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| Bericht |
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Fabian |
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Motorfahrer |
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Motorfahrer VT RS 47 3 08 Frauenfeld |
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Woche: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 |
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| Noch 3 Tage ..... |
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Nach einigen, doch recht stressigen Arbeitswochen, konnte ich heute meinen letzten Arbeitstag bei der Firma VAT Vakuumventile AG erfolgreich beenden.
Der Tag begann morgens mit dem mitgebrachten Abschlussapéro, anschliessend folgten diverse Gespräche über die Übergabe der noch laufenden bzw. zu erledigenden Arbeiten.
Zwischendurch musste der ganze Arbeitsplatz aufgeräumt, sowie am Computer die letzten Bereinigungen durchgeführt werden. Schlussendlich folgte ein persönliches Abschlussgespräch mit dem Abteilungsleiter.
Dann war der Augenblick gekommen, ich verliess mit einem weinenden sowie lachenden Auge meine Lehrfirma zum ersten Mal nach 4 Jahren für eine längere Zeit (10 Monate). Ich darf aber auf eine interessante, lehr- sowie erfolgreiche Lehre zurückblicken. Hiermit bedanke ich mich nochmals recht herzlich bei allen Arbeitskolleginnen und -kollegen für die schöne Zeit und die gute Zusammenarbeit!
Kaum zuhause angekommen, verabschiedete ich mich von meiner Familie. Noch am selben Abend ging es weiter auf den Weg zu meiner Freundin, um das letzte, längere Wochenende zu geniessen. Am Montag, den 27.10.2008, machte ich mich auf den Weg nach Kloten, um dort meine Rekrutenschule anzutreten. |
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| Woche 1 |
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Nun begann für mich ein neuer Lebensabschnitt. Schon im Zug nach Kloten traf man die ersten Kumpanen. Trotz der Zeitumstellung war der grösste Teil der Rekruten schon um 8:30 Uhr anwesend. Aus diesem Grund begann auch gleich die Datenerfassung, welche aus verschiedenen Posten bestand.
Dadurch wurde man in drei verschiedene Gruppen (Züge) eingeteilt. Weiter ging es mit der Materialfassung – über das Putzzeug fürs Gewehr, den Tarnanzug (TAZ) sowie einigen Transporttaschen.
Nach einer kurzen Mittagspause wurden noch weitere Kleidungsstücke, wie der Ausgänger gefasst. Am frühen Nachmittag wurden wir mit drei Saurer Lastwagen nach Frauenfeld verlegt. Dort wurde das bereits mitgenommene Material in die Schränke eingeräumt, natürlich nach strenger Zimmerordnung! Nach beendeter Arbeit konnte im Esssaal erstmals eine feine Mahlzeit zu sich genommen werden. Anschliessend wurde auch in der PD-Halle noch weiteres Material (ABC-Schutz, Regenschutz, Schlafsack, usw.) bis spät zum ABV gefasst.
In den nächsten Tagen folgten diverse Einführungen über das Sturmgewehr, sowie weitere Theorielektionen über die Ordnung und den Ablauf in der Kaserne, Hygienevorschriften wurden besprochen und das Verhalten im Brandfall.
Ausserdem stand auch schon die erste Prüfung an. Über die VMSV (Verordnung über den militärischen Strassenverkehr), welche alle Rekruten ohne Probleme bestanden haben und somit auf dem Weg zum Motorfahrer ein Stück näher gekommen waren.
Highlights:
Dies war die Fahrzeugfassung am Freitag. Das Ziel war, die drei verschiedenen Fahrzeugtypen (Saurer, Steyr und IVECO) besser kennen zu lernen. Dies hiess, das ganze Material von den Fahrzeugen zuladen und vor dem Lastwagen auszubreiten. Gleichzeitig erreichte man durch diese Auslegeordnung eine Funktions- bzw. Bestandeskontrolle. Dadurch sind die nun kontrollierten Lastwagen für unsere Schule (VT S 47, Trsp Kp 3) bereitgestellt und gerüstet.
Kurz vor dem Wochenende durften wir mit dem Steyr Fahrschullastwagen noch eine halbe Stunde die Allmend erkunden.
Downlights:
Wie es nicht anders sein könnte, gab es nach einer Einführung einen Test. Nur war es diesmal kein schriftlicher Test, sondern es wurde in der Nacht auf Mittwoch einen Probebrandalarm ausgeführt. Dieser fand um 1 Uhr nachts statt, 20min nach dem Einschlafen. So standen 100 Rekruten im feinen Schneefall auf dem Hauptplatz. Da kamen Einem doch schon die ersten Weihnachtsgedanken…
Am Freitag nach dem Nachtessen gab es noch einen 5km Marsch. Dieser Marsch ging im Grossen und Ganzen ganz gut – doch durch die Dunkelheit sah man kaum den Vordermann. So stolperte ab und zu ein Rekrut und schlussendlich erinnerten uns nur noch einige Blasen an den Marsch.
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| Woche 2 |
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Nach einem sehr kurzen Wochenende musste am Sonntagabend bis spätestens 23:30 Uhr eingerückt werden. Der Montagmorgen begann mit einer Theorielektion über die Selbst- und Kameradenhilfe. Am Nachmittag stand für die Meisten die erste Zugschulübung auf dem Picasso – jedoch hatten einige – darunter auch ich, das Glück an zwei weiteren Fahrschullektionen teilzunehmen. Dadurch verpassten wir den ersten Wochentest über die Gradabzeichen, welcher aber noch am gleichen Tag um 23:30 Uhr nachgeschrieben werden musste. Mittwochs fand die nächste Fahrschullektion statt – diesmal ging es mit dem Anhänger auf die Strasse. Ausserdem kam an diesem Nachmittag unser Zug erstmals mit dem Simulator FATRAN in Kontakt – jedoch verwunderte es die Betreuer nicht, dass es einigen schlecht wurde… Gegen Ende dieser Woche kamen noch weitere Theorielektion über die Selbst- und Kameradenhilfe hinzu. Am Donnerstagabend gabs für die Einen noch einen kurzen Ausgang und für die Anderen noch die Nacharbeit vom nicht bestandenen Wochentest. Der Freitagmorgen bestand aus einer weiteren Einführung zum Sturmgewehr und der Nachmittag wurde mit der ersten C / E-Theorie abgeschlossen.
Highlights:
Am Dienstag war die erste Kollektivfahrschule „Allmend“ angesagt – dabei wurden die von letzter Woche kontrollierten Fahrzeugtypen Saurer, Steyr und IVECO den ganzen Tag durch die Pylonen gekurvt. Am Abend gab es erstmals fakultatives Nachtessen – darauf freuten sich alle. Jedoch wurden wir erst eine halbe Stunde später als geplant in den Ausgang entlassen – der Grund dafür war die Nacharbeit im AV-Einstehen.
Downlights:
Montagabend stand der Trifit-Sporttest an. Dabei wurden die Gewichts- und Grössenangaben aufgeschrieben, sowie musste der Standweitsprung, die Rumpfkraft und der 12 min Lauf absolviert werden. |
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| Woche 3 |
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Wie letzte Woche musste bis spätestens 23:30 Uhr eingerückt werden. Da ich diese Woche die Verantwortung des Zimmerchefs übernahm – musste ich um 23:25 Uhr zum Abendverlesen (ABV) antreten. Ich meldete mich an, nannte den Zimmerbestand und dann erhielten wir weitere Infos (Tagwache, Stock leer, Morgenessen, Antrittsverlesen (AV), usw.) über den nächsten Tag. Ausserdem wurde berichtet, dass diese Woche im Grossen und Ganzen gleich ablaufen wird, wie die Letzte. So kam auch langsam einen Rhythmus in den ganzen Tagesablauf.
Somit startete der Montagmorgen wieder mit einer Theorielektion, diesmal über die Sanitätsausbildung. Dabei wurde die erste Hilfe nach dem ABC auf H4 ABCDEE erweitert und das Gelernte vom Nothelferkurs repetiert bzw. wieder neu angelernt. Am Nachmittag geriet der Picasso schon das erste Mal durcheinander. Die Militärpolizei (MP) sollte eine Theorielektion über die Unfallverhütung durchführen – sie konnte aber aus unbekannten Gründen nicht vorbeikommen. So wurde das Impfen, mit den Lektionen des Selbststudiums, vor verschoben. Anschliessend wurde bei herrlichem Sonnenschein 1.5h Zugschule geübt – dabei wurde der Schwerpunkt auf den Samba-Tanz und Disco Fox gelegt. Abends gab es noch eine Einführung über die Anhänger (An- und Abkuppeln). Der Mittwoch war mit Funktionsgrundausbildung (FGA) und Einzelfahrschule ausgefüllt. Dieser Abend war der einzige in dieser Woche, an dem wir Ausgang mit fakultativem Nachtessen hatten. Am Donnerstag wurden im Simulator ein paar rückwärts Fahrmanöver mit dem Anhänger geübt – einige hatten damit recht zu kämpfen, da man es in der Fahrschule teilweise noch nie üben konnte. Zusätzlich standen die ersten ABC Übungen im „Bananengas“ und die 8 min Fitnessübungen in der Halle an. Zum Abschluss hatten wir noch eine Theorielektion zur Kartenlehre, damit bei der nächsten Kollektivfahrschule „Bodensee“ das Ziel ohne grössere Umwege erreicht werden kann.
Highlights:
Dies war diese Woche wiederum die Kollektivfahrschule „Stammheim“. Denn dabei konzentriert man sich auf das Fahren mit den „grünen“ Fahrzeugen und dennoch kommt man in der Schweiz herum. So kann man dem Militäralltag ein bisschen den Rücken kehren…
Des Weiteren stand das Hauptverlesen (HV) schon am Freitagabend vor der Tür. Davor musste aber der Parkdienst (PD) vom Sturmgewehr und den Schuhen erledigt werden. Dadurch wurde es wie immer, bevor man gehen konnte, recht stressig. Nach mehrmaligem HV-Einstehen wurden wir um 18:20 Uhr endlich in das längere Wochenende entlassen. Die Hälfte der Kompanie musste infolge des Waffenlaufes vom 16.11.08, am Samstagabend um 23 Uhr wieder Einrücken. Weil ich einen weiten Anreiseweg habe, wurde ich als Reserve eingeteilt. Da keiner ausfiel, konnte ich einen schönen Sonntag mit meiner Familie geniessen…
Downlights:
Am Freitag stand das erste Schiessen mit dem Sturmgewehr sowie eine weitere Lektion C / E-Theorie an. Pünktlich um 7:15 Uhr standen wir im Kampf komplett in der KD-Box, als uns die Nachricht erreichte, dass wir eigentlich C / E-Theorie hätten. Deswegen mussten wir mit dem Velo das ganze Material dorthin mitnehmen. Zusätzlich wurden mit den Gruppenführern die notwendigen Bücher in der Kaserne geholt. Nach dem Mittagessen fuhren wir natürlich wieder im Kampf komplett auf den Velos zu den KD-Boxen zurück.
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| Woche 4 |
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Diese Woche begann mit dem Motto: Morgensport. Um 7 Uhr mussten wir bereits im Fitnesscenter antreten. Dort beschäftigte sich der grösste Teil der Gruppe mit „Body Pump“, einige konnten die nächste Stunde mit „Spinning“ (Elektrovelo) verbringen, darunter auch ich. Von dieser Anstrengung war man richtig nass geschwitzt. Bevor wir wieder zurück in die Kaserne liefen bzw. rannten, zogen wir uns ein trockenes T-Shirt über. Als wir dort angekommen waren, hatte wir das erste Mal seit 4 Wochen etwa eine Stunde Zeit, um uns frisch zu machen. Darauf folgte noch eine ABC-Lektion. Der Nachmittag war mit Theorien voll gepackt – über die Kp-Aussprache, den Wochentest, usw. Jedoch hatte ich wieder das Glück an einer Fahrschullektion teilzunehmen. Dies funktionierte gegen Ende schon recht gut. Der Nachteil war, dass ich mich auf das Nachtessen beeilen musste und später noch den Wochentest nachschreiben sollte. Die weiteren anderthalb Tage (Mittwoch bis Donnerstag) verliefen wie immer – halber Tag mit Einzelfahrschule, Simulator und Computerunterstützte Ausbildung (CUA) sowie Funktionsgrundausbildung (FGA). Das einzig Aussergewöhnliche in diesen Tagen war, dass ich in der Fahrschule mit einem nicht korrekt (schräg) angezogenen Hinterrad zu kämpfen hatte. Dies könnte – wie jeder weiss – böse Folgen nach sich ziehen, welche aber zum Glück nicht eintrafen. Abends gab es noch einen kleinen Ausgang (2.5h). Am Freitagmorgen schossen wir erstmals mit dem Sturmgewehr auf die A- und B-Scheibe auf eine Distanz von 300m. Nachmittags war wieder C / E-Theorie angesagt.
Highlights:
Wie bis anhin jede Woche war es die Kollektivfahrschule. In dieser Woche fuhren wir im Vergleich zur Vorwoche ein paar Kilometer mehr. Schlussendlich waren es in etwa 200km. Die Reise führte von Frauenfeld, nach Schaffhausen mit Halt am Rheinfall (halbstündige Besichtigung), weiter entlang dem Unter- und Bodensee und zurück nach Frauenfeld. Dazwischen machten wir in einer Kaserne Rast. Jedoch wurde aus der Gamelle verpflegt – man kann sich über das Essen (Kartoffelstock, Saftplätzli und Bohnen) nicht beklagen. Gestärkt fuhren wir für gute 45km ohne Karte (Memorieren), jedoch mit einer eigener Wegbeschreibung (Skizze, Beschreibung, usw.) zum letzten Wechselplatz. Dies gelang allen gut, dadurch wurde die „Notkarte“ im Couvert nicht gebraucht. Fazit des Tages: Keine Schäden an den 15 beteiligten Fahrzeugen. Einige haben sich ein paar Mal verfahren, trotzdem sind wir für die nächste Kollektivfahrschule „Nachtfalter“ vom nächsten Dienstag gerüstet.
Wo es aber das nächste Mal hingeht verrat ich euch hier noch nicht – lest es im kommenden Bericht… Ach ja, fast hätte ich es vergessen – am Dienstagabend gab es natürlich noch einen fakultativen Ausgang, welcher diesen Tag schön abrundete.
Downlights:
Dies war anfangs für alle den 15km Marsch am Freitagabend. Wir starteten um 19:15 Uhr in Frauenfeld und liefen die Route „Stäälibuck“. Der Aufstieg war recht steil und machte mit ca. 25kg Gepäck recht zu schaffen. Der Höhenunterschied betrug in etwa 200 Höhenmeter. Oberhalb von Frauenfeld ging ein kühler Seitenwind. Zurück in der Kaserne waren wir um 22:20 Uhr. Nach dem geschafften Marsch war jeder stolz auf sich – und nun kann man sogar aus dem „Downlight“ ein „Highlight“ ziehen… Ein Teil der Kompanie musste den Marsch infolge Sonntagswache gar nicht antreten. |
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| Woche 5 |
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Der Wochenbeginn startete mit einer Lektion C / E-Theorie, welche bis am Mittag dauerte. Über den Mittag kam die Firma Militex AG in die Kaserne, um diverse Militärartikel (Socken, Mutz, Schal, Tarnfarben, usw.) zu verkaufen. Wie schon letzte Woche nahm ich an einer weiteren Fahrschullektion am Montagnachmittag teil. Gegen Abend konnten wir im Selbststudium erstmals Fragebögen zur C / E-Theorie ausfüllen, da die Prüfung auch schon in 3 Wochen zu absolvieren ist. Aufgrund der kurzen Nacht auf Mittwoch machte die Computerunterstützte Ausbildung (CUA) am nächsten Morgen dem Einen oder Anderen zu schaffen. Nachmittags gab es eine weitere Lektion Funktionsgrundausbildung (FGA) mit dem Thema „Radwechsel“. Abends wurde eine Materialkontrolle durchgeführt, wobei den einen Rekruten schon die ersten Sachen fehlten. Am Donnerstagmorgen fand noch eine Fahrschullektion statt. Das Ziel dieser Fahrschullektion war, dass der Fahrlehrer unser Fahrverhalten beurteilt. Dazu wurden die letzten 3 Wochen Fahrschule mitberücksichtigt, ob wir der Solo-Prüfung der nächsten Woche gewachsen sind. Zur Abwechslung der letzten Tage gab es am Nachmittag eine Sanitätsausbildung. Es wurden, die in den bereits vergangenen Wochen gelernten Themen in der Selbst- und Kameradenhilfe, repetiert und an praktischen Beispielen angewendet. Ausserdem gab es diese Woche am Donnerstagabend erstmals fakultativen Ausgang mit Nachtessen. Am Freitag war nicht mehr allzu viel los – morgens nochmals C / E-Theorie und am Nachmittag stand Sturmgewehr schiessen in den KD-Boxen an. In das längere Wochenende wurden wir am Freitagabend um 18 Uhr entlassen…
Highlights:
Wie könnte es anders sein – die Kollektivfahrschule „Nachtfalter“. Diese begann morgens um 7:30 Uhr im Kampf komplett (GTE, Rucksack und Sturmgewehr) mit einer Besprechung. Dort wurden die Ziele und Erwartungen an uns von diesem Tag bekannt gegeben. Weiter ging es mit dem Marschparkdienst (MPD), dabei wurden die Fahrzeuge überprüft und auf die Fahrt vorbereitet. Dazu nahmen wir auf diese Kollektivfahrschule erstmals diverse Anhänger mit. Infolge des starken Schneefalls vom letzten Wochenende mussten wir die Fahrzeuge zuerst frei räumen – dies dauerte eine gute Stunde. Die Letzten fuhren um 9 Uhr Richtung Dielsdorf ab. Dort wurde der erste Fahrerwechsel vorgenommen und der Andere fuhr dann weiter nach Bremgarten. Weiter fuhren wir über Küssnacht, entlang dem Vierwaldstätersee Richtung Seewen. Um 14 Uhr, nach dem verspeisen des Mittagslunchs, musste wegen der späten Abfahrt und manch falschem Fahren, die Marschroute abgekürzt werden. Somit konnten wir die Rigi nicht mehr umrunden und setzten uns durch das Memorieren der Karte nochmals stark mit der weiterführenden Route nach Wattwil auseinander. Gegen Abend war die Fahrbahn eisig und glatt, vorsichtiges Fahren war da die Voraussetzung. Um 20 Uhr, nach dem Nachtessen aus der Dose, fuhren wir zurück nach Frauenfeld. Anschliessend wurde der Tagesparkdienst (TBD) durchgeführt. Dies enthielt das Auftanken und die Kontrolle der Fahrzeuge. Bis wir dies beendet hatten, war es auch schon 22:30 Uhr. Deshalb gab es nur eine kurze Abschlussbesprechung mit den wichtigsten Punkten, die sich verbessern sollten. Schliesslich wusste am Abend jeder, was durch den ganzen Tag auf den 350km schief gelaufen war. Das Abendverlesen (ABV) fand erst um Mitternacht statt, dadurch war das Aufstehen am nächsten Morgen umso härter.
Downlights:
Wegen den eisigen Fahrbahnen und trotz mehrmaligen Warnungen, dass die Geschwindigkeit den Verhältnissen angepasst werden sollte, kam es zu einem Verkehrsunglück. Ein Fahrzeug von uns musste in einer Kurve aufgrund eines entgegenkommenden Lastwagens ausweichen, was dazu führte, dass die Vorderräder den Fahrbahnrand verliessen und abrutschten. Die Strasse wurde deshalb für eine halbe Stunde gesperrt und die Fahrzeugkombination musste mit einem zivilen Kran auf die Fahrbahn gezogen werden. Glück im Unglück – es entstand „nur“ einen Sachschaden.
Am Donnerstagabend, als wir von der Sanitätsausbildung zurückkamen, erreichte uns die Nachricht, dass eine Lernsoftware fehlte. Der Befehl war: „Suchen bis Gefunden“, so konnte in dieser Zeit noch nicht geduscht und umgezogen werden. Nach einer guten Stunde konnten wir endlich um 19:30 Uhr in den Ausgang gehen. |
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| Woche 6 |
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Für die Einen wurde die Anreise am Sonntagabend, infolge eines Suizidversuches am Bahnhof Maienfeld, zur Ungewissheit. Die SBB fasste, die in einer Stunde folgenden Zugsverbindungen zweier Züge, zu Einem zusammen. Dieser fuhr bis Sargans und dort wurde die Menschengruppe nach Zürich bzw. St. Gallen aufgeteilt. Der Zug konnte die Verspätung bis nach Zürich auf ein paar Minuten reduzieren. Schlussendlich trafen alle Rekruten pünktlich und zur gewohnten Uhrzeit in der Kaserne in Frauenfeld ein.
Der Montagmorgen startete in dieser Woche mit Sport – es gab einen weiteren Sporttest. Anschliessend prüften wir im Tränengas unseren ICS-Anzug sowie die Schutzmaske auf ihre endgültige Dichtheit. Diese hielten bei allen dicht und einige „schnupperten“ sogar ohne der Schutzmaske im Tränengas. Nachmittags nahm ich erstmals seit 3 Wochen an der Kp-Aussprache, sowie an weiteren Theorien (Informationsschutz) teil. Der andere Teil der Rekruten hatte Einzelfahrschule. Abends gab es eine weitere Theorielektion zur Kartenlehre. Der Dienstag begann fast wie der Montag wieder mit Sport, nur diesmal konnten wir unser Talent auf den Kufen unter Beweis stellen. Der eine Teil des Zuges spielte Hockey, der andere Teil drehte die ersten Kurven. Nach einer kurzen Pause folgte, wieder auf „festen“ Schuhen, für eine Stunde Zugschule. Dies bedeutete: Üben, üben und letztes Richten vor der Inspektion. Trotz Abwesenheit unseres Zugführers (infolge Krankheit) schlossen wir unter der Leitung unserer Gruppenführer mit „genügend bis gut“ ab! Nach dem Mittagessen und wiederholtem Aufwärmen gingen wir wieder in die frische Luft nach Draussen. Grundschule war auf dem Picasso eingetragen, dies hiess die wichtigsten Informationen (über Gefechtszeichen, Tarnen, usw.) kennen zu lernen und anwenden können. Bevor wir in den fakultativen Ausgang entlassen wurden, mussten die Gesichter von der grünen und braunen Farbe sauber geschruppt werden… Der grösste Teil des Zuges kehrte früher als gewohnt zurück und schlief bereits bei dem Abendverlesen (ABV). Der Mittwoch war, wie schon die letzten Wochen, mit Computerunterstützte Ausbildung (CUA) sowie Funktionsgrundausbildung (FGA) mit dem Thema „Schneekettenmontage“ belegt. Dies war sicher an der Zeit, denn der Schnee fiel schon vor einiger Zeit! Der Abend endete mit einer weiteren Funktionsgrundausbildung (FGA) mit dem Thema „Wochenparkdienst (WPD)“. Dabei werden die zugeteilten Fahrzeuge genauer als beim Tagesparkdienst (TPD) bzw. Marschparkdienst (MPD) überprüft und gereinigt. Am Freitagmorgen stand wieder schiessen mit dem Sturmgewehr an. Kurz nach 7 Uhr trafen wir in den KD-Boxen ein, jedoch zu früh um zu Schiessen. So wurden diverse Vorbereitungen bis zum Sonnenaufgang durchgeführt. Als es genug hell war, musste erstmals ein obligatorischer Test geschossen werden. Dieser beinhaltete das Schiessen im Liegen (auf 30m), Kniend und Stehend (auf 15m).
Highlights:
Für 90% der Kompanie war dies die bestandene Solo-Prüfung.
Ausserdem fand am Freitagnachmittag eine öffentliche Vorführung über die Ausbildung der Panzertruppe statt. Auf eindrückliche Art konnten wir miterleben, wie es aussieht, wenn ca. 10 bis 15 Panzer miteinander auf den Zielhang schiessen…
Downlights:
Anschliessend an das Schiessen am Freitagmorgen ging es auf die matschige Drillpiste. Das letzte Mal war dies an einem frühen Morgen, da war die Drillpiste noch gefroren, dies schmerzte viel mehr. Dafür gab es diesmal mehr zum Reinigen. Nach einem anstrengenden und aktiven Morgen, fand am Nachmittag eine C / E-Theorie statt. Da hatte der Eine oder Andere wieder „gegen den Schlaf“ zu kämpfen. Nach dem Nachtessen ging es mit der C / E-Theorie im Selbststudium noch weiter.
Samstagmorgen! Um 5:30 Uhr war Tagwache, dies bedeutete früh aufstehen um nach dem Morgenessen für 3/4 Stund auf die Kp-Aussprache zu warten…
Ach ja, die Lernsoftware, welche letzte Woche „verloren“ ging, kam auch in dieser Woche noch nicht zum Vorschein… |
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| Woche 7 |
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Diese Woche begann auf die „harte“ Tour. Morgens stand schon die Drillpiste an, anschliessend mussten wir mit dem Sturmgewehr und der Schutzmaske zwei weitere Tests schiessen. Vor dem Mittag musste alles gereinigt sein, dies beanspruchte einige Zeit. Nachmittags fanden weitere Theorielektionen (über Unfallverhütung, Wochentest, Sicherheitspolitik) statt. Am Abend ging es im gleichen Stiel weiter, C/E-Theorie bis zum
(Ein)schlafen! Ab dem Mittwoch starteten die „gewohnten“ anderthalb Tage, Simulator und Computerunterstützte Ausbildung (CUA), Einzelfahrschule sowie Funktionsgrundausbildung (FGA) mit dem Thema „Einführung Kleinfahrzeuge“, dies beinhaltete den Puch, Sprinter und Duro. Mit diesen Fahrzeugen fuhren wir auf der Allmend diverse Runden. Alleine waren wir nicht, denn die Artillerie schoss gleichzeitig über unsere Köpfe hinaus. Dazu kam, dass diese Übung bei starkem Schneefall stattfand. Es schneite auch noch abends weiter, als wir um 18 Uhr in den Ausgang durften. Diesmal eine Stunde früher als sonst, dafür war bereits um 5:30 Uhr Tagwache und die Mittagspause wurde uns um eine halbe Stunde gekürzt. Der Freitagnachmittag wurde mit der Vorbereitung auf das Sportabzeichen (Stangenklettern, Standsprung, Medizinball werfen, Pendellauf und 12min Lauf) sowie einer weiteren Lektion in der Grundschule (Sich selber und einen Beobachtungsposten tarnen) vollendet. Diesen Freitag wurden wir um 18 Uhr in das längere Wochenende entlassen…
Highlights:
Die letzte Kollektivfahrschule in diesem Jahr. Diesmal fuhren wir von Frauenfeld nach Romanshorn, entlang dem Bodensee Richtung Rorschach bis nach Au. Dort fand ein Fahrzeugwechsel statt. Anschliessend weiter durch Altstätten, über den Stoss Richtung Gais (Appenzell Ausserrhoden). Für die Einen gab es infolge einer Militärpolizeikontrolle eine kurze Pause. Jedoch war alles in Ordnung und wir bekamen sogar noch einige Tipps mit auf den Weg. Unser Weg führte erstmals weiter über die Schwägalp bis hin zur Talstation des Säntis. Kurz nach 13 Uhr erstellten wir dort unseren Fahrzeugpark. Anschliessend genossen wir das feine Essen, sogar mit Dessert. Bei hervorragendem, sonnigem Wetter, lies es sich der grösste Teil unseres Zuges die Chance nicht entgehen und unternahm mit der Seilbahn einen Ausflug auf den Säntis. Die Rückfahrt führte uns durch Wattwil über die Hulftegg, durch Winterthur zurück nach Frauenfeld. Fazit: Es war eine geniale, erlebnis- und lernreiche Ausfahrt mit wunderbarem Wetter und einigen interessanten “Hindernissen” wie z.B. die Haarnadelkurve in der Hulftegg.
Ausblick: Es wird noch eine letzte Kollektivfahrschule, welche ca. 1 1/2 Tage dauern wird und etwa in der 10. RS Woche, stattfinden. Wo es genau hingeht, wissen wir noch nicht, aber wir sind alle schon sehr darauf gespannt…
Downlights:
Dies gab es in dieser Woche nicht, ausser eventuell passte dem Einen oder Anderen die ABC Übung am Freitagmorgen nicht. Wir übten die verschiedenen Alarme (A-Alarm, C-Alarm, usw.) von den verschiedenen Bereitschaftsgraden aus, dabei hiess es immer schön viel Entgiftungspulver in die Überschuhe, Handschuhe und an die Kampfstiefel zu schmieren, ansonsten hätte wir ja am Schluss gar nichts zum Putzen gehabt…
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| Woche 8 |
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Mit der Tagwache um 5:30 Uhr begann diese Woche früh am Morgen. Daraufhin wurden wir um 6 Uhr nach Schmidrüti verschoben. Pünktlich um 7 Uhr kamen wir dort an. Uns wurde bekannt gegeben, dass die Ausbildung (CPR – Theorie und Praxis) erst um 8 Uhr anfangen würde und so mussten wir wieder einmal eine halbe Stunde warten. Der Morgen war interessant und lehrreich – so bestanden auch alle von unserem Zug den CPR-Test. Am Nachmittag fand bei schönem Wetter eine weitere Lektion in der Grundschule (Objekte finden, schützen, usw.) statt. Am Abend hatten wir noch Zeit fürs Selbststudium und gleichzeitig konnte einer nach dem anderen Blut spenden gehen. Alle waren sehr müde von diesem Tag und wir waren froh, als wir schliesslich zu Bett gehen konnten. Der Dienstagmorgen war wieder mit C/E-Theorie voll gepackt. Am Nachmittag begann die Computerunterstützte Ausbildung (CUA). Mittwochs lag nach dem Aufstehen ca. 10cm Schnee auf den Strassen. Trotzdem fuhren wir mit dem Velo in die Halle 5, um dort mit der Funktionsgrundausbildung (FGA) mit dem Thema „Anhänger manövrieren“ zu beginnen. Die ersten Puchs blieben jedoch schon auf dem Parkplatz stecken. Dadurch wurde die Funktionsgrundausbildung (FGA) abgebrochen und es folgten weitere C/E-Theorien für den ganzen Vormittag. Nach dem Mittagessen sah es immer noch nicht besser aus, es fielen weitere 5cm Schnee und somit wurde auch die Einzelfahrschule abgesagt. Ihr könnt es sicher ahnen, wie es weiter ging!? Genau, mit einer weiteren Lektion C/E-Theorie. Abends wurde wie bereits letzte Woche wieder ein Velo-PD durchgeführt. Am Donnerstagmorgen fand im 300m Schiessstand die Vorbereitung auf das Wettschiessen statt. Am Nachmittag gab es den letzten Schliff in der C/E-Theorie – somit sollten wir für die Prüfung am Freitag gut genug vorbereitet sein! Zum Abschluss wurde am Freitagmorgen nochmals richtig Gas gegeben. Angefangen hatte der Tag mit der Fahrzeugverschiebung. Zuerst mussten sie noch vom Schnee befreit werden und konnten erst dann in die Halle gefahren werden. Nach der C/E-Theorie Prüfung fand noch der Sporttest für das Abzeichen statt. Um 13 Uhr wurden wir in den grossen Urlaub entlassen – darauf freute sich auch das Kader…
Highlights:
Der grösste Teil der Kompanie konnte mit einem guten Gefühl in die Weihnachtsferien gehen. Der Grund dafür war die bestandene C/E-Theorie Prüfung. Dadurch haben wir einen wichtigen Teil (2/3 der Gesamtprüfung) unserer Motorfahrer Ausbildung absolviert.
Downlights:
Unsere Kompanie schrumpfte leider in den letzten 8 Wochen. Anfangs waren wir drei Züge mit je 30 Mann. Jetzt sind wir noch der einzige Zug mit 30 Mann. Die anderen schrumpften auf 24 bzw. 21 Mann… |
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| Woche 9 |
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Nach 2 Wochen Ferien, welche eine gemütliche Weihnachtsfeier sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr beinhaltete, mussten wir um 10:30 Uhr wieder in die Rekrutenschule VT S 47, Trsp Kp 3 einrücken. Nach dem Essen verbrachten wir den Nachmittag mit einer ABC-Lektion. Dabei wurde das Gelernte repetiert um uns auf die Inspektion am Freitagmorgen optimal vorzubereiten. Abends gab es noch Sport – ein Fussballspiel war angesagt, bei dem sogar unser Zugführer Oblt Bucher mitspielte. Am Dienstag hiess es von Morgens bis Abends: Schiessen! Der Tag begann mit dem Wettschiessen im 300m Schiessstand. Dabei ging es um ein weiteres Abzeichen, welches man holen konnte. Am Nachmittag wurde dann in den KD-Boxen weitergeschossen. Das Ziel davon war, in verschiedenen Laufschritten gleichzeitig zu laufen und schiessen. Ausserdem wurden nebenbei auch wieder die Manipulationen am Sturmgewehr repetiert. Abends gab es dann noch das Nachtschiessen. Dabei wurde der Himmel mittels Leuchtpatronen erhellt – zuerst die Freigabe mit grünem Licht, darauf folgte weisses Licht, bei dem auf die Zielscheibe geschossen werden musste. Abschliessend erschien rotes Licht, welches „Feuer Halt“ bedeutete. Im nahe liegenden Waldabschnitt konnte mit diversen Nachtsichtgeräten das Ganze beobachtet werden. Mittwoch- sowie Donnerstagabend gab es für unseren Zug noch Ausgang. Am Freitagmorgen fand dann die grosse Inspektion über die Bereiche Sturmgewehr, Sanitätsdienst und ABC-Ausbildung statt. Dabei wurde das Gelernte der letzten 8 Wochen Grundausbildung vorgeführt und beurteilt. Nachmittags wurden wir im Thema „Wachtdienst“ ausgebildet, wie man eine Personen- sowie Fahrzeugdurchsuchung durchführt.
Ab 19 Uhr hiess es für mich dann die erste Wache von diesem Wochenende zu schieben, diese dauerte bis 21 Uhr. Weitere folgten am Samstag von 3 bis 5 Uhr und 12 bis 14 Uhr. Sonntags von 0 bis 2 Uhr; 12 bis 14 Uhr und 20 bis 22 Uhr.
Highlights:
Ab dem Mittwoch starteten wieder die „gewohnten“ anderthalb Tage, Simulator und Computerunterstützte Ausbildung (CUA), Einzelfahrschule sowie Funktionsgrundausbildung (FGA) mit dem Thema „Geländepiste“, dabei absolvierten wir mit den Fahrzeugtypen Steyr und Saurer die Geländepiste. Diese beinhaltete diverse Steigungen und Gefälle (auch Elefantenrutsche genannt). Ausserdem weitere „Hügelpisten“ um die Fahrwerkeinstellung der Lastwagen zu begutachten.
Für den grössten Teil der Kompanie fand in der Einzelfahrschule die Fahrprüfung mit dem Anhänger statt. Diese bestanden auf Anhieb wirklich fast alle.
Downlights:
Leider schrumpfte in dieser Woche auch unser Zug auf 28 Mann. Dies infolge Nichtbestehen der C/E-Theorie Prüfung beim dritten Mal. |
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| Woche 10 |
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Am Sonntag musste unser Zug bis 22 Uhr eingerückt sein. Dies, weil am Montag um 5 Uhr Tagwache war und die Kollektivfahrschule „Inferno“ startete. Anschliessend an die Ankunft von der Kollektivfahrschule fand am Dienstagnachmittag noch eine Repetition der Funktionsgrundausbildung (FGA) statt – dabei wurden die Themen „Radwechsel, Schneekettenmontage und Ausfüllen eines Unfallprotokolls“ behandelt. Am Mittwoch wurden in der Computerunterstützte Ausbildung (CUA) die letzten Themenbereiche durchgearbeitet. Am Donnerstagmorgen gab es eine weitere Lektion in der Grundschule (Einbooten und Ausbooten). Nachmittags wurden wir bei einem Szenario eines Autobahnverkehrsunfalls auf unsere Reaktion sowie Hilfsbereitschaft getestet. Abends gab es noch einen zweiten Ausgang in dieser Woche, den fakultativen Ausgang. Am Freitagmorgen lernten wir zuerst im theoretischen, anschliessend im praktischen Teil das Bedienen des Feldtelefons kennen.
Highlights:
Trotz frühem Aufstehen war dies die Kollektivfahrschule „Inferno“. Nach einer Besprechung und dem Marschparkdienst (MPD) fuhren um 7:30 Uhr die letzten Fahrzeuge Richtung Winterthur ab. Die Route führte weiter nach Rapperswil, über den Hirzel nach Luzern. Von dort über den Brünigpass, entlang dem Brienzersee nach Interlaken. Schlussendlich entlang dem Thunersee nach Kiesen. Nach der Ankunft wurde erst mal Mittag gegessen. Um 15 Uhr folgte eine Verschiebung in die Stadt Bern. Zu unserer Überraschung folgte eine Führung bei der Berufsfeuerwehr der Stadt Bern. Dabei zeigten sie einen interessanten Film über diverse Einsatzmöglichkeiten der Feuerwehr. Ausserdem konnten die verschiedenen Fahrzeuge begutachtet werden. Anschliessend liefen wir zum Münsterplatz, wo unsere Prevetierung vom Rekrut zum Soldat durch unseren Zugführer Oblt Bucher stattfand. Abends verschoben wir wieder zurück nach Kiesen. Nach selbstgekochtem „Hörnli & Gehacktem“ konnten wir anstatt auf den Anhängern, infolge Erbarmen eines Bauern in seiner Doppelgarage übernachten. Am anderen Morgen war noch früher, als gestern Tagwache – nämlich um 4 Uhr. Die ersten fuhren mit den Lastwagen pünktlich um 5 Uhr ab Richtung Langnau über Huttwil, Langenthal, Olten und Aarau bis hin zur Schweizergrenze nach Koblenz. Von dort der Grenze entlang Richtung Zurzach über Glattfelden, Pfungen zurück nach Frauenfeld. Zwischendurch gab es immer wieder Fahrer- sowie Fahrzeugwechsel.
Downlights:
Trotz Begeisterung und Freude am Sport war es in dieser Woche zuviel des Guten. Die ganze Woche zusammengefasst etwa eineinhalb Tage lang. Darunter fielen diverse Sportspiele sowie die Wiederholung des Trifit-Sporttests. Am Freitagnachmittag fand noch der 15 km Waffenlauf statt – bei dem die Vorgabezeit bei 110 Min lag.
Auf Ende dieser Woche verliessen uns weitere fünf Kameraden, infolge der Anwärterschule für Gruppen- und Zugführer. |
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| Woche 11 |
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Anfangs Woche stand die WABRA Ausbildung auf dem Programm. Am Mittwoch fanden zum Thema „Ladungssicherung“ sowie über das Bedienen des Funktelefons einige Theorielektionen sowie anschliessende praktische Übungen statt. Abends gab es noch in der PD-Halle in Form eines Unihockeyspiels ein bisschen Sport. Am Donnerstag übten wir das Manövrieren mit Anhängern an den Kleinfahrzeugen (Puch, Sprinter und Duro). Nebenbei konnten auch noch weitere Erfahrungen auf der Geländepiste gemacht werden.
Highlights:
Dies war unter anderem die WABRA Ausbildung. Diese beinhaltete den Abrollbehälter sowie den ISO-Container mit dem Hacken bzw. der Adaptergabel vom Lastwagen aufzunehmen, abzusetzen oder auf den Anhänger umzuladen. Montags wurde dies Schritt für Schritt an einem Lastwagen auf dem Aussenplatz in Elgg angeschaut und darauf am eigenen Lastwagen selbstständig durchgeführt. Am Dienstag wurde das Gelernte in einer Übung, welche das Umschlagen des Abrollbehälters bzw. ISO-Containers an verschiedenen Standorten beinhaltete weiter vertieft. Dadurch musste zwischendurch von einem zum anderen Standort gefahren werden. Teilweise musste auch zuerst der Anhänger irgendwo auf einem Platz abgestellt werden, da dies der Strassenverlauf nicht zuliess. Genau durch solche Überlegungen wurde diese Übung richtig interessant…
Am Freitagmorgen war um 5:30 Uhr Tagwache. Der Grund dafür war, dass wir an einem Schleuderkurs im VSZ Betzholz (in der Nähe von Hinwil) teilnahmen. Dabei konnten wir in unterschiedlichen Situationen mit den verschiedenen Fahrzeugtypen (Saurer, Steyr und IVECO) die Reaktionen und Auswirkungen selbst erleben und dagegen wirken.
Am Nachmittag fand zur Überraschung noch eine kleine Kollektivfahrschule statt. Diese führte von Hinwil weiter nach Bilten, anschliessend auf der alten Strasse entlang dem Walensee bis nach Murg. Von dort wieder auf der Autobahn bis hin nach Haag. Dort fand ein Fahrerwechsel statt. Weiter ging es über Widnau, Berneck, Heiden, Gais nach Gonten. In Gonten assen wir das „selbstgekochte“ Nachtessen. Die Fahrt führte weiter über Teufen, Herisau, durch Wil zurück nach Frauenfeld. Auf der ganzen Strecke war vom Wetter alles zu haben - Regen, starker Wind bis hin zu Eisregen.
Downlights:
Sorry, aber Downlights kamen in dieser Woche keine vor… |
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| Woche 12 |
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Diese Woche lag der Schwerpunkt bei der ADR/SDR Ausbildung (Gefahrenguttransport). Diese dauerte vom Montag bis Donnerstag jeweils morgens von 7:30 Uhr bis 11:30 Uhr, nachmittags von 13:30 Uhr bis 17:30 Uhr. Dabei lernte man diverse theoretische Daten über den Gefahrenguttransport. Dies beinhaltete zum Beispiel die Einteilung der verschiedenen Gefahrengüter in Klassen und Unterklassen. Dazu kamen das Zusammenladeverbot sowie verschiedene Verkehrstafeln und deren Bedeutung. Schlussendlich mussten 40 Fragen beantwortet werden. Diese Prüfung bestanden alle und haben den dazugehörigen ADR/SDR Ausweis bekommen. Nebenbei fand noch eine Übung über den Brandschutz bei einem Feuer statt. Die Abende wurden dann entweder mit Sport, dem fakultativen Nachtessen, der Materialkontrolle oder dem Wochenparkdienst (WPD) an den Fahrzeugen verbracht. Am Freitagmorgen wurde uns der BBC-Tankcontainer sowie ein Tanklastwagen mit Anhänger näher gebracht. Anschliessend startete um 10 Uhr der OL-Grande, bei welchem die 15 Posten in Zweierteams absolviert werden mussten (natürlich hatte man aber nur eine Stempelkarte). Der gesamte Lauf musste in rund 100 Min absolviert werden und führte auf einen Hügel oberhalb Frauenfeld. Am Nachmittag fanden dann die diversen Vorbereitungen für den Tag der Angehörigen (Besuchstag) statt.
Highlights:
Finde im Grossen und Ganzen ist der Besuchstag trotz kalter Bise recht gut abgelaufen. Dabei konnten die Eltern, Verwandte und Freunde ein bisschen näher in unsere tägliche Arbeit bei dem Lehrverband Logistik hineinsehen. Es wurden die verschiedene Fahrzeugtypen (Saurer, Steyr und IVECO) gezeigt, das Schneeketteln und Radwechseln sowie der Umlad von Container auf die Anhänger. Ausserdem konnten Runden im Fahrsimulator gedreht werden. Auf der Drillpiste wurde den Besuchern näher gebracht, wie eine Übungslektion mit dem Sturmgewehr (Manipulationen) aussehen kann…
Downlights:
Auch in dieser Woche gab es keine Downlights – der Grund lag darin, weil es die letzte Ausbildungswoche war und die Theorien abgeschlossen wurden. |
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| Woche 13 |
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Nun stand die letzte Woche an. So wurde zum Anfang der Woche nochmals richtig Gas gegeben – wir absolvierten den 25km Marsch in rund 4h – die schnellste Kompanie seit den letzten Jahren… Vor dem Nachtessen bereiteten wir noch unser Material für die morgige Abgabe vor. Anschliessend genossen wir beim Käsefondue unseren Kompanieabend, welcher die Meisten um 20 Uhr beendeten, da wir ins Bett gehen durften. Der Marsch hinterliess seine Spuren und so waren wir fix und fertig… Am Mittwoch fuhren wir alle Fahrzeuge von Frauenfeld nach Bronschhofen, um dort die Wiedererstellung der Einsatzbereitschaft der Fahrzeuge und des Materials im Ausbildungsdienst (WEMA) durchzuführen. So wurden die Fahrzeuge zuerst voll getankt, mit Wasser abgespritzt und anschliessend die Bremsen trocken gefahren. Am definitiven Standort angekommen wurde anhand einer Inventarliste (dem Detail-Eta) das ganze Material vor dem Lastwagen ausgebreitet und kontrolliert. Als alles komplett war, versorgten wir es wieder und führten die letzten Arbeiten, wie die Scheiben putzen usw. durch. In der Kaserne angekommen fand nach dem Essen noch die Cinema- Night statt und wie es der Name schon verrät, schauten wir noch einige DVD’s. Am Donnerstag ging es mit der WEMA weiter – es wurden die letzten Fahrzeuge bereitgestellt, die Hackengeräte der IVECO 6x6 geschmiert (dies beinhaltet 52 Schmiernippel verteilt über den ganzen Lastwagen). Die einen fuhren bereits vormittags die ersten Fahrzeuge wieder zurück nach Frauenfeld, die letzten folgten am späteren Nachmittag. In Frauenfeld wurde der gewohnte Fahrzeugpark erstellt und jetzt stehen die Fahrzeuge für die nächste Rekrutenschule, welche in 4 Wochen beginnt, bereit. Dazu ist noch zu sagen, dass die WEMA bei Sonnenschein und herrlich warmen Temperaturen stattfand… Am Donnerstagabend wurde die Abreisepackung erstellt und das Zimmer einigermasen geputzt. Der grosse Reinigungsdienst fand am Freitagmorgen statt.
Abschliessend gab es noch einige Präsentationen und folgende Informationen:
- Im Durchschnitt schoss in den ganzen 13 Woche jeder Rekrut ca. 550 Schuss.
- Nahm 20h 30min an der Einzelfahrschule teil, fuhr in der Kollektivfahrschule gute 27h 25min sowie 9h 05min im Simulator FATRAN.
- Es gab insgesamt 21 Disziplinarstrafen (im Vergleich zu den letzten Schulen lag der Durchschnitt bei 3 Disziplinarstrafen).
- 124’513km fuhren wir mit den „grünen“ Fahrzeugen (Saurer, Steyr, IVECO, Puch, Sprinter und Duro) sowie 39’591km mit den Fahrschullastwagen. Um diese Strecke zurück zulegen verbrauchten wir dafür im Ganzen 42’402L Treibstoff.
- Der Sachschaden befasste rund 20'750 Fr. (wobei 12'500 Fr. von uns Soldaten verursacht wurden und 8'500 vom Kader), die letzte RS hatte jedoch im Total nur 8'000 Fr. Sachschaden.
Nach dem letzten Einstehen und dem Singen der Nationalhymne traten wir um 11:30 Uhr endlich ins verlängerte Wochenende…
Highlights:
Am Dienstag erledigten wir zuerst den Grossparkdienst (GPD) an der Schutzmaske. Weiter ging es mit der Abgabe des Materials. Anschliessend folgte ein weiterer Grossparkdienst (GPD), welcher 3h dauerte, diesmal aber am Sturmgewehr. Abends gab es noch eine Materialkontrolle vom persönlichen Material. Ein Highlight deswegen, da man ein grosser Teil des Materials abgeben konnte und so nicht mehr allzu viel nach Hause „schleppen“ musste. Die Packung wurde jedoch auch so gross bzw. schwer genug…
Downlights:
Die Rekrutenschule haben wir jetzt hinter uns – jedoch ist damit auch die „tägliche“ Freundschaft zwischen einigen vorbei – da die Durchdiener sowie ein kleiner Teil von den anderen Soldaten die Kaserne in Frauenfeld verlässt und irgendwo anders in der Verbandsausbildung (VBA) seinen Dienst weiter führen wird… |
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