"Seckle, Seckle und no einisch Seckle", keinen Ausgang, Muskelkater und eine Erkältung. Soweit der Kurzbericht der ersten Woche.
Nachdem wir am Montag in Brugg begrüsst wurden, ging es sofort daran jede Menge Material zu fassen. Um 1600 haben wir unseren ganzen Plunder verladen und nach Bremgarten verschoben, unsere Zimmer bezogen und auch schon bald mit der Ausbildung angefangen.
Wir lernten wie wir uns anmelden müssen und wie man grüsst. Auch wurde uns erklärt was eine Gefechtsmeldung ist und wann diese angewendet wird. Ebenfalls haben wir auch unsere neue Freundin (Sturmgewehr) bekommen, die wir nun, nebst der Grundtrageeinheit und dem Kampfrucksack, fast immer und überall mitschleppen müssen.
Neben all dem durften wir auch schon Zugschule geniessen, was einigen von uns etwas mühe bereitete und somit unseren „Lüfti“ fast zur Weissgluht brachte.
Die Abende bestanden meistens aus Theorie z.B. über die Feldpost oder den Sozialdienst. Freizeit war die ganze Woche keine zu gewinnen und Ausgang gab es auch keinen.
Die ganze Woche hiess es „Seckle, Seckle und no einisch Seckle“ und zusätzlich unzählige Liegestützen „pumpen“.
Fazit: Ich habe Muskelkater, bin erkältet und hundemüde. Ich hoffe es wird in absehbarer Zeit etwas lockerer.
PS: Das Wetter war ebenfalls zum davonrennen.
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Nun zur 2. Woche ist zu sagen: wir konnten uns zum ersten mal hinters Steuer setzen, das Wetter war bis am Donnerstag weiterhin beschissen und am Freitag hatten wir die erste Meilenstein Prüfung, bei der Leider viele nicht bestanden und somit am Samstag Morgen noch etwas bleiben mussten.
Ausführlicher bericht folg! (Ich brauche dafür den Picasso)
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Diese Woche erzähle ich mal den Ablauf einer RS Woche etwas genauer.
Ansonsten hat sich noch nicht wesentlich viel geändert. Man merkt jedoch schon dass uns allmälich etwas Freiheit gelassen wird. So dürfen wir jetzt schon verschieben ohne dass dauernd ein Gruppenführer auf uns aufpasst!
Zur Woche:
Der Montag begann mit FATRAN und RIGA über A-Waffen. Dienstagmorgen 0500 Tagwache und anschliessend Frühsport und den ganzen Morgen CE Theorieunterricht. Am Nachmittag wurden uns die Gefahren im Zusammenhang mit dem Anhängerbetrieb näher gebracht. Ab 1830 hätten wir eigentlich Ausgang gehabt. Doch ein gewisser Oberleutnant K..g und Leutnant I...f hatten das Bedürfnis es etwas später werden zu lassen. So kam es dass wir 3-mal unsere Zimmerordnung erstellen mussten und zum Dessert durfte die ganze Kompanie noch einmal vom Ausgänger in den Kampfanzug schlüpfen, um die beiden Paar Kampfstiefel sauber zu putzen. Danach wieder vom TAZ in den Ausgänger nochmals Zimmerkontrolle und dann endlich Ausgang. Am Mittwoch war Einzelfahrschule und schiessen angesagt. Die Kaderanwärter verbrachten den ganzen Tag in Brugg. Leider war auch ich unter den ausgewählten. Donnerstagmorgen wieder CE Theorieunterricht, am Nachmittag Kartenlehre, Impfen und am Abend Zugschule. Das Higlight war der Freitag, an welchem wir Kollektivfahrschule hatten. Nach dem Abendessen noch Selbststudium für die CE Theorie.
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