zimmer, direkt neben dem Esssaal. Diesmal war ich der erste und suchte mir das Bett am Fenster aus (im Nachhinein nicht so intelligent, denn die Strassenlaternen werden über Nacht nicht ausgeschaltet und die Fenster haben keine Storen oder so was Ähnliches. Nach dem Abendessen gab es noch Theorie (hier lernt man das nicht abgesessen wird, bis der Befehl kommt) bis ca. 23 Uhr und dann ID (Innerer Dienst – Duschen, Zähne Putzen und so weiter) und dann um 23:45 lilö (Lichter löschen). Einige hatten ihre Kampstiefel nicht eingelaufen und somit bereits nach dem Ersten Tag Blasen, obwohl wir wirklich nicht viel unterwegs waren.
Dienstag: Tagwache um 5:45 und AV (Antritts Verlesen) um 6:20. Heisst, man hat 35min für Aufstehen, Rasieren, Einstehen zum Essen, Frühstücken, Bereitmachen und Einstehen auf dem Aareplatz. Die ersten Manipulationsübungen am Sturmgewehr (kannte ich alles schon, da ich Jungschütze war) und wir haben mit der Zugschule begonnen.
Mittwoch: Auch heute Tagwache um 5:45 und AV um 6:20, jedoch standen wir heute nicht direkt auf den Aareplatz, sondern standen zuerst im Warteraum um das Salzhaus zugsweise ein und verschoben dann im Laufschritt auf den Platz um dort eine Korrekte Formation anzunehmen. Als zweit grösster in meinem Zug ist mir bei fast jeder Formation ein Platz in der ersten Reihe sicher. Der ganze heutige Tag war voll mit Theorie. Unter anderem Feldpost, AGA (Allgemeinde Grund Ausbildung), FGA (Fach Grund Ausbildung) und STGW90 (Sturmgewehr). Auch die VMSV Prüfung war heute, diese müssen alle AdA (Angehörige der Armee) absolvieren um überhaupt ein Militärisches Fahrzeug führen zu dürfen. Essen gab es nochmals in der Kantine. Das Essen ist hier unerwarteter Weise relativ gut.
Donnerstag: Für heute habe ich Urlaub eingegeben da meine Grossmutter beerdigt wird. Abtreten um 6:30, antreten um 20:30. Das im unvollständigen Tenue A (Ausgänger) da der Veston noch nicht geliefert wurde. Anscheinend waren die anderen heute beim Impfen, haben weiter das Manipulieren an der Waffe geübt und sind bereits ein kurzes Stück mit Saurer, Steyr, Puch, Duro und Sprinter gefahren.
Freitag: Heute war Sackbefehl Kämpfer Komplett, damit sind wir in „Chleihölzli“ hoch marschiert um dort die erste Fahrstunde zu haben, nochmals einige Lektionen Theorie und auch zum ersten Mal im Fatran zu sitzen. Unter dem Tag gab es dann noch den Test in der Gradkunde und im An/Abmelden. Sowohl Mittag als auch Abendessen gab es draussen, beide Male unter extremen Stress (ca. 15min Zeit für fassen, essen und wieder ins Daher zu stehen). Direkt nach dem Abendessen ging es auf den 5km Marsch, wo ich mir dann auch meine erste Blase einfing. Auf dem Marsch übernahm ich zusammen mit einem Kameraden die Packung eines anderen. Offensichtlich bin ich fitter als ich dachte. =D Danach gab es nochmals eine Theorie über das weitermachen, wofür ich mich tatsächlich Interessiere. Am Abend hing dann die Nacharbeitsliste aus. Mein Name war Grau, was bedeutet dass ich Grau (Tenue A) beim AV antreten darf.
Samstag: Von den ca. 120 Rekruten durften 23 keine Nacharbeit leisten, schlussendlich traten 8 (darunter ich) tatsächlich um 7:00 ab, der Rest musste ein Formular welches am Montag ausgefüllt werden musste nochmals machen. Ein super Gefühl! Freue mich schon auf die nächste Woche. |
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| Woche 18 - VBA 5 - Tschüss RS by Fabian |
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| 22.03.2010. 19:18 |
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Montag: Den Tag verwendeten wir dazu, um von Berg/Weinfelden/Frauenfeld nach Wohlen zu verschieben, wo wir fortan untergebracht waren. Die Unterkunft war nochmals um einiges enger als in Berg, was entsprechend ein grosses Chaos mit sich brachte! Das Essen kam ab dieser Woche aus Bremgarten, es schmeckte auch viel besser! Vor allem das Morgenessen, das wir seit Brugg kennen, ist schrecklich! Zu trinken gibt es Wasser mit Ovo drin, ein bisschen Milch und teilweise auch noch Kaffee zugemischt! Nichts mehr mit O-Saft wie in Wangen oder Milch! Weshalb? Kostengründe! Irgendwer kann da nicht rechnen, es war sowohl in Wangen als auch in Bremgarten möglich, anständiges Morgenessen zu besorgen! An diesem Tag feierte ich auch noch Abschied vom Saurer, den ich während der letzten Wochen fuhr. Ich wünsche ihm alles Gute 
Dienstag: Abrüsten und Material abgeben in diversen Gruppen. Ausserdem wurde es erfreulicherweise wärmer =) In Brugg beim Zeughaus traf mich der Schock. Was dort alles herumsteht ist unglaublich! Millionen von Franken an Spezialfahrzeugen / Aufbauten (bsp Schwimmbrücken, Rammplattformen) stehen dort einfach so rum und werden nicht gebraucht! Das Gleiche trifft auf Baumaschinen zu. So hat man in Brugg beispielsweise 15 (unbezahlbare) Rammbagger, von denen jeweils einer gebraucht wird! Von den Fahrzeugen, die in den AMP‘s herumstehen, schreibe ich lieber gar nicht...
Mittwoch: Mein Auftrag war den ganzen Tag: Anhänger für Anhänger mit einem Iveco 6x6 von Bremgarten nach Brugg zu überführen. Am Abend gab es dann noch eine gross inszenierte Fahnenübergabe, die in den Augen aller Soldaten total lächerlich war. Den Sinn habe ich bis heute nicht verstanden 
Donnerstag: Heute rüsteten wir den Resten ab und gaben die LKW in Othmarsingen ab. Etwas komisch war es, den letzten Innenteil des seit Dienstag abgegebenen Schlafsackes ebenfalls abgeben zu müssen, da es in dieser Unterkunft durchschnittlich gerade einmal 9 Grad bei etwa 80-85 Prozent Luftfeuchtigkeit hatte!
Freitag: Wer hat nicht darauf gewartet! Endlich ist es fertig! Vom frühen Morgen an stand ich nur herum, von 0700 bis 1700 wartete ich am gleichen Ort (mit einem Gros der Kompanie), da es nicht genügend Arbeit für alle gab. Leider erhielten wir keinen Sold, wegen der grossen Materialverluste (da ich erst seit 3.5 Wochen in diesem Zug war, regte ich mich nur minim auf)... Immerhin gab es EO! Wichtig war ohnehin nur, dass wird endlich abdüsen konnten!
Die ganze Woche hindurch sahen wir in Brugg die neuen Rekruten, denen ich viel Spass in den nächsten 18/21 Woche wünsche und als Tipp mitgebe, das Gehirn so oft als möglich auszuschalten, bzw. möglichst wenig zu hinterfragen, weil das Meiste sowieso keinen Sinn ergibt. Wenn man es einfach macht ohne sich aufzuregen, geht es sowieso einfacher. Allerdings heisst das nicht, dass man nicht protestieren oder alles mit sich machen lassen sollte!
Nun habe ich bis Mittwoch Ferien, danach beginnt die Durchdiener-Zeit bei der Katastrophen-Hilfe in Bremgarten. Ich hoffe, dass wir dort die frische Motivation gut einsetzen können und nicht wie in Brugg bereits in der ersten Woche total „verbrannt“ werden! |
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