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  Severin
  Motorfahrer
  Motorfahrer VT RS 47 2 09 Wangen a. A.
   
  Woche: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
 
Vor der RS
 
   
Es sind ez noch genau zwei Wochen bis RS Beginn, und ich bin schon ziemlich gespannt, was mich erwartet. Die LAP ist entlich auch vorbei, so kann ich noch die letzten paar Tage in Freiheit geniesen.
   
Woche 1
 
 

Bereits ist die erste Woche der RS vorbei und wir sind im wohlverdienten Wochenende.

Am Montag rückten wir alle in Zivil ins Salzhaus in Wangen an der Aare ein. Ich glaube ich übertreibe nicht, wenn ich behaupte in einer der schönsten Kaserne der Armee zu sein. Am Nachmittag fassten alle noch in Zivil "ihre persönliche Waffe". Danach gings zum Einkleiden sodass wir am Abend alle in unseren sehr modischen 4Fruchtklamotten in der Theorie sassen. Am Dienstag wurde dann weiteres Kleidungs und Corpsmaterial gefasst, und wir mit viel Theorie vollgestopft. Am Mittwoch fanden dann die ersten Fahrstunden statt, wobei einige von uns bereits in den Genuss einer Fahrt nach Oensingen kamen, obwohl wir vorher noch nie in einen LKW gelenkt hatten. Am Donnerstag wurden dann noch der Ausgänger gefasst, der restliche Tag bestand hauptsächlich aus Theorie. Am Freitag wurde der ganze Morgen am Stgw verbracht, natürlich noch ohne Munition. Parallel dazu musste jeder zur Meldeinspektion, welche mit bravour von unserem Zug bestanden wurde. Nachmittags durften wir dann mit unseren verschiedenen Fahrzeugen auf dem Waffenplatz umherkurven. Zum Abschluss dieser Woche liefen wir unseren 5km-Marsch von anfänglicher Sonne bis schlussendlich heftigem Regen zur Kaserne zurück.
Highlight: Definitiv die ersten Fahrstunden
Downlight: Die viele Theorie

 
Woche 2
 

Die zweite Woche bestand hauptsächlich aus Theorie, ein wenig Grünausbildung und viel fahren.

Die zweite Woche war sehr Theorie lastig, wobei der Mittwoch und Freitag total aus Theorie bestanden...
Am Donnerstag konnten wir endlich in unseren ersten Ausgang, da der kleine Ausgang am Dienstag aufgrund ungenügender Zimmerordnung nur 2min dauerte. In der Fahrschule machen alle ziemlich grosse Fortschritte, und das Rückwärtsfahren mit Anhänger wird immer besser. Auch die ersten Manöverübungen fanden statt, wobei vorallem das parkieren geübt werden musst.
Nächste Woche dürfen wir endlich auf die erste Kollektivfahrschule und das erste mal KD-Schiessen.

 
Woche 3
 
 

Die 3. Woche bestand aus sehr viel Fahren und Schiessen und sehr wenig Theorie

Der Montag begann für uns mit dem ersten Schiessen in der KD-Box, wobei die zweite Gruppe ihre Fahrübungen auf dem Fatran weiterführen, obwohl wieder einmal 3 von 5 defekt waren...(Ich habe es bisher noch nicht erlebt, dass alle gleichzeitig funktionierten:eek:)
Gleichzeitung wurde auch auf dem Manöverplatz das einparkieren und Rampenanfahren geübt, da am Mittwoch in diesen Praktiken eine Prüfunf abgelegt werden musste. Am Mittwoch fanden dann endlich auch wieder einmal Einzelfahrschulen statt, wovon nicht alle sehr glücklich zurückkehrten. Am Donnerstag fand dann endlich die heissersehnte Kollektovfahrschule 1 statt, wobei diese zum einen Teil über Feldwege und kleine Strassen, andererseits über einen Parcour der Geländepiste führen, sodass auch das genau und fahren mit langsamer Geschwindigkeit nicht zu kurz kamen. Bereits am Donnerstagabend hiess es dann für die ganze Kompanie: "Sie haben Urlaub bis Sonntag 22.45!"

 
Woche 4
 
 

Woche 4 ist warscheinlich die Woche, in der die meisten Motivationsprobleme auftraten. Dennoch haben alle durchgebissen und mit mehr oder weniger Freude, die Kaderempfehlungen entgegen genommen.

Der Montag begann mit Fachdienst und Kollektivfahrschule für meinen Zug1. Am Dienstag durften wir wieder einmal KD-Schießen und uns im FATRAN abmühen, bevor wir am Mittwoch Einzelfahrschule und C/E-Theorie hatten. Am Donnerstag standen dann nochmal FATRAN und Manöver auf dem Picasso, wobei wir das Wochenende sehnlichst erwarteten. Von den heftigen Hagelschauern waren wir glücklicherweise nicht betroffen, sehr wohl aber Burgdorf und Drognens welche etliche Schäden einstecken mussten. Der Freitag ging sehr rasch vorbei obwohl wir Kollektiv2 hatten und lernten zu Schneeketteln. Beim abendlichen WPD ging kam auf der Schadensliste eine Frontscheibe hinzu, welche beim abkippen einer Steyrkabine zu Bruch ging. Die nächste Woche geht dank dem Jahr 1291 nur bis am Donnerstagabend.

 
Woche 5
 
 
Die kurze Woche vor dem 1. August ging ziemlich schnell vorüber, denn wir konnten schon am Donnerstag heim.

Die 5. Woche bestand hauptsächlich aus Fahren. Nebenbei hatten wir am Dienstag das letzte Mal KD schießen. Da aber nur die Hälfte des Pools schießen konnten, machte sich die andere Hälfte einen Spaß daraus, während der Tarnübung, Kollegen aus Gebüschen heraus zu erschrecken, welche Manöver übten. Der lange Urlaub konnte kaum mehr erwartet werden, wobei die Stimmung immer ausgelaßener wurde, bis wir am Donnerstagabend in das Wochenende konnten. Nächste Woche steht bereits die Soloprüfung an, welche einigen bereits jetzt Bauchschmerzen bereitet.
 
Woche 6
 
 
Die 6. Woche war vorallem von vielem fahren geprägt und in unserem Zug von Nervosität vor der Soloprüfung am Freitag.

Am Montag fand die letzte Fahrstunde vor der Solovorprüfung statt, wobei die eine Hälfte des Zuges parallel dazu Theorie büffeln musste. Am Dienstag war Kollektivfahrschule3 angesagt, welche uns um Wangen herumführte, was einige Anwohner verärgerte. Am Mittwoch standen wie normal einmal wöchentlich FATRAN und Manöver an, und schon am Donnerstag stand die Probesoloprüfung an. Die Soloprüfung fang anschließend für den ganzen Zug1 am Freitag statt, woraufhin die meisten mit einem lachen ins wohlverdiente Wochenende verschwanden.
 
Woche 7
 
 

Zwei Kollektivfahrschulen, die Theorieprüfung und Zugschulinspektion standen in Woche 7 auf dem Programm.

Am Montag durfte der erste Teil des Zuges die Kollektivfahrschule4 absolvieren, welche uns in den Raum Oensingen führte. Am Dienstag kamen wir in den Genuss von KollFS 5 während der zweite Teil des Zuges die Geländepiste testen durfte, welche meine Zugshälfte am Mittwoch in Angriff nahm. Speziell war daran auch das etwa 2h fahren im ABC-Schutzanzug. Am Donnerstag hieß es dann auch in der KD-Box Schutzanzug anziehen und so schießen. Am Donnerstagabend standen dann auch alle Kaderkandidaten fest, weshalb auch ich ab Woche 10 auf Airolo entschwinde. Die Theorieprüfung am Freitag rief in vielen große Nervosität hervor, welche in den meißten Fällen aber unbegründet war. Die Zugschulinspektion am Nachmittag wird unserem Zug1 noch lange in Erinnerung bleiben, da wir das beste Ergebnis aller momentanen RS'en erziehlten. Am Abend stand noch der 15km an, danach wurden die Rekruten am Samstagmorgen ins Wochenende entlassen.

 
Woche 8
 
 
Diese Woche lag der Schwerpunkt eindeutig auf der Vorbereitung zur Anhängerprüfung und der ABC-Ausbildung.

Der Montag begann mit der letzten eigentlichen Einzelfahrstunde vor der Anhängerprüfung. Am Nachmittag eine der letzten FATRAN-Lektionen. Am Dienstag standen SAN-Dienst und ABC an wobei ziemlich geschwitzt wurde bei über 30*! Am Mittwuch wurde erneut die ABC-Ausrüstung angezogen und mit Tränengas erprobt. Anschließen mussten wir einen kleinen Marsch in diesem Tenue laufen. Am Donnerstag fand bereits die Vorprüfung mit Anhänger statt, am Nachmittag die letzte Stunde im Fahrsimulator. Neben der Temperatur war zu diesem Zeitpunkt auch die Nervosität etwas hoch, wobei ein kühles Bad in der Badi etwas Abwechslung brachten. Die Anhängerprüfung am Freitag ging für den grössten Teil meines Zuges mit einem Bestanden zu Ende, somit können wir nun das etwas verlängerte Weekend geniessen.
 
Woche 9
 
 
Diese Woche bestand nach allen bestandenen Fahrprüfungung für die meisten aus viel Grünausbildung und Fachdienst.

Da fast alle im Zug die Prüfungen erfolgreich hinter sich gebracht haben, durften wir uns mit Grün und Fachdienstausbildung beschäftigen. Zudem kam mein Zug in den Genuss von Kollektiv Fahrschule 6 welche durch den Jura nach Olten bis nach Aarau und zurück führte. Komischerweise schafte es kaum ein Team die Route genau nach Karte zu fahren, sodass verschiedene Schlaufen gefahren wurden. Am Mittwochabend hatten wir eine Einführung in das Verhalten bei Nacht, wobei wir auch in den ersten Kontakt mit Restlichtverstärker und Wärmebildgerät kamen. Fachdienstlich war diese Woche vorallem vom Radwechseln und Schneekettelen geprägt. Nächste Woche wird meine letzte sein in Wangen, da ich ab Woche 11 in Airolo einrücken muss, und darum mein Bericht dann zu Ende sein wird.
 
Woche 10
 
 
Woche 10 war eine kurze aber doch sehr prägende Woche, zudem meine letzte in Wangen.

Diese Woche begann Sonntagnacht mit einer Übung, die von allen mit grosser Spannung erwartet worden war. Nachdem der ganze Morgen mit Theorie belegt war, galt es am Nachmittag einen ziemlichen Hügel in der Nähe von Wangen zu beklimmen, um dort bis am Dienstagmittag die Ausbildung in Personen und Fahrzeugkontrolle zu absolvieren. Zudem mussten wir das erste Mal im Freien übernachten, was aber für niemand ein grosses Problem darstellte. Am Diestagabend waren wir alle sehr froh, als wir nach dem wenigen Schlaf der letzten 2 Tage, früh ins Bett durften.
Der Mittwoch bedeute für das Gros meines Zuges WABRA-ausbildung, aber wir Anwärter hatten eine letzte Lektion Fachdienst in Seilspill und Schmieren.
Am Donnerstag stand wieder WABRA auf dem Programm, wobei wir Anwärter unser Material zurück geben mussten, und packen durften, um am Abend aus der Rekrutenschule entlassen zu werden.
Damit wäre auch meine Berichterstattung hier zu Ende, und ich hoffe ich konnte euch so einen kleinen Einblick in das Leben eines Motf Rekr geben.
 
 
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