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  Patrick
  Motorfahrer
  Motorfahrer VT RS 48 2 04 Bremgarten
   
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Woche 1
 
   

Montag:

Am Morgen um 1000 wurden wir in Boxen eingeteilt, was der Zugseinteilung entspricht. So standen wir in Bemgarten in der Turnhalle. Da die Kaserne in Bremgarten am Zusammenfallen ist, verschoben wir nach Mellingen in die Zivilschutzanlage. Das erste Mal in einem Saurer 10DM mit Blick nach hinten. Die Fahrt war nicht so angenehm wie erwartet. In Mellingen machten wir ein wenig Theorie, erstellten Zimmerordnung mit unserem zivilen Material und danach waren militärische Formen auf dem Programm. Dies wurde auch nach dem Mittagessen weiter gezogen. Theorie und Nachtessen begleiteten uns danach noch bis zum ABV (Ruhe sonst Ärger!).

Dienstag:

Der erste Schritt in Richtung Militäralltag stand uns bevor. Nach der Tagwache um 0545 und dem Morgenessen folgte eine Verschiebung nach Brugg ins Zeughaus. Dort war der ganze Morgen Fassen der Kleidung auf dem Programm. Als Zeitvertreib wieder ein wenig Zugschule und militärische Formen. Mittagessen nach Verschiebung wieder im Mellingen. Danach wiederum eine Verschiebung in unserem geliebten Saurer 10DM. Wir fassten noch das restliche Material bis auf das "Tenü-A". Nach dem Nachtessen stand ein, wie sich danach herausgestellt hat, hartes Stück Arbeit vor uns. Wir mussten alles Material, welches wir gefasst hatten anpassen und richtig versorgen. Als wir um 2300 fertig waren, wurde das ABV auf 2330 angesetzt. Es blieb also 30 Minuten Zeit für PD/ID (Parkdienst/Innerer Dienst). LiLö (Lichtlöschen = absolute Ruhe und Schlafen) war um 2345.

Mittwoch:

Nach der Tagwache und dem Morgenessen verschoben wir wiederum nach Brugg, um dort noch das "Tenü-A" zu fassen. Dies geschah und wir gingen zurück nach Mellingen, wo das Mittagessen auf uns wartete. Am Nachmittag war verschiedene Theorie auf dem Programm bis wir am Abend das Nachtessen zu uns nahmen. Danach wieder Theorie und ABV wie gewohnt.

Donnerstag:

Tagwache war nun bereits um 0530, da an den letzten Tagen diverse Sachen nicht Zeitgemäss ausgeführt wurden. Danach verschoben wir nach Bremgarten, wo wir die erste Ausbildung an dem Sturmgewehr 90 hatten. Dabei lernten wir die SiVo, PSK und diverse Stellungen mit dem Stgw. Nach dieser Aktivität ging es zum Mittagessen, welches wir in Bremgarten Stierliweid mit der Gamelle einnahmen. Danach folgte Theorie bei einem Fahrlehrer und Zugschule. Als wir wieder nach Mellingen verschoben, regnete es in Strömen und Hagelkörner fielen vom Himmel. Einige Rekruten wurden bei der Verschiebund dank des immer gerollten Blachens am Saurer bis auf die Unterwäsche total nass. Nach TAZ-Wechsel stand das Abendessen bereit. Danach Theorie und PD/ID im gewohnten Rahmen und um 2200 ABV.

Freitag:

Nach der Tagwache und dem Morgenessen wurde das Tagesprogramm vom Kompaniekommandant beim Antrittsverlesen (AV) bekannt gegeben. Es stand sowohl am Morgen, wie auch am Nachmittag Fahrzeugfassung auf dem Programm. Das heisst, wir haben ein Fahrzeug zugeteilt bekommen. Ich hatte Zuerst einen 10DM und danach einen Steyr auf seine Komplettheit zu prüfen. Die geschah mit Hilfe der ETA. Danach das fehlende Material komplettieren, alles Aufräumen und nach Mellingen zurückverschieben. Dort war nach dem Nachtessen wieder Theorie beim BO auf dem Programm. Danach um 2215 ABV und 2230 LiLö.

Samstag:

Alle wollten nach Hause. Nach der Tagwache um 0530 wurde alles Aufgeräumt und gegessen. Danach eine Zusammenfassung der vergangen Woche durch den Kompaniekommandant Major Sennhauser und zugleich auch ein Blick in die nächste Woche. Um 0700 war HV (Hauptverlesen). Es war fast alles IO in der ganzen Unterkunft. Das heisst, dass wir um 0715 in den Urlaub entlassen wurden. Dies bis am SO um 2245. Schöne Urlaub!

 
Woche 2
 

Sonntag:

Schon um 2245 war ABV und alle hatten im Bett zu liegen. Da diese Zeit viel Stress für jene, die mit dem Zug reisen bedeutet, wurde diese Zeit für die Zukunft auf 2300 verlegt.

Montag:

Wieder früh aufstehen und bereitmachen für den VMSV-Theorieunterricht und den dazugehörigen Test im Zeughaus Mellingen. Dies wurde begleitet von kurzen Zugschulsequenzen. Danach gab es auf der Stierliweid Mittagessen. Am Nachmittag beschäftigten wir uns mit Fahrzeugchecks (Inventar, Tenue). Nach getaner Arbeit durften wir nachtessen. Die Dichtheitkontrolle mit Bananengastest stand danach auf dem Programm. Dies machte mit PD/ID den Abschluss des Tages.

Dienstag:

Nach dem morgentlichen Pflichtprogramm ging es wieder auf die Stierliweid, um uns dort mehr mit dem Sturmgewehr auseinander zu setzen. Vor dem Mittagessen gab es eine weitere Lektion CUA (Computerunterstüzter Unterricht). Der Dienstag Nachmittag steht wie jede Woche ganz unter dem Zeichen THEORIE! Danach wurden wir mit dem ersten FAK-Ausgang "belohnt". Um 2200 war dann wie jeden Tag ABV und danach LiLö.

Mittwoch:

Am Morgen stand der erste "echte" Schuss nach einer Theoriestunde in der KD-Box auf dem Programm. Dabei stellten wir alles "ins Lot". Unsere Kompanie ist sehr gut im Schiessen und Treffen munkelt man... Nach dem Mittagessen auf der Stierliweid hatten die Ersten die Möglichkeit den FATRAN (Fahrtrainingsanlage) zu testen. Die Übrigen beschäftigten sich mit MPD und TPD (Marschparkdienst, Tagesparkdienst). Am Abend wurden wir über die C-Waffen aufgeklärt und erstellten Bereitschaftsgrad 0. Danach wieder das altbekannte Spiel mit PD/ID und nachfolgendem ABV und LiLö.

Donnerstag:

Den Morgen füllten wir mit Sanitätsdienst im Zeughaus in Mellingen. Dort lernten wir einiges über Lagerungen, Verhalten und Verbände. Am Nachmittag auf der Stierliweid, wo wir auch vorher das Mittagessen genossen, lernten wir Jalonieren. Nach dem Abendessen und dem HV in Mellingen wurden wir in den Ausgang entlassen.

Freitag:

Den Morgen verbrachten wir ein wenig müde mit FATRAN, Reperaturdienst und WPD (Wochenparktdienst). Danach stärkten wir uns für die Swiss Map Trophy auf dem Computer (Kartenlehre) und den anschliessenden Fitcheck in Bremgarten. Dort passierte auch der erste schlimmere Zwischenfall. Ein Rekrut steckte die Anstrengungen in der Hitze nicht einfach weg und erlitt einen Zusammenbruch. Er wurde gegen Abend dann wieder bei Gesundheit in die Unterkunft zurück gebracht. Nach dem Nachtessen stand für uns noch den Grossparkdienst am Sturmgewehr an. Danacht mussten wir in 15 min PD/ID erledigen und der ABV wurde ausgerufen.

Samstag:

Tagwache um 0530 und danach Morgenessen. Vor dem AV war dann noch ein Rückblick und Vorausschau auf die kommende Woche, wo uns dann die EFS (Einzelfahrstunden) erwarten werden.

 
Woche 3
 

Sonntag:

Um 2300 waren alle im Bett und alles lief so, wie es das Kader sich vorstellte.

Montag:

Am Morgen verschoben wir in den Schiessstand in Bremgarten. Dort standen diverse Programme auf der A-Scheibe und der B-Scheibe an. Nach dem Absolvieren dieser ca. 60 Schuss war der Parkdienst am Gewehr an der Reihe. Nach einmaligen Üben in der letzten Woche geschah dies natürlich in Selbstarbeit. Das Mittagessen stand nach dieser schweisstreibenden Arbeit auf der Stierliweid bereit und wurde von uns mit der Gamelle in Empfang genommen. Am Nachmittag hatten wir Sanitäts Dienst und danacht eine Stunde Sport, was laufen (mundart "sekle" ond ned "laufe") bedeutete. Nach dem Laufen nach 15 min frisch geduscht, aber schon wieder schweissgebadet zurückverschieben nach Mellingen und dort Nachtessen. Am Abend gab es Theorie über B-Waffen (Biologische Waffen) und anschliessend über die Bereitschaftsgrade des C-Schutzes. Nach der Theorie stand die Praxis auf dem Programm. Im Zeughaus Mellingen erstellten wir den Bereitschaftsgrad 4 (früher C-Vollschutz). Danach PD/ID und ab ins Bett.

Dienstag:

Nach dem Morgenessen war FATRAN, SanD und/oder Einzelfahrstunde angesagt. In der ersten EFS fuhren wir auf dem Waffenplatz eine Runde mit den Fahrlerern. Danach einmal mehr das Mittagessen auf der Stierliweid. Wie jeden Dienstag Nachmittag war Theorie angesagt. Diese Woche über Militärpolizei, Umgang mit Stress und Dienstreglement. Nach dieser ermüdenden Zeit hatten wir uns den FAK-Ausgang verdient und konnten in dann auch um 1830 antreten. ABV war um 2300.

Mittwoch:

Am Morgen zeigte der Wochen-Picasso Theorie und Praxis rund um Anhänger und Sicherheit. Dies wurde uns durch Adjutant Frank vermittelt. Mit der Basistheorie C/E verbrachten wir den Nachmittag nach dem Mittagessen. Am Abend kam dann das fragwürdigste dieser Woche. Es war CUA im Bereich KaHi (Kameradenhilfe). Keiner bestand auch nur in Ansätzen den abschliessenden Test dieses Themenbereichs. Danach wie gewohnt ABV und LiLö.

Donnerstag:

Am Morgen war das erste Mal Kollektiv Fahrschule. Und dies bereits jetzt, wo die meisten erst eine Viertel Stunde hinter dem Steuer eines Lastwagens verbracht haben. Der jalonierte Weg befand sich aber durchwegs auf dem Waffenplatz, um hier die Gemüter zu beruhigen. Es passierte auch nicht so viel Ungewolltes. Im Zug 1 entstand Landschaden in relativ grossem Ausmass (bis ca. 0,5 m) und im Zug 2 wurde ein Aussenspiegel nicht orndungsgemäss neben dem Baum vorbeigefahren, sonder direkt in ihn hinein. Ist aber nicht so schlimm, denn der Baum steht noch an seinem gewohnten Platz! Am Nachmittag war der Tränengastest mit dem Schutzanzug zu überstehen. Ich hatte EFS und bllib vorerst davor geschohnt. Danach Tehorie und Paxis über Lampen und Sicherungen. Am Abend um 1930 Ausgang bis 2200.

Freitag:

Basistheorie C/E beschäftigte uns den ganzen Morgen mit dem Thema Masse und Gewichte. Nach dem Mittagessen auf der Stierliweid war Repetition des Verpassten angesagt. Nach einem HV wurden wir in Gruppen eingeteilt und holten alles nach. Ich durfte in die Gaskammer. Alles war dicht aber trotzdem verspürten alle gewisse Schmerzen im Bereich des Halses. Eine Andere Gruppe musste Schaufeln und den Landschaden wieder reparieren, so gut es ging. Am Abend war Studium. Danach PD/ID und ABV. Die Unterkunft hatte 90% Luftfeuchtigkeit und es bildete sich schon Kondenswasser an den Wänden in den Zimmern und alles war und ist feucht.

Samstag:

Tagwache, Morgenessen und danach Rückblick und Vorausschau von Leutnant Suvada. Das AV verzögerte sich um einige Minuten wegen diversen Sachen die laut Feldi nicht in Ordnung waren. Danach in den langersehnten Urlaub!

 
Woche 4
 

Sonntag:

Einrücken und danach um 2300 ABV!

Montag:

Der Morgen war dem Schiessen zum Opfer gefallen. Wir schossen in der KD-Box diverse Programme und Demoschiessen. Danach am Nachmittag nach dem Mittagessen Theorie für die bevorstehende Prüfung C/E, am Abend nach dem Nachtessen fand wiederum ein Selbststudium im Zeughaus Mellingen statt. Um 2200 war dann ABV und kurz darauf LiLö.

Dienstag:

Diesen Tag verbrachte ich voll und ganz mit Fahren! Am Morgen fand die erste Kollektivfahrschule auf öffentlichen Strassen statt und nach der mittaglichen Stärkung war bei mir Einzelfahrstunde angesagt und bei den restlichen Rekruten Theorie zum Wachtdienst und Dienstreglement. Danach um 1830 HV mit anschliessendem FAK-Ausgang. 2300 (Gruppenführer 2400) ABV!

Mittwoch:

Am Morgen nach dem Verschieben auf die Stierliweid wurden wir in das Funken eingeführt und ausgebildet. Wir spielten zum Üben ein Schiffchenversenken. Nach dem Mittagessen gab es FATRAN, ABC Repetition und Spezialprogramm in diversen Gruppen. Danach begann die langersehnte Übung TORTUGA! Es habe sich in der Unterkunft ein Leck in der Wasserleitung gebildet und es bestehe Gefahr und darum müsse man draussen bivakieren... Abgenommen hat dies dem Kadi niemand, aber wir folgten den Anweisungen.
Alle gingen in die Unterkunft und packten Blachen und andere Sachen. Danach ging es in den Wald per 10 DM und anschliessend wurden die Zelte aufgestellt und ein Grabenfeuer erstellt. Sogleich machten wir Feuer und kochten mit der Gamelle Teigwaren und Hackfleisch mit Sauce. Kurz darauf erfolgte der Befehl zur sofortigen totalen Tarnung und darauf bekamen wir eine Demonstration über nächtliche Kriegsführung. Wir kamen mit dem Piranha, Wärmebildkameras und Restlichtverstärkern in Kontakt und durften diese testen. Danach war Schlafen angesagt für jene, die nicht auf die Wache gehen mussten.

Donnerstag:

Tagwache um 0545. Danach Morgenessen unter erschwerten Bedingungen. Nun folgte der schwierigste Teil der Übung. Der 15km-Marsch (15km=Luftlinie) begann in Stallikon ZH und endete in Bremgarten AG. Er dauerte den ganzen Tag und fast alle hatten zu kämpfen. Als wir nach ca. 8h marschieren ankamen war PD/ID und danach um ca. 1815 das HV (alle hatten gewisse Schmerzen zu ertragen). Danach begann unser grosser Urlaub und wir konnten abtreten bis Montag Abend.

 
Woche 5
 

Sonntag:

Hehe immer noch zu Hause anzutreffen und am Raketen abfeuern.

Montag:

Einrücken bis 2200 ABV. Es gab auch Leute die den Jocker des "Zuspätkommens" aufbrauchten.

Dienstag:

Am Morgen schossen wir in der KD-Box in verschiedenen Stellungen, mit der Spli-Schu-Weste (Splitterschutzweste) und 3er Serie. Danach das allseitsgeliebte Gewehputzen (Waffen-PD). Der Nachmittag wie immer Theorie. Dieses Mal mit dem Seelsorger (Holzschnitzereien und Fisch ohne Mund.. ;-)) und danach noch Sicherheitspolitik. Darauf folgte eine TAZ-Wäsche-Aktion und die EO-Karten wurden verteilt. Nach dem PD/ID war um 1830 FAK-Ausgang bis 2300.

Mittwoch:

Der Morgen war wie jede Woche einmal die Basistheorie zu absolvieren. Nach dem Mittagessen in der prallen Sonne machten wir zum lezten mal mit Koorporal Burren Zugschule. Danach repetierten wir das Verhalten an der Ufallstelle und nach all dem fand die folgenträchtige HIBA (Hindernisbahn) in der Halle statt. Zug 1: Bestand 34; Anwesend 32; 2 KA! Am Abend dann folgte das Studium mit intensivem "Bögeln".

Donnerstag:

Die Kleinfahrzeuge wurden uns an diesem Morgen nähergebracht und wir konnten, zumindest die, welche genung Ruhezeit vorweisen konnten, eine Waffenplatzrunde mit Anhänger und Kleinfahrzeug fahren. Am Nachmittag fand dan FATRAN und diverse Repetitionen auf dem PICASSO. Um 1930 wurden wir bis 2200 in den Ausgang entlassen.

Freitag:

Es gab die erste ganztägige Kollektivfahrschule mit Anhänger. Zug 1 blieb wie gewohnt Schadensfrei im Gegensatz zu anderen Zügen... :-) Am Abend mussten wir noch einen Schuma-PD durchführen.

Samstag:

Wir wurden pünktlich um 0645 dank einer perfekten Ordnung in der Unterkunft entlassen!

 
Woche 6
 

Sonntag:

Gleiche Baustelle wie jedes Mal... ABV um 2300.

Montag:

Am Morgen hatten wir jede Menge Schüsse in der KD-Box, sowie in der 300er-Anlage abzufeuern. Wir mussten eine gewisse Punktzahl erziehlen, da sonst Nacharbeit geleistet werden muss. Nach dem Mittagessen bekamen wir das Feldtelefon 96 zu Gesicht und durften danach die Drähte heisswerden lassen ;-) Nebenbei hatten wir noch den Manüvertest mit dem Solo-Lastwagen. Am Abend stand unüblicherweise FATRAN und Studium auf dem Programm.

Dienstag:

Den ganzen Morgen verbrachten wir mit Theorie für die bevorstehende C/E-Prüfung. Mit Theorie ging der Tag nach dem Mittagessen dann gleich weiter. Das Thema war Sicherheitspolitik 2 bzw. Katastrophenhilfe der Schweiz im In- und Ausland. Danach folgte ein theoretischer und praktischer Teil Sport (Kondition). Wir liefen 1,5h Runde um Runde... Danach kam der langersehnte FAK-Ausgang von 1830 bis 2300.

Mittwoch:

Die Tests nehmen in dieser Woche kein Ende... An diesem Morgen hatten wir den theoretischen Test über CPR nach einer Theorielektion. Danach folgte das Wettschiessen. Am Nachmittag wurden wir von zwei Kammeraden über den Motor augeklärt. Leider hatte ich zu diesem Zeitpunkt EFS. Am Abend dann stand das "Bögeln" an.

Donnerstag:

Schon wieder beginnt der Tag mit einem Test. CUA über die Sicherheitsvorschriften des Sturmgewehrs 90, den ALLE bestehen mussten. Dies wurde durch AC-Training abgelöst. Der Nachmittag war randvoll mit SanD (ich durfte dort sehr viel Zeit verbringen...), FATRAN und CPR-Prüfung (praktisch). Danach folgte das Abendessen mit anschliessendem Ausgang bis 2200.

Freitag:

Der beste und lustigste (eigentlich eher traurig) Tag der Woche. Es war Kollektivfahrschule angeschlagen. Ich hatte am Morgen EFS und war somit einer der wenigen, welcher sich NICHT verfahren hatte. Es war ein grosses Problem sich immer auf der Marschroute aufzuhalten... Aber nach einer Verspätung von mehreren Stunden trafen alle beim Sammelplatz ein, wenn auch nicht alle aus der gleichen Richtung... Um 2230 war der WPD abgeschlossen und wir durften schlafen gehen.

Samstag:

Der Morgen verlief eigentlich wie immer. Da wäre nur noch eine kleine Veränderung des Tagesablaufes zu nennen: wir standen gegen drei Vertelstunden auf dem HV-Platz, denn es ist uns nicht gelungen die Unterkunft den Wünschen des Feldis entsprechend zu verlassen. Doch wir wurden dann um 0715 doch noch entlassen.


Zum Schluss noch dies:

Die ganze Kompanie wartet auf eine Flutlichtanlage auf dem GANZEN Platz in der Stierliweid Bremgarten. Es ist wichtig fürs korrekte und genaue Ausführen der Arbeiten an den Lastwagen und trägt massiv zur Sicherheit bei.

 
Woche 7
 

Sonntag:

Wie immer das gleiche Spiel. Siehe weiter unten!

Montag:

Am Montag Morgen ist Zug 1 meistens mit dem Sturmgewehr 90 unterwegs, so auch diese Woche. Wir schossen im C-Vollschutz, aus der Drehung, aus dem Laufen und Serienschiessen. Danach PD am Gewehr und Mittagessen. Den Nachmittag verbrachten wir im Zeughaus mit unseren Fachlehrern ( Fischer und Michel) und uns wurde das Bremssystem näher gebracht. Am Abend dann Studium.

Dienstag:

Am Morgen durften wir mit den Lastwagen inklusive Anhänger in Bettwil manövrieren, bis auf jene, die zur Einzelfahrstunde kommandiert wurden. Der Theorienachmittag begann mit einem Vortrag über die Bereitschaft der Armee und ging mit einem OL zu Ende. Danach war um 1830 HV und anschliessend FAK-Ausgang bis 2300.

Mittwoch:

Am Morgen früh konnten wir für die bevorstehende Militär Sport Auszeichnung (MSA) trainieren. Danach folgte mal wieder eine Lektion CUA (Computer unterstützte Ausbildung) mit dem Thema Kriegsvölkerrecht. Anschliessend folgte ein Test! Am Nachmittag war FATRAN, SanD und ABC-Repetition in Blöcken. Noch zu nennen wäre die Zugschule!
Am Abend kam der Schrecken der Kompanie. Die MAT-KONTROLLE! Ein riesiges Durcheinander und Herumgestehe. Aber nach ca. 2h war alles erledigt und überstanden.

Donnerstag:

Heute durften wir am Morgen eien halbe Stunde früher aufstehen, um im Tenu Sport ein wenig laufen zu gehen. Dies aufgrund eines Nichtaufstehens gewisser Rekruten bis 5 min nach Tagwache. Danach ging es den ganzen Morgen mit MBK (Marschbereitschaftskontrolle) und Schmierdiest, sowie WPD (Wochenparkdienst) weiter. Am Nachmittag stand das gleiche Programm wie am Mittwoch Nachmittag vor uns. Am Abend war dann Ausgang von 1930 bis 2200.

Freitag:

Am Morgen wieder Basistheorie. Bögeln, Bögeln und nochmals Bögeln... Am Nachmittag die langersehnte MSA. Die Resultate sind noch nicht bekannt, aber ich vermute, dass es nicht sehr viele Auszeichnungen gegeben hat. Am Abend dann Studium mit interessanten Präsentationen von FL Fischer.

Samstag:

Abtreten war um 0645 geplant, jedoch konnten wir erst um 0715 weg!

 
Woche 8
 

Sonntag:

Gleiches Spiel wie immer einfach jetzt mit Türcode an der Eingangstüre.

Montag:

Was kommt an diesem Morgen? Klar Sturmgewehr! Diese Woche 30m Wachtdienstschiessen. Nach dem PD der Waffe war dann auch schon fertig mit dem Morgen. Darauf folgte ein weiterer Theorienachmittag mit anschliessendem abendlichem Studium.

Dienstag:

Beginnt wie den letzten Tag aufeghört mit Theorieunterricht und zwar zum letzten Mal vor der grossen Prüfung. Am Nachmittag war das Programm gemäss Chef Sport. Er entschied einen Marsch von Bremgarten/Stierliweid bis in unsere Unterkunft nach Mellingen zu absolvieren. Danach hatten wir unseren Ausgang von 1830 bis 2300 verdient.

Mittwoch:

Der interessanteste Tag der Woche. Es war Kollektivfahrschule angesagt. Ich kann leider nicht viel darüber berichten, denn ich hatte am Nachmittag EFS und konnte nur bis nach Seewen und zurück mitreisen. Die andern schafften es auf Umwegen bis zum Bodensee und danach kehrten sie wieder nach Hause. Am Abend Studium zum Zweiten.

Donnerstag:

Am Morgen stand eine Inspektion durch den Einheits BO auf dem PICASSO. Alle gaben alles und wir wurden mit der Note GUT bewertet. Wir wurden dabei auf Herz und Nieren geprüft und alle waren mit dem Ergebnis zufrieden. Am Nachmittag kam nochmals ein Highlight: Geländepiste in Wangen an der Aare. Jeder konnte einmal durch den Parcours fahren und danach noch eine Runde mit Schuma um den ganzen Platz herum. Das Programm war gedrängt, doch wir hatten Spass. (siehe Fotos) Am Abend wieder Ausgang bis 2200.

Freitag:

Am Morgen war die grosse Theorieprüfung. Die meisten waren nervös, doch die Anspannung löste sich bei einem Gläschen Champagner und einer Zigarre, denn es hatten alle bis auf einen bestanden. Am Nachmittag lernten wir den "Grossen" das Rad zu wächseln. Nach dieser eher anstrengenden Aufgabe, hatten wir am Abend dank dem GUT bei der Inspektion das Glück BLACK HAWK DOWN zu schauen. Danach ab ins Nest und auf das Abtreten warten.

Samstag:

Wir konnten um 0700 Abtreten.

 
Woche 9
 

Sonntag:

Um 2300 waren alle im Bett.

Montag:

Am Morgen hatten wir Riga mit dem Thema Fahrphysik, welches uns auf das bevorstehende Stockental vorbereitete. Am Nachmittag das genannte Fahrtraining in Stockental für die meisten. Ich hatte die Anhängerprüfung welche die meisten im verlaufe diese Woche hatten und au meistens bestanden. Am Abend durften 8 Daheimgebliebene alle Gewehre putzen und danach mit dem Duro nach Mellingen verschieben. Nach PD/ID war das Bett die nächste Station.

Dienstag:

Der Morgen war gefüllt mit Radwechsel an allen Fahrzeugtypen. Nach ca. drei Radwechseln durften wir die Fahrzeuge wieder erstellen und versorgen. Am Nachmittag fand ein Vortrag von der Firma Galliker statt. Darauf folgten noch eine Helmanpassung und der theoretische Test der KaHi-Auszeichnung, die sechs Mann bestanden, darunter fünf aus dem Zug 1!

Mittwoch:

Das Spurkettenmontieren an Kleinfahrzeugen, 2DM sowie den Grossfahrzeugen beschäftigte uns den ganzen heissen Morgen. Dies klappte aber bis auf wenige Ausnahmen sehr gut. Am Nachmittag schleppten wir die Fahrzeuge an und ab. Danacht am Abend stand dann das Nachtschiessen mit Leutspurmunition auf dem Programm.

Donnerstag:

Der Tag der Repetitionen. Am Morgen Spurkettenmontage, Radwechsel und An- und Abschleppen und danach am Nachmittag noch SE-135 und Feldtelefon 96 standen uns vor den Augen. Der Nachmittag war noch speziell. Wir begaben uns auf die Drillpiste ond dort errichteten wir ein Feldtelefon-Netz mit Hilfe von Komandos durch das Funkgerät. Es war sehr heiss,aber interessant.

Freitag:

Am Morgen fand die praktische KaHi-Prüfung auf dem Programm für alle, die die theoretische bestanden hatten. Es bestanden vier davon. Gleichzeitig fand der WPD an sämtlichen Fahrzeugen statt. Am Nachmittag dann eine Repetition in der KD-Box. Wir schossen Wachtdienst, Doubletten und ebenfalls aus der Drehung. Die Hitze setzte aber allen zu. Am Abend war dann Beginn des Urlaubs für alle, welche eine Auszeichnung hatten. Die anderen durften danach noch auf die Drillpiste.

 
Woche 10
 

Montag:

Den ganzen Tag verbrachten wir in Bettwil, einem Ort mit einer geheimgehaltenen Militärstellung, die nun ausser Betrieb ist. Dort manövrierten wir bis sich die Deichseln bogen . Den Landschaden konnten wir in Grenzen halten. Das Manövrieren wurde duch Zugsschul-Einheiten immer wieder aufgelockert. Am Abend gab es noch einen Gewehrriegelparcours mit Ende im Bunker. Danach folgte die Rückverschiebung mit anschliessendem TPD an den Fahrzeugen.

Dienstag:

Am Morgen stand einmal mehr Radwechsel und Spurkettenmontage auf dem PICASSO. Auch da gab es wieder ein bisschen Zugschule. Am Nachmittag war die Ispektion durch den Schulkommandanten geplant. Wir schlossen mit einem Gut-Sehr Gut ab. Am Abend gings dann ab auf die Drillpiste. Das war Riegeln im Akkord! Darauf folgte eine sehr angenehme Beschäftigung, die dank der guten Leistung an der Inspektion erlangt wurde. Wir tranken zusammen ein Bier und assen Chips und Nüssli dazu.

Mittwoch:

Am Morgen behandelten wir die Ladungssicherung zuert theoretisch und danach praktisch. Wir stellten fest, dass dies schwierig ist, wenn man ein Militärfahrzeug unter sich hat... Wir machten das Beste daraus. Am Nachmittag der wöchentliche WPD an allen Fahrzeugen. Danach war um 1800 Abtreten ins verlängerte Wochenende.

 
Woche 11
 

Montag:

Heute beschäftigten wir uns den ganzen Tag mit der Seilwinde, bzw. Seilspill. Der Anfang machte ein theoretischer Einstieg, gefolgt von einer Trockenübung auf dem Kiesplatz in der Stierliweid. Danach Fahrzeugfassung und verschiebung in die Lehmgrube in Auenstein. Dort machten wir am Morgen ein Direktziehen. Danach das wohlverdiente Mittagessen (Lunch). Am Nachmittag zogen wir noch Duros und einen 2DM die Grube hoch. Der Nachmittag verlief super doch der Morgen liess zu wünschen übrig, was wir durch diverse ZS zu spüren bekamen. Am Abend verschoben wir wieder in die Stierliweid. Nach dem Abendessen und dem TPD (mit 3 Anläufen...) ging es ins Bett.

Dienstag:

Heute war der Beginn des ADR/SDR-Kurses. Theorielektionen den ganzen Tag... Am Abend war FAK-Ausgang.

Mittwoch:

Gleiches Spiel wie am Dienstag. Am Abend war jedoch kein Ausgang mehr, sondern es fand eine Infolektion über den Aargauische Militär Motorfahrer Verein statt. Danach PD/ID und ABV.

Donnerstag:

Heute war keine Theorie mehr sondern jetz kam das Praktische. Wir löschten brennende Fässer mit Decken und diversen Feuerlöschern. Am Nachmittag stand die Klasse 1 (Explosive Stoffe) auf dem Programm. Danach wieder Ausgang bis 2200.

Freitag:

Das letzte Mal ADR/SDR! Repetitionen und die Prüfung standen noch vor uns. Alle bestanden die Prüfung. Der Durchschnitt lag bei nicht so guten 1,4 Fehlern... Die Durchdiener erfuhren noch wohin sie in die VBA kommen werden. Es sind dies Wangen a. A. und Bulle (FR). Ich gesellte mich zu Bulle... Am Abend durften wir in den Urlaub um 1845.


Das esch en super Woche gsi! Wenns witer so god denn werds genial!

 
Woche 12
 

Montag:

Der 25km Marsch stand auf dem Programm. Wir liefen ungefähr fünf Stunden der Reuss entlang. Am Ziel wurden wir zu Soldaten befördert. Danach verschoben wir wieder nach Mellingen und bereiteten uns dort für den letzten FAK-Ausgang vor. ABV war um 2300.

Dienstag:

Ich war im Detachement Anhänger. Dort mussten wir alle Anhänger säubern und danach wurden sie von den Zeughausangestellten abgenommen wurden.
Zwei Anhänger waren nicht mehr gut und ich konnte sie im Zeughaus Brugg umtauschen. Am Abend fand dann noch eine Matkontrolle statt.

Mittwoch:

Der ganze Tag waren wir mit der Fahrzeugabgabe von 37 Fahrzeugen im AMP Othmarsingen beschäftigt. Säubern, schmieren und alle Formulare ausfüllen. Am Abend gaben wir dann noch das Korpsmaterial ab bis auf den Regenschutz und die Gamelle.

Donnerstag:

Abgabe der restlichen ca. 20 Fahrzeuge. Gleiches Spiel wie am Mittwoch nur mit mehr Wartezeit. Am Abend dann noch Ausgang.

Freitag:

Am Freitag musste noch die Unterkunft durch ein Detachement geputzt werden. Alle anderen hatten sich selbst zu beschäftigen. Ich hatte von 0700 bis 1200 gejasst. Danach war um ca. 1330 Auflösung der Kompanie und Urlaub!

Ech wönsche allne en schöni wiiteri RS! Ond mer gsed sech secher weder einisch!

 
Woche 14
 
 

Montag:

Um 13:30 mussten wir uns in der Kaserne einfinden. Dort wurden wir mit den wichtigsten Dokumenten ausgestattet und konnten unser Zimmer beziehen. Danach ging es schon voll los unser Transportzug fasste die Fahrzeuge im PAA Romont. Danach gab es etwas zwischen die Zähne und am Abend dann der Rundgang in der Kaserne inklusive Korps-Mat. Fassung. Unser Zimmer (DD-Zimmer) richtete bis um 0030 das Zimmer ein.

Dienstag:

Am Morgen war WABRA und Sport angesagt. Den Nachmittag verbrachten wir mit diversen Theorien. Am Abend war dann Ausgang!

Mittwoch:

Mein erster Fahrauftrag! Ich musste Leitplanken von unserer Kaserne in das Zeughaus Moudon mit dem Iveco transportieren. Wir wurden nicht fertig mit all dem Material.

Donnerstag:

Am Morgen erstellten wir einen zweiten Fahrzeugpark wo wir alles mit Stacheldraht abgrenzten und das Gelände sicher machten. Danach bezogen wir einen Bereitschaftsraum und tarnten unsere Fahrzeuge. Am Abend gab es dann den ersten FAK-Ausgang.

Freitag:

Heute war Kollektivfahrschule. Es ging von Moudon über den Col de Pillon nach Thun und dann via Fribourg zurück nach Moudon. Am Abend dann den WPD.

Samstag:

Ich hatte heute noch einen Fahrauftrag und konnte danach um ca. 1900 auch in den Urlaub.

 
Woche 15
 
 
Montag:

Heute ging mein Fahrauftrag weiter. Ich musst einen Anhänger 85 im Tessin (Monte Ceneri) abliefern und danach wieder nach Moudon zurückkehren. Dies dauerte den ganzen Tag.

Dienstag:

Am Morgen holten wir noch WABRB-Container im PAA Romont. Am Nachmittag begann unsere Übung Bereitschaftsraum. Wir verschoben zum Schiessplatz und errichteten dort einen Bereitschaftsraum mit Stacheldraht und Checkpoint. Die ganze Nacht durch stellten wir eine Wache und Abdeckschützen mit scharfer Mun. Es war seehr kalt!

Mittwoch:

Am Morgen hiess es zusammenräumen. Wir mussten allen Stacheldraht und die Spanischen Ritter wieder zusammenräumen. Danach verschoben wir zurück in die Kaserne. Nach dem Mittagessen gab es eine Session Zugschule und danach ging ich aufs KA. Die andern machten noch den WPD an allen Fahrzeugen. Um 1700 war dann FAK-Ausgang bis 2300.

Donnerstag:

Am Morgen um 0530 wurden wir durch einen Alarm geweckt. Wir mussten alles mitnehmen und die Fahrzeuge zum Schiessplatz verschieben. Dort war es noch kälter als zuvor. Danach gingen wir in der KD-Box schiessen und nahmen dort auch das Mittagessen ein. Am Nachmittag räumten wir den ganzen Stacheldraht von den Anhängern ab und erstellten wieder alles so, wie wir es angetroffen hatten. Am Abend erstellten wir wieder unsere Packung und luden einen Anhänger um.

Freitag:

Am Morgen war der Wochenrückblick und die Kompanieaussprache. Danach der Fototermin und um 0830 wurden wir in den verlängerten Urlaub entlassen.
 
Woche 16
 
 
Montag:

Heute war ein Fahrauftrag angesagt. Wir mussten mit dem Duro nach Kloten verschieben, dannach mit den WABRA's Holzschnitzel von Bülach nach Birmensdorf transportieren. So verging unser Tag! Am Abend wieder rückverschiebung nach Moudon mit dem Duro.

Dienstag:

Das Wetter war scheisse! Es regnete in Strömen und der Boden war sumpfig. Das sind die Rahmenbedingungen dieses Tages. Auf dem Programm standen Schumageländepistefahren sowie Seilwinden. Das Schumafahren verlief störungsfrei, aber beim Seilwinden ging einiges schief. Weil der Boden so schlammig war kam der obere 10DM ins rutschen und beide Lastwagen schliffen unkontrollierbar den ganzen Hügel hinab. Zum Glück gab es keinen nennenswerten Schaden. Nur das Kabel für die Fernbedienung der Seilwinde war gerissen.

Mittwoch:

Der wahrscheinlich schönste Tag der RS! ;-) Wir hatten den Fahrauftrag "Mercedes". Dieser bestand aus einer Überführung von 4 zivilen Mercedes Actros Lastwagen nach Thun. Ich fuhr einen 3246 Actros 3-Seitenkipper.

Donnerstag:

Am Morgen schossen wir in der KD-Box und gingen auf eine Drillpiste.

Freitag:

Wiederum ein Fahrauftrag. Diesmal mussten wir Feldunterstände von Moudon nach Bière mit 10DM und WABRA's transportieren. Am Abend dann noch die Packung erstellen.
 
Woche 17
 
Montag:

Übungsbeginn um 0600. Ich hatte gleich am ersten Tag einen Fahrauftrag. Ich musste mit dem WABRA Holzschnitzel von Bülach nach St. Gallen transportieren. Danach verschoben wir mit einem 10DM in unsere neue Unterkunft in Schattdorf. Dort hiess es einrichten und so schnell als möglich schlafen.

Dienstag:

Heute war der 35 km Marsch. Die Marschroute war der "Weg der Schweiz". Von Treib über Rütli auf den Seelisberg. Danach alles dem See entlang bis zur Tellsplatte! Am Abend hatten wir noch einen Gottesdienst bei einem Feldprediger. Danach wieder Schlafen in Schattdorf.

Mittwoch:

Wieder einen Auftrag für mich. Diesmal stand ein Munitionstransport mit dem 10DM auf dem Programm. Wir mussten in Seewen SZ laden und in der Nähe von Entlebuch abladen. Danach verschoben wir mit dem Lastwagen zu unserem neuen Standort. Dieser war nun im Tessin in All'Acqua bei Airolo. Es war sehr kalt. Wir mussten noch einige Checkpoints errichten und danach wieder Schlafen.

Donnerstag:

Heute stand die Verschiebung zum neuen Standort auf dem PICASSO. Wir furhren mit einem 10DM und Anhänger 70 über den Lukmanier nach Chur, Sargans, Wildhus und über Wil nach Schmiedrüti (ZH). Dort hiess es den Bunker beziehen. Einige mussten am Boden übernachten.

Freitag:

Der nächste Auftrag flog mir zu! Wir mussten drei zivile Mercedes-Benz Actros von Thun nach Schlieren verschieben. Mit dem Puch gings dann zurück nach Moudon. Dort stand noch eine Übung Aufsteigen in den Lastwagen, WPD und Matkontrolle statt.

Samstag:

Übungsbesprechung, Kompaniefoto und Zimmerordnungerstellen. Danach Urlaub bis Montag 2300!

Wönsche allne es schöns Wochenänd ond dene wo müend afo nöchscht Woche alles gueti. Eifach ned zvell öberlegge ond das mache wo eim gseid werd. Denn chond das guet!
 
Woche 18
 
Dienstag:

Der Morgen begann mit Sport und danach Zugschule. Ebenfalls stand noch Sandienst auf dem Programm. Am Nachmittag noch ABCSD und danach FAK-Ausgang!

Mittwoch:

Vorbereitung für die Inspektion. Wir probten alles für die bevorstehende Inspektion. Bereitschaftsraum in Uttigen beziehen! Dort machten wir einen Mun Transport, San D und ABCSD. Am Abend dann noch Probe für die Kompaniepräsentation, wo wir rund eineinhalb Stunden im Achtund oder Ruhn an der gleichen Stelle standen mussten.^

Donnerstag:

Inspektion! Am Morgen um 0500 Tagwache. Danach Aufstellen zur Kompaniepräsentation und warten auf den Divisionär. Danach folgte die Zugschule. Nach dem bezogen wir den Bereitschaftsraum im Uttigen. Die Inspektion wurde mit GUT bewertet. Der Kadi fand jedoch es wäre SEHR GUT gewesen und darum durften wir am Abend noch in den Ausgang.

Freitag:

Am Morgen Matabgabe und PA-Mat-Kontrolle. Danach noch den Üblichen Papierkram und um halb drei Abtreten!!! Nun folgen Ferientage bis um Mittwoch 1400. Dann ist das Det DD in der Kaserne von Wangen unterwegs ;)!
 
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