1. Woche
Hier in Bremgarten sind 120 Motorfahrer in die RS eingeruckt. Wir zusammen bilden die Transportkompanie der G RS 257. Bis zum Ende der ersten Woche hatte bereits jeder Rekrut seine erste Fahrstunde im Fahrschullastwagen absolviert.
2. Woche
Leider sind nicht alle für den Job als Motorfahrer geeignet. Die ersten Rekruten mussten bereits die Konsequenz daraus ziehen und wurden umgeteilt. Da es schwierig ist, in die Zweitfunktion umgeteilt zu werden, fanden sich alle zwei Kompaniehäuser weiter bei den Sappeuren wieder. Am Donnerstag hatten wir unsere erste Inspektion. Dafür gab es am Freitag erste Fahrversuche mit den Militärfahrzeugen!
3. Woche
Das Wetter lässt zu wünschen übrig... Aber mit dem LKW wirds jetzt erst interessant. Diese Woche fuhren nämlich alle zum ersten Mal mit dem Anhänger. Erfolgreich absolvierten wir unsere erste Kolektivfahrschule.
4. Woche
Diese Woche gab es schon wieder eine Inspektion. Wer nicht erfüllte, musste am Samstag in Bremgarten bleiben und die entsprechenden Posten nachholen. Mich hats auch erwischt . Auch eine teoretische Prüfung ist angestanden. Die meisten haben diese ohne Probleme bestanden. Die anderen müssen nächste Woche ihre Ausgänge für weiteres Üben und die Nachprüfung opfern. |
Montag
Heute Morgen bekamen wir zwei Anspiranten anstelle des Leutnands zugeteilt. Diese sollen bis Donnerstag Mittag unseren Zug führen. Anschliessend hatte ich bis Mittag Fahrschule. Die Fahrt und das Manöver sind gut gelungen. Der Fahrlehrer hat mir dann auch den Prüfungstermin vom 22. August mitgeteilt. Nach dem Mittagessen verschoben wir zum 300m Schiesstand. Dort absolvierten wir einige Schiessprogramme. Leider war ich nicht in Bestform. Anschliessend ging es zu einer weiteren Lektion in Sachen Fahrphysik am Computer. Um 17 Uhr gab es eine kleine Verpflegung. Dann führten wir unsere Nachtfahrschule durch. Leider war das ganze nicht so gut organisiert. So hatten wir nur wenig Zeit um unsere Schuhe zu reinigen und uns zu duschen.
Dienstag
Heute stand FATRAN auf dem Programm. Am Nachmittag gab es Repetitionen.
Am Abend gab es Ausgang. Für mich und einige weitere hiess es jedoch den 12 Min Lauf zu wiederholen. Diesmal hat es aber mit 2575m gereicht. 2,5 km waren nötig...
Mittwoch
Das wichtigste heute war wohl das Anwertergespräch. Hier haben einige von uns den Vorschlag zum Weitermachen erhalten. Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich keinen Vorschlag bekommen habe. ;D
Donnerstag
Heute Morgen fuhren wir vor dem AV nach Bettwil und absolvierten den ganzen Morgen Manöver mit Militärfahrzeugen. Am Nachmittag stand schon wieder eine Kollektivfahrschule auf dem Programm. Leider ist das Kartenlesen noch nicht so gut, es haben sich wieder einige verfahren...
Am Abend waren wir bei der Firma Planzer in Villmergen zu einer Firmenbesichtigung eingeladen.
Freitag
Und schon wieder eine Kollektivfahrschule! Und es ist noch immer nicht ohne Falschfahrer ausgegangen. Aber auch das lernen wir noch (vielleicht )
Samstag
5:45 Uhr Tagwache, kurzes Frühstück, Wochenbesprechung, 7:20 Abtreten! |
Montag
Heute Morgen waren die meisten meines Zuges in der Fahrschule. Der Rest musste die Zeit mit Reinigen der Zugshalle und des Vorplatzes gefüllt werden. Am Nachmittag hatten wir Theorie und Praxis zum monitieren von Spurketten. Das Wetter war etwas warm, aber lieber so als Regen. Wir hätten das nämlich nicht unter Dach machen können.
Am Abend gab es dann bereits schon den ersten Ausgang für diese Woche.
Dienstag
Heute Morgen standen nochmals einige Theorieblöcke auf dem Programm. Am Nachmittag hatten wir die Technisch-Theoretische Prüfung. Diese habe ich ohne einen Fehler bestanden.
Am Abend hatte ich um 09:00 bereits befohlene Nachtruhe. Der Grund dafür war der nächste Tag.
Mittwoch
Heute Morgen hiess es früh aufstehen. Bereits um 04:30 war Tagwache. Es stand ein Höhepunkt der RS auf dem Tagesbefehl. Geländefahren in Wangen. Da wir die ersten von Bremgarten waren, mussten wir selber mit den Fahrzeugen nach Wangen verschieben. Um 05:15 fuhren wir los. Ich hatte einen alten 3t Steyr zugeteilt bekommen. Mit dem macht das Fahren noch Spass! 5 unsynchronisierte Gänge, keine Halbgänge, eine Motorenbremse fast ohne Wirkung und eine Fussbremse, die den Steyr kaum zum Stillstand bringt. Das meiste fuhren wir auf der Autobahn, da kannst man so schnell fahren wie das Gefährt läuft, 83 km/h. Leider haben es nicht alle pünktlich geschaft. Ein Fahrzeug traf eine Stunde zu spät ein. Die Ausfahrt Wangen hatten sie zwar erreicht und die Autobahn verlassen, sind dann aber einer falschen Beschilderung gefolgt... Für uns ging es dann gleich mit einem Rundgang zu Fuss durch die Piste los. Anschliessend konnten wir wieder die Fahrzeuge besteigen und den Kurs absolvieren. Schon noch eindrücklich, welche Steigungen und Gefälle mit den Fahrzeugen bewältigt werden können. Als Krönung mussten wir eine Runde noch mit der Schutzmaske absolvieren.
Zum Mittagessen waren wir wieder zurück in Bremgarten. Anschliessend hatte ich noch die letzte Fahrstunde bei meinem Fahrlehrer.
Am Abend gab es noch etwas Theorie am Computer.
Donnerstag
Die Fahrprüfung stand als erstes bei mir auf der Tagesliste. Etwas nervös war ich schon, doch der Fahrlehrer meinte, das müsste ich nicht sein. Und so war es dann auch. Die Prüfung lief mir bestens. So habe ich diese dann auch bestanden. Anschliessend stand die Bereitstellung der Fahrzeuge für die grosse Abschlussfahrt auf dem Programm.
Am Nachmittag hatten wir noch ein wenig Theorie und dann besprachen wir die grosse Tour.
Am Abend hatten wir FAK-Ausgang. Wir hatten unseren Zugsabend und gingen deshalb alle miteinander Essen.
Freitag
Heute morgen ging es nicht so einfach zum aufstehen. Doch das Programm von heute sah super aus. Die grosse Abschlussfahrt stand auf dem Programm. Gleich nach dem HV verschoben wir zu unseren Fahrzeugen und fuhren die am vorigen Tag abgesprochene Route. Das Mittagessen nahmen wir auf dem Glaubenberg ein. Am Nachmittag fuhren wir noch um den Sarnersee, dann nach Luzern, Rothenburg und dann wieder Richtung Bremgarten. Die ganze Tour ging ohne Probleme von sich, auch wenn nicht alle genau den gleichen Weg gefahren sind. Um 17:30 mussten wir im Speisesaal sein. Dort bekamen wir nicht das Abendessen, sondern wurden über den anstehenden 10km Marsch informiert. Im Tagesbefehl war dafür Zeit von 18:00 bis 01:00 reserviert. Uns wurde gesagt, dass es eine Übung sein wird, wo wir zwischen den verschiedenen Posten jeweils zu Fuss gehen müssten. Um 18:00 Uhr wurde die ganze Kompanie samt Ausrüstung in drei 10DM verladen und nach Müligen verschoben. Dort begann die Übung. Uns wurde ein sehr schnelles Tempo vorgegeben. Nach ca. 5km erreichten wir Windisch. Im Amphitheater besammelten wir uns. Doch anstelle der ersten Übung wurden wir zu Motorfahrern befördert! Anschliessend fuhren wir wieder zurück nach Bremgarten. Dort mussten wir so rasch wie möglich unser ganzes Gepäck (GT, Gewehr, Rucksack) versorgen und wieder auf die LKW aufsteigen. Dann fuhren wir wieder los. Für uns war das Ziel nicht bekannt. Im AMP Othmarsingen mussten wir wieder aussteigen. Wir sahen wie in der Notunterkunft Licht brannte. Der Übungsleiter erläuterte das weitere Vorgehen. Unterkunft beziehen, Schlafsäcke fassen und auf weitere Befehle warten. Doch als wir eintraten wurden wir angenehm Überrascht! Denn für uns gab es ein super Nachtessen. Wir verweilten dann bis 00:30 und verschoben dann zurück nach Bremgarten. Unser Kader hat sich wirklich Mühe gegeben, uns einen genialen Kompanieabend zu organisieren.
Samstag
07:30 Tagwache, kurzes Frühstück, 08:30 Abtreten und ab in den Urlaub |
Montag
Diese Woche geht es schon langsam ans aufräumen! Ende diese Woche wird unsere Kompanie aufgelöst.
Dienstag
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Am Abend gab es noch ein wenig Theorie vom Kompanie Komandanten.
Mittwoch
Heute Morgen haben wir die ersten Fahrzeuge zum Abgeben bereitgemacht. Das heisst, dass diese sauber gereinigt und das Material kontrolliert wird. Am Nachmittag haben wir die alten 3t Steyr beim MWD Bremgarten abgegeben. Am Abend haben wir noch das gesamte Core Material abgegeben.
Donnerstag
Heute Morgen hiess es früh aufstehen. Bereits um 0500 wurden wir geweckt. Kurzes Frühstück, dann verschoben wir in die Stierliweid zu unseren Fahrzeugen. Kurz darauf fuhr unser Detachement mit 15 LKW (10DM und 5.6t Steyr) in Richtung AMP Othmarsingen los. Nach gut einer halben Stunde Fahrt sind wir dort ohne Probleme angekommen und haben unsere Fahrzeuge aufkoloniert. Jetzt wurde ein Fahrzeug nach dem anderen auf das Gelände gewiesen. Zuerst wurde der Tank nochmals gefüllt und anschliessend reinigte jeder Rekrut sein Fahrzeug mit Wasser. Nach der äusserlichen Reinigung stellten wir die Lastwagen vor die Einstellhalle. Dort reinigten wir noch die Führerhäuser von innen und natürlich auch die Scheiben. Als wir das erledigt hatten, konnten wir uns hinlegen. Für das Mittagessen mussten wir tatsächlich einige aus dem Schlaf reissen. Essen konnten wir in der Kantine des AMP. Nach dem Mittagessen legten wir uns wieder aufs Ohr. Die Angestellten des AMP musterten unsere Fahrzeuge und stellten sicher, dass kein Material fehlte. Nach weiteren fast drei Stunden Schlaf verschoben wir wieder zurück nach Bremgarten. In der Stierliweid gab es aber auch nicht mehr zu, so blieb uns nicht anderes übrig, als wieder eine Stunde Pause zu machen. Dann begaben wir uns in die Kaserne. Dort konnten wir uns dann noch bis zum Nachtessen ins Bett legen! Nach dem Nachtessen stand das erstellen der Packung auf dem Programm.
Freitag
Heute mussten wir wieder um 0500 aufstehen. Nach einem kurzen Frühstück reinigten wir die Unterkunft gründlich. Alle die in Bremgarten bleiben wurden um 0700 zusammen gerufen. Wir mussten nun wieder unser PA-Material, welches wir am Tag zuvor abgaben, wieder fassen. Dann bezogen wir die "neue" Unterkunft. Die Zimmer sind noch die gleichen, einfach der Eingagn ist jetzt bei der Kompanie III nicht mehr bei Kompanie IV. Als wir alles eingepufft hatten, wusste der Kompanie Komandant noch einiges zu erzählen. Um 12 Uhr wurde dann unsere Kompanie aufgelöst und wir durften schon nach Hause ins Wochenende! |