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| Über 40 Millionen Kilometer |
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Die Militärische Unfallverhütungskommission (MUVK) hat in Zusammenarbeit mit den Armeemotorfahrzeugparks im letzten Jahr die Kilometerleistung der Radfahrzeuge in Schulen und Kursen erhoben. Rund 41 Millionen Kilometer wurden im 2001 zurück gelegt. Die Erfassung der gefahrenen Kilometer hat unter anderem zum Ziel, die Unfallhäufigkeit der einzelnen Fahrzeugtypen festzustellen. Die Erhebung wird im laufenden Jahr fortgesetzt.
BB Die nachfolgenden Zahlen erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern sollen lediglich eine Grössenordnung darstellen. Von den Schulen erreichten uns insgesamt 106 Erhebungsblätter (rund 14 Mio. gefahrene Kilometer), von den Truppenkursen deren 740.
Die Kilometerleistung der Radfahrzeuge in der Armee ist nach einem Jahr noch als Provisorium zu betrachten. Repräsentativ werden die Zahlen nach einem weiteren Jahr der Erfassung. Fest steht jedoch heute schon, dass sich mit der Verkleinerung der Armee, aber trotz verstärkter Mechanisierung und Motorisierung, die Kilometerleistung pro Jahr stark reduziert hat. Im Jahre 1988 (letzte Erhebung) legte die Armee mit Radfahrzeugen pro Jahr noch rund 86 Millionen Kilometer zurück. |
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| Alle 46'000 Kilometer ein Schadenfall |
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| Im Durchschnitt ereignete sich 2001 im militärischen Strassenverkehr (Schulen und Kurse) mit Radfahrzeugen statistisch ein Schadenfall auf rund 46‘000 km. Bei den Schulen liegt der Durchschnitt bei rund 25'000 km, bei den Kursen bei 81'000 km. Massiv unter diesem Durchschnitt liegen die Personenwagen, die Lieferwagen/Kleinbusse und die gepanzerten Radfahrzeuge, wie die nachfolgende Tabelle zeigt. Auch bei den Car ist die Unfallhäufigkeit im Verhältnis zu den gefahrenen Kilometer zu hoch. |
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| Fazit |
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Immer wieder wurde die Forderung laut, dass für die Lenker von Personenwagen und Lieferwagen/Kleinbussen das Repetitorium nicht nötig sei. Die Statistik zeigt deutlich, dass dies nicht stimmt. Im Gegenteil: Gerade diese Fahrzeugkategorien verursachen überdurchschnittlich viele Unfälle! Vermutlich liegt der Grund darin, dass viele Angehörige der Armee das Gefühl haben, diese Fahrzeuge vom Zivilen her zu kennen und in der Folge weniger achtsam sind. |
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Quelle: Fachinfo |
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